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Mobilität

Drohende Fahrverbote

Welches Auto kaufen?

Stickoxide, Feinstaub, Fahrverbote: Wer auch in Zukunft in eine Umweltzone fahren will, hat beim Autokauf viel Qual und wenig Wahl. Worauf sollten Kunden also achten?

Hyundai
Von
Donnerstag, 01.02.2018   05:23 Uhr

Fahrverbote für Dieselautos drohen vielleicht schon ab dem Frühjahr. Viele Kunden fühlen sich alleingelassen: Der von Politik und Industrie einberufene Dieselgipfel war purer Aktionismus, die damals beschlossenen Maßnahmen waren halbherzig und haben die Verunsicherung bei den Kunden sogar noch verstärkt. Jetzt drohen auch noch Benzinern, die bislang als unbedenklich galten, wegen ihres Feinstaubausstoßes möglicherweise Fahrverbote.

Viele Kunden fragen sich nun: Welches Auto kann ich überhaupt noch kaufen, ohne Gefahr zu laufen, es in einem halben Jahr am Rand der Umweltzone abstellen zu müssen?

Die Antwort ist tatsächlich kompliziert. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich vor dem Autokauf deutlich eingehender mit technischen Details befassen, als das bislang nötig war. Hier finden Sie die wichtigsten Dinge, auf die Sie achten sollten:

Benziner

Diesel

Fotostrecke

ADAC Ecotest: Das sind die Sieger:

Die Alternativen

insgesamt 204 Beiträge
lupo62 01.02.2018
1. Heiße Luft
Fahrverbote wird es an bestimmten Tagen für bestimmte Fahrzeuge für bestimmte Straßen geben. Keinesfalls aber dauerhaft für alle für ganze Innenstädte. Das wäre gesellschaftlich und auch aus wirtschaftlichen Gründen (die [...]
Fahrverbote wird es an bestimmten Tagen für bestimmte Fahrzeuge für bestimmte Straßen geben. Keinesfalls aber dauerhaft für alle für ganze Innenstädte. Das wäre gesellschaftlich und auch aus wirtschaftlichen Gründen (die Menschen müssen zu ihren Arbeitsplätzen kommen) gar nicht machbar. 100.000 Autos, die am Stadtrand einer Großstadt abgestellt werden müssen (auf welchen Parkplätzen?) und 150.000 Menschen, die dann mit zusätzlichen -zigtausend Bussen weitertransportiert werden - vergesst es. In so weit kann man als Besitzer eines halbwegs modernen Autos die Entwicklung entspannt sehen. Alles heiße Luft
dirk1962 01.02.2018
2. So schwer ist das nicht
Wer einen Toyota Hybrid kauft, geht kein Risiko ein. Dank Saugrohreinspritzung ist Feinstaub kein Thema, geringer Verbrauch ist garantiert und der CO2 entspricht auch den zukünftigen Grenzwerten. Schade, dass unsere Autobauer [...]
Wer einen Toyota Hybrid kauft, geht kein Risiko ein. Dank Saugrohreinspritzung ist Feinstaub kein Thema, geringer Verbrauch ist garantiert und der CO2 entspricht auch den zukünftigen Grenzwerten. Schade, dass unsere Autobauer nichts Vergleichbares auf die Straße bekommen.
franxinatra 01.02.2018
3. Da bin ich dann mal gespannt ...
was demnächst dann beim Erdgas-Auto als verwerflich ausgegraben wird. Mittlerweile scheint es egal zu sein, womit man sich bewegt, es gibt immer einen Faktor, mit dem der Halter zur Kasse gebeten werden kann...
was demnächst dann beim Erdgas-Auto als verwerflich ausgegraben wird. Mittlerweile scheint es egal zu sein, womit man sich bewegt, es gibt immer einen Faktor, mit dem der Halter zur Kasse gebeten werden kann...
j.ogniewski 01.02.2018
4. Ich frage mich nur
Wann werden endlich auch mal andere als Autofahrerr gezwungen Verantwortung für ihren Schadstoff-Ausstoss zu übernehmen? In den Studien zum Thema Strassenverkehr zeigen meistens dass der Warenverkehr der weitaus grössere [...]
Wann werden endlich auch mal andere als Autofahrerr gezwungen Verantwortung für ihren Schadstoff-Ausstoss zu übernehmen? In den Studien zum Thema Strassenverkehr zeigen meistens dass der Warenverkehr der weitaus grössere Umweltsünder ist. Schiffe und Flugzeuge werden gar nicht erst berücksichtigt obwohl bekannt ist das gerade det Flugverkehr unser grösster Schadstoff-Verursacher ist. Mal ganz abgesehen, daß es eine Diskriminierung ist immer nur Autos zu Sündenböcken zu machen - unsere Umwelt-Probleme lösen wir damit ja nicht. Und noch was: es ist durchaus möglich, bestehene Fahrzeuge aufzurüsten so daß diese höhere Umwelt-Auflagen erfüllen, aber niemand greift das auf. Wenn schon Verbote, muss der Staat dies möglich machen, am besten sogar noch subventionieren. Mal ganz abgesehen von der Ungerechtigkeit - soviele noch funktionierenden Fahrzeuge wegzuschmeissen wäre ja auch nicht gerade gut für die Umwelt.
don_spon 01.02.2018
5. Autogas
gab es auch noch, als noch dazu sehr günstige Alternative. Aber seit Oktober dürfen nur noch Autogasanlagen mit einer ABE (ECE R-115) verbaut werden. Diese gibt es größtenteils noch nicht. Wer keinen 6D Diesel oder [...]
gab es auch noch, als noch dazu sehr günstige Alternative. Aber seit Oktober dürfen nur noch Autogasanlagen mit einer ABE (ECE R-115) verbaut werden. Diese gibt es größtenteils noch nicht. Wer keinen 6D Diesel oder direkteinspritzenden Benziner kaufen kann oder mag, kann ja noch mit seinem ineffizienten alten Saugbeziner Dino in die Stadt fahren. Ich fahre sowas und bin durch die Umstellung der Rechtslage beim Autogas gekniffen.
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