29.07.2012
Luxusyacht mit Supersportwagen
Die Ahoi-Sause
"Das Projekt begann mit einem Traum, und der Traum wurde zur Besessenheit. Jetzt wird er zur Realität." So spricht Jean-Francois Ruchonnet, einer der Gründer des monegassischen Unternehmens Ultra Luxum Yachting. Die Firma denkt sich Produkte aus, die nach der Maxime konzipiert sind: Wenn du nach dem Preis fragen musst, bist du zu arm.
Jüngstes Projekt ist ein Segelboot der Superlative namens CXL. Entwickelt wird der Trimaran, der zu großen Teilen aus Karbon bestehen soll, gemeinsam mit der englischen Rennwagen-Schmiede McLaren. Der Clou des Projekts sollen die beiden ausfahrbaren Rümpfe werden, die dem Schiff auf hoher See Stabilität verleihen. In voller Größe misst der Trimaran 48 Meter in der Länge und 23 Meter in der Breite. Schippert die Yacht mit eingefahrenen Außenrümpfen in den Hafen, ist sie nur noch elf Meter breit. Das dürfte die Suche nach einem Liegeplatz erheblich vereinfachen.
Kajüte mit Blick auf den Superflitzer
Die Restfläche reicht natürlich immer noch aus, um auf drei Decks alle nur erdenklichen Annehmlichkeiten unterzubringen. Neben Lounge, Speisesaal, Navigationsraum und diversen Bädern gibt es eine Luxuskabine für den Eigner, dazu vier Kabinen für Gäste und drei für die Besatzung.
Außerdem befindet sich eine Garage an Bord: Sie ist groß genug, um einen Supersportwagen vom Typ McLaren MP4-12C aufzunehmen. Wie praktisch: das Auto ist im Lieferumfang nämlich inbegriffen. Durch eine gläserne Garagenwand kann man von der Suite des Eigners sehen, ob es auch hübsch gerade eingeparkt und gut vertäut wurde.
An Land können sich also zumindest zwei der Passagiere überaus hurtig fortbewegen. Und auf dem Wasser dürfte der 150 Tonnen schwere und mit einem 60 Meter hohen Mast bestückte Trimaran ebenfalls zu den schnelleren Segelbooten gehören.
Eine Flaute muss die Besatzung übrigens nicht fürchten. Falls der Wind schläft, braucht sie einfach nur einen Hybrid-Antrieb zu wecken, der unter anderem von einem Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt wird - schon geht es weiter mit Kurs auf die nächste Küste. Was auch immer dort warten mag: Nach dem Preis wird nicht gefragt.
jüp

