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einestages

Tod von Benno Ohnesorg

"Bitte nicht schießen!"

1968, das Jahr der Studentenrevolte, begann schon am 2. Juni 1967: am Tag, als Benno Ohnesorg starb. Der tödliche Schuss eines Polizisten veränderte Deutschland. Was im Berliner Hinterhof geschah - eine Rekonstruktion.

DPA
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Donnerstag, 01.06.2017   12:19 Uhr

Benno Ohnesorg und Götz Friedenberg haben es fast geschafft. Nur ein paar Meter, und sie wären wieder draußen auf der Straße bei den anderen. Könnten untertauchen. Wegrennen. Und hätten noch mal Glück gehabt.

Doch sie kommen nicht mehr raus aus diesem Hof.

Jemand ruft: "Haltet sie, wir brauchen sie beide!" Es ist wie beim Spiel "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", wenn alle anderen schon gefangen sind. Man hat keine Chance mehr gegen diese grau-blauen Männer, uniformierte Berliner Polizisten. Und einige Herren in Zivil, Beamte der Politischen Polizei in braunen Anzügen.

Wie waren sie nur in diese Falle geraten? 2. Juni 1967, Proteste gegen den Staatsbesuch des Schahs von Persien: Als die Polizisten drüben vor der Oper plötzlich losknüppelten wie wahnsinnig, flüchteten die meisten Demonstranten in die Krumme Straße, einige unter dieses Haus auf Stelzen, dessen Erdgeschoss als Parkplatz diente. Auch Götz Friedenberg und Benno Ohnesorg liefen in den teilweise überbauten Hof. Auf dem Parkplatz standen ein Heinkel-Motorroller, mehrere VW Käfer, je ein Opel Kadett, Peugeot, Fiat - die Motorisierung des Wirtschaftswunders.

Das Getümmel auf dem Hof

Medizinstudent Götz Friedenberg, 21, hatte in dem Chaos vor der Oper seine Freundin verloren und dachte, sie wäre da drin im Getümmel auf dem Hof. Aber er kann sie nicht finden. Er war eigentlich mehr wegen ihr hierhergekommen.

Benno Ohnesorg, 26, Student der Romanistik und Germanistik, hat morgens sein neues, leuchtend rotes Hemd angezogen. Mit Jesuslatschen steht er an der Ecke zur Schillerstraße und bemerkt die Unruhe, die Rufe, das Geschrei im Hof. Zu seiner schwangeren Frau Christa - sie waren seit sechs Wochen verheiratet - sagt er, er wolle mal sehen, was da los sei. Vielleicht, das sagt er auch, könne er helfen, die Situation zu beruhigen. Freunde sagen, Benno Ohnesorg war einer, dem es unmöglich war, nicht zu helfen.

Fotostrecke

2. Juni 1967: Der vertuschte Mord am Studenten Benno Ohnesorg

Wäre er nicht in die Krumme Straße hineingelaufen, hätte er seinen Sohn kennengelernt und sein Sohn ihn. Aber so gelangte Benno Ohnesorg zu sinnloser Berühmtheit, und sein Sohn Lukas kam als Halbwaise zur Welt.

Es fiel ein Schuss: einer, der alles veränderte. Der überall im Land wütende Proteste auslöste. Der dem linken Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) großen Zulauf brachte und der Studentenrevolte einen ungeheuren Schub. Es war ein Skandal, ein Signal, ein Fanal für die Geschichte der Bundesrepublik.

Im Hinterhof an der Krummen Straße trifft ein Schlag Götz Friedenberg unvorbereitet am Kopf. Kurz wird ihm schwarz vor Augen. Er fängt sich, er blutet. Ging er zu Boden oder hat er sich fallenlassen, um sich zu schützen? "Hälfte, Hälfte" wird er ein Jahr später dem Richter antworten.

Vielleicht hat diese Reaktion ihm das Leben gerettet. Er erhielt zwar in den nächsten Sekunden mindestens ein Dutzend Schläge und Tritte von mehreren Polizisten, die sich später auf Notwehr herausredeten, und er musste sich im Krankenhaus behandeln lassen. Aber er überlebte.

"Der tote Student hat mir das Leben gerettet"

Was ist das schon gegen das Schicksal des anderen? Benno Ohnesorg versucht zur gleichen Zeit, diesem Hof zu entrinnen. Das letzte Foto des unverletzten Ohnesorg zeigt ihn im Innern dieses Hofes, an einer Klopfstange. Nahezu unbeteiligt, beobachtend. In der Hand hält er ein zerknülltes Transparent.

