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29.02.2012
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Neue Fahreignungsregister

Die Punktereform - Punkt für Punkt

Peter Ramsauer: Das neue Punktesystem soll einfacher und übersichtlicher sein
dapd

Peter Ramsauer: Das neue Punktesystem soll einfacher und übersichtlicher sein

Am Dienstag hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer seine Reform des Punktesystems präsentiert. Aber werden Deutschlands Straßen dadurch künftig sicherer? Wer ist von der Reform besonders betroffen? SPIEGEL ONLINE hat die wichtigsten Punkte der Reform zusammengefasst

Am Dienstag hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer Details zum neuen Punktesystem bekannt gegeben. Einfacher und übersichtlicher soll das neue Fahreignungsregister werden. Aber werden Deutschlands Straßen künftig auch sicherer sein? Wer ist von der Reform besonders betroffen? SPIEGEL ONLINE hat die wichtigsten Punkte der Reform zusammengefasst.

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Neues Punktesystem: Was sich ändern soll

Ob Ramsauers Punktereform tatsächlich einen Beitrag zu sicherem Straßenverkehr leisten kann, ist umstritten. Die deutschen Fahrlehrer halten das neue System für unfair. "Bauchschmerzen bereitet mir, dass es jetzt egal sein wird, ob jemand mit mehr als 80 durch einen Ort fährt, oder gar mit 150 Sachen durchbrettert", sagte der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF), Gerhard von Bressensdorf, der Mittwochsausgabe der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, geht jedoch davon aus, dass die Neuregelung zu mehr Verkehrssicherheit führen wird. "Das Punktesystem wird klar auf gefährliches Verhalten im Straßenverkehr konzentriert", sagte er der Mittwochsausgabe der "Passauer Neuen Presse". Sollten die Autofahrer ihr Verhalten nicht ändern, rechnet Wendt damit, dass es anfangs zu zehn Prozent mehr Fällen von Führerscheinentzug kommen wird. "Dann wird sich die Verkehrsdisziplin durch das neue Punktesystem verbessern, die Zahl der Unfälle zurückgehen."

rom/AFP/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
1.
tarvos 01.03.2012
"Was bislang mit einem oder zwei Punkten geahndet wird, bekommt in Zukunft einen Punkt, alles andere zwei Punkte." Das sieht auf der Infografik aber ganz anders aus. Demnach gibt es für Ordnungswidrigkeiten ohne [...]
"Was bislang mit einem oder zwei Punkten geahndet wird, bekommt in Zukunft einen Punkt, alles andere zwei Punkte." Das sieht auf der Infografik aber ganz anders aus. Demnach gibt es für Ordnungswidrigkeiten ohne Fahrverbot immer nur ein Punkt, also z.B. auch für Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 30 km/h innerorts und 40 km/h außerorts (wofür es bisher bis zu 3 Punkte gab). Bei mittelschweren Geschwindigkeitsüberschreitungen ergibt sich also sogar eine Entlastung. Was mir im Artikel fehlt, sind konkrete Hinweise zu Vergehen, die nicht mit Abstand oder Geschwindigkeit zu tun haben, sprich Missachtung des Rechtsfahrgebotes, Missachtung der Vorfahrt (mit und ohne Gefährdung).
2.
vostei 01.03.2012
Seien Sie doch nicht so humorlos. ;) Unsere gutbetuchte Raserelite braucht einfach ihre Freiheit und vor allem Platz. Und die Flachlegerfraktion, welche ihren letzten Cent opfert tut wenigstens was für die Wirtschaft. :o)
Zitat von tarvos"Was bislang mit einem oder zwei Punkten geahndet wird, bekommt in Zukunft einen Punkt, alles andere zwei Punkte." Das sieht auf der Infografik aber ganz anders aus. Demnach gibt es für Ordnungswidrigkeiten ohne Fahrverbot immer nur ein Punkt, also z.B. auch für Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 30 km/h innerorts und 40 km/h außerorts (wofür es bisher bis zu 3 Punkte gab). Bei mittelschweren Geschwindigkeitsüberschreitungen ergibt sich also sogar eine Entlastung. Was mir im Artikel fehlt, sind konkrete Hinweise zu Vergehen, die nicht mit Abstand oder Geschwindigkeit zu tun haben, sprich Missachtung des Rechtsfahrgebotes, Missachtung der Vorfahrt (mit und ohne Gefährdung).
Seien Sie doch nicht so humorlos. ;) Unsere gutbetuchte Raserelite braucht einfach ihre Freiheit und vor allem Platz. Und die Flachlegerfraktion, welche ihren letzten Cent opfert tut wenigstens was für die Wirtschaft. :o)

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