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27.01.2013
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Wohnwagen-Studie Romotow

Cooler campen

Von Jürgen Pander
W2 LIMITED

Wohnwagen? Wie spießig! Zumindest bis jetzt: Zwei Neuseeländer haben einen Hightech-Caravan mit Stil entwickelt, der sich an der Technik eines Schweizer Taschenmessers orientiert. Zwar existiert das Gefährt bislang nur als Studie. Doch schon die macht Lust auf mehr.

"Alles begann während eines Picknicks im Park", sagt Matt Wilkie. "Als wir ein Taschenmesser aufklappten, hatten wir plötzlich eine Idee." Aus dem Geistesblitz von Wilkie und Stuart Winterbourn, die seit 2007 das Architektur- und Designbüro W2 Limited im neuseeländischen Christchurch betreiben, ist inzwischen eine Wohnwagen-Studie geworden.

Romotow heißt das Konzept, und es funktioniert tatsächlich ganz ähnlich wie ein Taschenmesser. Hängt der Trailer hinterm Auto, ist er kompakt und aerodynamisch günstig geformt. Wird er dann abgestellt, klappt die Wohneinheit aus der äußeren Caravan-Hülle, die wiederum als eine Art überdachte Terrasse genutzt werden kann - und die Wohnfläche somit erheblich vergrößert.

"Im Wohnbereich gibt es eine Küchenzeile, ein kleines Bad und einen Wohn- und Schlafraum", erklärt Wilkie, "der äußere Bereich kann durch einen Sichtschutz ergänzt werden, man könnte eine Grillecke einbauen oder den Raum als Freiluft-Lounge nutzen". Derzeit ist praktisch noch alles möglich, denn noch existiert der Romotow lediglich auf dem Papier und als Computeranimation: Ein cooler Caravan, mit riesigen Rundfenstern samt integrierten Jalousien.

Ein echtes Trendmodell

Das Gefährt soll in Leichtbauweise gefertigt werden. Außerdem sind intelligente Stützen vorgesehen, die sich selbständig justieren und den Wohnwagen auf jedem Gelände automatisch waagerecht fixieren. "Wir suchen derzeit nach Investoren, oder am besten gleich einer Wohnwagenfirma, die mit uns das Konzept zur Serienreife bringt", sagt Winterbourn. "Derzeit planen wir mit einem Verkaufsstart im Jahr 2015."

Dass ausgerechnet eine neuseeländische Firma das coolste Wohnwagenmodell seit dem legendären Airstream-Caravan entwickelt hat, ist kein Zufall. Caravaning hat im Tourismussektor von Neuseeland und Australien seit Jahren die höchsten Wachstumsraten, die Zahl der Campingplätze steigt rasant.

"Schon seit einiger Zeit überlegen wir, wie wir als Architekten von diesem Trend durch die Entwicklung eines mobilen Wohnraums profitieren können", sagt Winterbourn. "Wir sind selbst Camping-Fans. Bislang waren wir aber nur zelten, weil wir normale Wohnwagen langweilig fanden."

Forum

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insgesamt 55 Beiträge
1.
cektop 27.01.2013
Cooler? Wohnwagencamper sind doch Spießbürger weil sie es so wollen ("ich nehm mein zu Hause mit") - das wird nie cool sein...
Cooler? Wohnwagencamper sind doch Spießbürger weil sie es so wollen ("ich nehm mein zu Hause mit") - das wird nie cool sein...
2. Einfach Klasse.
papayu 27.01.2013
Da muss man dann fuer 2 Stellplaetze zahlen. In der Vergangenheit war ich auch so bloede und hatte einen Wohnwagen fuer 3 Wochen Urlaub am Atlantik. Zuletzt habe ich mich nur geaergert, denn auf jedem guten Campingplatz kann [...]
Da muss man dann fuer 2 Stellplaetze zahlen. In der Vergangenheit war ich auch so bloede und hatte einen Wohnwagen fuer 3 Wochen Urlaub am Atlantik. Zuletzt habe ich mich nur geaergert, denn auf jedem guten Campingplatz kann man Wohnwagen mieten. Da habe ich damals Kaufpreis ( gebraucht) erhoehte Spritkosten gerechnet bei rund 1000 km. Schnell verkauft. Das Wohnmobil ist noch duemmer. Also entweder vor der Garage oder auf einem Stellplatz mit Miete, denn an dem Ort, wo ich wohne, kam die Polizei vorbei, denn das Parken war innerorts fuer Camping und Wohnmobil verboten. Klar Wintercamping kosten auch Geld und vielleicht ist es sogar billiger, wenn man sich eine Gartenlaube hinstellt. einfach rechts und links ein Paar bereifte Raeder anlehnen und fertig ist die Mobillaube.
3.
grana 27.01.2013
Sieht schön aus, als Zeichnung. Zwar habe ich da einige Ideen über die Verformung der Aussenhaut, aber soll ja ein intelligenter Camper sein und da spielt wohl der Druck auf einen Teil des Anhängers keine Rolle. Ich habe [...]
Zitat von papayuDa muss man dann fuer 2 Stellplaetze zahlen. In der Vergangenheit war ich auch so bloede und hatte einen Wohnwagen fuer 3 Wochen Urlaub am Atlantik. Zuletzt habe ich mich nur geaergert, denn auf jedem guten Campingplatz kann man Wohnwagen mieten. Da habe ich damals Kaufpreis ( gebraucht) erhoehte Spritkosten gerechnet bei rund 1000 km. Schnell verkauft. Das Wohnmobil ist noch duemmer. Also entweder vor der Garage oder auf einem Stellplatz mit Miete, denn an dem Ort, wo ich wohne, kam die Polizei vorbei, denn das Parken war innerorts fuer Camping und Wohnmobil verboten. Klar Wintercamping kosten auch Geld und vielleicht ist es sogar billiger, wenn man sich eine Gartenlaube hinstellt. einfach rechts und links ein Paar bereifte Raeder anlehnen und fertig ist die Mobillaube.
Sieht schön aus, als Zeichnung. Zwar habe ich da einige Ideen über die Verformung der Aussenhaut, aber soll ja ein intelligenter Camper sein und da spielt wohl der Druck auf einen Teil des Anhängers keine Rolle. Ich habe auch einige Zeit gecampt, aber mit einem Zelt und nicht auf einem Campingplatz. Schon alleine ein Campingplatz ist doch das Ende vom "draussen" sein. Wer mal mit einem Zelt auf zweieinhalbtausend Metern mit einer gigantischen Aussicht auf ein Regenwaldgebiet gezeltet hat, wird jeden Campingplatz und jedes Wohnmobil als Klotz am Bein empfinden.
4.
thanks-top-info 27.01.2013
gute Idee, nur werden die Herren ein gehöriges Gewichtsproblem bekommen. Den "normalen" Hängern mangelt es ja schon an Zuladekapazität
gute Idee, nur werden die Herren ein gehöriges Gewichtsproblem bekommen. Den "normalen" Hängern mangelt es ja schon an Zuladekapazität
5. Sieht gut aus...
CitizenTM 27.01.2013
... allerdings ist es doch eher das Drumherum von Campingplätzen und deren 'Nutzern', die Wohnwagenurlaub zu einem Alptraum machen.
... allerdings ist es doch eher das Drumherum von Campingplätzen und deren 'Nutzern', die Wohnwagenurlaub zu einem Alptraum machen.

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