Auch Ohnesorg wird von mehreren Polizisten umstellt, kurz bevor er die rettende Straße erreichen kann. Sie prügeln auf ihn ein. Er hält sich die Hände über den Kopf, duckt sich, ruft: "Aufhören!" Dann passiert das Unbegreifliche. Karl-Heinz Kurras, Beamter der politischen Polizei, tritt mit seiner gezogenen Dienstpistole Walther PPK in der Hand hinzu, streckt seinen Arm durch den Ring der Beamten hindurch und zielt auf Ohnesorgs Kopf.

Polizist Hans Kaiser wird später, nachts, als er endlich nach Hause kommt, zu seiner Frau sagen: "Der tote Student hat mir das Leben gerettet." Was er damit meinte: In diesem Kreis um Ohnesorg stand er Kurras genau gegenüber. Hätte Kurras nicht getroffen oder hätte die Kugel den Schädel durchschlagen, wäre Kaiser getroffen worden.

Ohnesorg sieht die Waffe rechts neben sich. Er ruft laut: "Bitte nicht schießen!" Denkt er an seine Frau? An sein ungeborenes Kind? Nur wer eine Waffe sieht, ruft: "Bitte nicht schießen!". Dann der Schuss. Von der Kugel über dem rechten Ohr getroffen sackt Ohnesorg in sich zusammen.

"Was? Dem wollen Sie noch helfen?"

Der Student Edelbert Wiedmann, fast auf den Tag so alt wie Benno Ohnesorg, sagte bei der Staatsanwaltschaft aus: "Ich drehte mich voll etwa in Richtung des vermeintlichen Rufers um. In diesem Moment sah ich etwa in Hüfthöhe etwas aufblitzen, das ich für ein Mündungsfeuer hielt und noch halte. Ich habe vorher noch nie ein Mündungsfeuer gesehen. Ich dachte sofort: Das ist ein Schuss. Gleichzeitig hörte ich auch einen Knall."

Die Schläge auf Götz Friedenberg hören jetzt auf. Ein Polizist schreit ihn mit schriller Stimme an: "Weg da, weg da!" Zwei Fotos zeigen, wie Götz Friedenberg verprügelt wurde; sie halten im Hintergrund wichtige Einzelheiten fest, aber über 40 Jahre wird das niemandem auffallen. Man erkennt dort die Gruppe der Polizisten, die Ohnesorg festhalten und verprügeln. Eine weitere Aufnahme zeigt Friedenberg, wie er sich den Kopf hält. Auf dem gleichen Foto sieht man im Hintergrund Kurras stehen. Er starrt vor sich auf den Boden, wahrscheinlich auf sein Opfer.

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Ein Polizist schreit Kurras an: "Bist du wahnsinnig, hier zu schießen?" Zwei Beamte in Zivil beugen sich über den Verletzten. Einer, Hans Kaiser, sieht sehr bedrückt aus; der andere, jüngere nimmt das Transparent aus Ohnesorgs Hand und legt es - hilflos, rührend - unter seinen blutenden Kopf. Eine Frau bittet darum, die Ambulanz zu holen. Ein Polizist blafft sie an: "Was? Dem wollen Sie noch helfen?"

Es dauert lange, bis Hilfe eintrifft. Unter Ohnesorgs Kopf sammelt sich Blut. Schließlich wird er abtransportiert. Mehrere Krankenhäuser weisen den Krankenwagen mit dem schwer verletzten Ohnesorg ab - überfüllt, so heißt es. Obwohl extra Betten freigemacht wurden für das große Ereignis.

Der Sanitäter Gerhard Gritzka hatte schon Feierabend. Am frühen Abend ruft ihn sein Kollege an: Krankenwagenfahrer Günther Quast teilt ihm mit, dass sie noch mal losmüssen, irgendwas sei an der Oper. Um die 100 Krankenwagen stehen vor 20 Uhr in den nördlichen Seitenstraßen rings um die Oper.

Schon im Krankenwagen keinen Puls mehr

"Ich weiß heute noch nicht, wer diese vielen Krankenwagen bestellt hat", beklagte sich Polizeipräsident Erich Duensing Wochen später vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss, "abends sind sie rumgefahren und haben Verletzte gesucht, wie Taxenfahrer ihre Fahrgäste suchen."

Mit seinem Fahrer schiebt Gritzka die Trage in den VW-Transporter. Neben ihm sitzt eine verletzte Demonstrantin, Jutta Butenuth, zufällig Krankenschwester. Später erzählt sie Freunden, der Verletzte habe schon während der Fahrt keinen fühlbaren Puls mehr gehabt. Die Fahrt dauert lange. Die Umstände dieser Fahrt belasten Gritzka so sehr, dass er sich am nächsten Tag von seiner Wohnung im Wedding auf den langen Weg nach Wilmersdorf begeben wird, um sich bei Ohnesorgs Witwe Christa zu entschuldigen.

Der Arzt in der Notaufnahme blafft Quast und Gritzka an: Warum sie ihm einen Toten brächten? Das, so die Sanitäter, könnten sie schließlich nicht beurteilen. Ohnesorgs Kopf wird geröntgt. Ab etwa 21 Uhr ist allen Beteiligten klar, dass er eine Kugel im Kopf hat. Einem Polizisten, der in den Krankenhäusern nach einem durch einen Schuss Verletzten suchen soll, wird das Einschussloch gezeigt, indem die Haare darüber mit einem Holzspachtel angehoben werden: "Der war tödlich." Da war Ohnesorg schon in eine Kammer im Souterrain geschoben worden. Niemand kümmerte sich mehr um ihn.

Zwecks Vertuschung Schädelstücke herausgebrochen

Ohnesorg müsse ja ein ganz Schlimmer gewesen sein; der Rücken war ja voller Striemen, erklärte Kurras vor zehn Jahren. Woher er das wisse, wird der Todesschütze gefragt, ob er ihn nackt gesehen habe. Ja, antwortete er, nachts im Krankenhaus. Tatsächlich waren Kurras und mehrere Kollegen im Krankenhaus Moabit und sprachen mit den Ärzten.

Unbekannte bringen den blutenden Götz Friedenberg ins Krankenhaus, zufällig ebenfalls in das Moabiter. Dort hatte man Blutkonserven für den Schah bereitgestellt, für den Fall eines Attentats. Sicher nicht zufällig hatte ein junger iranischer Arzt Dienst an jenem Abend; er hätte mit einem verletzten Schah sprechen können.

SPIEGEL-Redakteur Peter Wensierski: "Vertuschung statt Aufklärung"

Foto: DER SPIEGEL

Friedenbergs Kopfverletzungen werden behandelt. "Die anderen Verletzungen am Körper ließ er nicht behandeln, weil er gehört hatte, dass im Nebenzimmer ein Todkranker läge, dessen Behandlung wichtiger war." So steht es in einem polizeiinternen Bericht aus dem Jahr 1968 über den Prozess gegen die drei Polizisten, die Friedenberg misshandelt hatten. Der "Todkranke" war Ohnesorg. Ihm ist Götz Friedenberg auf einer Trage liegend in einem Krankenhausgang des Krankenhauses begegnet. Ob er ihn kenne, fragte ein Arzt, was er verneinte.

Was Friedenberg nicht weiß: Er hat einem Toten den Vortritt gelassen. Erst jetzt, im OP, werden die Haare des bereits verstorbenen Ohnesorg über dem rechten Ohr entfernt, die Kopfhaut wird mit einem Kreuzschnitt geöffnet. Aus Ohnesorgs Schädel werden Teile herausgebrochen, genau da, wo sich die Einschussstelle befindet. Die Knochenteile werden weggeworfen. Als Todesursache wird nun stumpfe Gewalt angegeben.

Todesschütze und Stasi-Spitzel

Damit alles seine Ordnung hat, wird der Todeszeitpunkt auf 22.55 Uhr festgelegt. So lässt sich diese Behandlung des Toten als "Notoperation" am noch lebenden Ohnesorg darstellen. Der junge iranische Assistenzarzt Homayoun Tadjadot, Sohn des iranischen Finanzministers, stellt den Totenschein auf Anweisung seiner Vorgesetzten aus. Unmöglich wäre es für ihn gewesen, sagt er, deren Angaben in Frage zu stellen.

Lukas Ohnesorg, erst vier Monate später geboren, wuchs ohne Vater auf und ist heute 49 Jahre alt. "Schwer erträglich" sei die Vertuschung der Tat durch Berliner Polizei und Senat: "Ich bestehe auf einer Entschuldigung und einer Entschädigung", sagte er jetzt dem SPIEGEL. Jeder wisse, "dass mein Vater ermordet wurde".

Kriminalobermeister Kurras indes stand nie wegen Mordes oder Totschlages vor Gericht. Lediglich wegen fahrlässiger Tötung wurde er in zwei Prozessen angeklagt und freigesprochen, später zum Kriminaloberkommissar befördert und erhielt ab 1987 eine Beamtenpension.

2009 stellte sich heraus, dass er bereits ab 1955 auch bezahlter Stasi-Spitzel war. Als Kurras im Dezember 2014 starb, nahm er die wichtigsten Geheimnisse mit ins Grab.

Kurras wurde zweimal freigesprochen

In beiden Kurras-Prozessen war es nicht möglich, die Entfernung zwischen Kurras und seinem Opfer Ohnesorg festzustellen, was aber für die Rekonstruktion des Tatgeschehens von zentraler Bedeutung gewesen wäre.

Stand Kurras irgendwo auf dem Hof, wurde er von Unbekannten angegriffen? Zog er seine Waffe, um einen Warnschuss abzugeben? Zog jemand an seinem Arm, so dass die Kugel eine andere Flugbahn nahm und den bis zu zehn (!) Meter entfernten, von prügelnden Polizisten umringten Ohnesorg in den Kopf traf, wie Kurras behauptete und das Gericht nicht widerlegen konnte - vielleicht auch nicht wollte?

Aus kurzer Distanz: Aufnahmen aus dem Hinterhof (Video von 2012)

Foto: AP

Wie passt diese vollkommen unglaubliche Erklärung zu den Vorwürfen, die verschiedene Polizisten Kurras sofort nach dem Schuss machten? Und hatten sie ihn nicht in unmittelbarer Nähe zum Tatort allein stehen sehen, direkt nach dem Schuss?

Wenige Minuten nach dem Schuss äußert ein unbekannter Oberwachtmeister gegenüber einem SPD-Politiker, der in der Krummen Straße stand, als der Schuss fiel: "Wir hatten den Demonstranten doch schon sicher. Warum hat der Kriminalbeamte nur geschossen?"

50 Jahre später nach dem 2. Juni 1967 werden die Nachfolger der grau-blau-braunen Männer diesen Tag das "schwarze Kapitel" der Berliner Polizei nennen.


Autor Uwe Soukup, Sozialarbeiter und freier Journalist, schrieb das Buch "Der 2. Juni 1967 - ein Schuss, der die Republik veränderte". Er ist Mitautor der TV-Dokumentation "Wie starb Benno Ohnesorg?" (noch bis 5. Juni 2017 verfügbar in der ARD-Mediathek)

insgesamt 16 Beiträge
Markus Weber Sutter 01.06.2017
1. Zweifel gelten als zersetzend. Warum nur?
Noch immer, und immer wieder durch Medien wie SPON gestützt, wird denen, die Zweifel an der Verlässlichkeit unserer demokratischen Institutionen streuen oder ihnen öffentlich nachhängen, vorgeworfen, Sie schadetetn so der [...]
Noch immer, und immer wieder durch Medien wie SPON gestützt, wird denen, die Zweifel an der Verlässlichkeit unserer demokratischen Institutionen streuen oder ihnen öffentlich nachhängen, vorgeworfen, Sie schadetetn so der Demokratie. Im äussersten Falle würde man von Verbrechen gegen den Staat durch Verruf sprechen und das auch strafrechtlich verfolgen und ahnden. Und dann zeigt sich immer und immer wieder die Fratze des Staates als des Verbrechers. Beschuldigungen, die sich durchaus als wahr erwiesen haben oder erweisen könnten, darf man nach meiner Ansicht nicht den Weg verbauen. Wer das tut, macht sich schuldig an den Prinzipien der Aufklärung, des Rechtsstaates und letztlich eben genau der Demokratie. Gebt der kreativen und heilsamen Zerstörung mehr Raum - es wird für unser aller Gutes sein!
Thomas Hamacher 01.06.2017
2. Selbstgerechtigkeit!
Diesen Artikel sollte man immer dann lesen, wenn der Staat sich wieder als letzte Instanz der Moral aufspielt. Es steht für seine ganze Erbärmlichkeit, für diesen Mord keine Verantwortung übernommen zu haben und noch nicht [...]
Diesen Artikel sollte man immer dann lesen, wenn der Staat sich wieder als letzte Instanz der Moral aufspielt. Es steht für seine ganze Erbärmlichkeit, für diesen Mord keine Verantwortung übernommen zu haben und noch nicht einmal eine entsprechende Fürsorge für die Angehörigen geleistet zu haben. Stattdessen bekam der Mörder eine Pension. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich .... könnte!
Paul Müller 01.06.2017
3.
Noch nicht einmal eine schlüssige Verschwörungstheorie passt zu den Fakten. Ein ungesühntes Verbrechen!
Noch nicht einmal eine schlüssige Verschwörungstheorie passt zu den Fakten. Ein ungesühntes Verbrechen!
Gerald Winkeler 01.06.2017
4.
Man wird die Frage nie klären können, aber Sie drängt sich immer wieder auf: Hätte es ohne diese vorsätzliche Tötungshandlung eines Polizisten und die nachfolgenden verbrecherischen Handlungen staatlicher Organe zu ihrer [...]
Man wird die Frage nie klären können, aber Sie drängt sich immer wieder auf: Hätte es ohne diese vorsätzliche Tötungshandlung eines Polizisten und die nachfolgenden verbrecherischen Handlungen staatlicher Organe zu ihrer Vertuschung die RAF je gegeben?
Andrek Groetykz 01.06.2017
5. Nur die Mäntel getauscht...
Gestapo-Methoden gegen Oppositionelle ... es wurde gelogen, manipuliert, Fakten verschwiegen... es hatte sich nichts geändert. Nur keine Rangabzeichen mehr, aber die Anzüge nach wie vor von Hugo Boss... Beamte die nicht die [...]
Gestapo-Methoden gegen Oppositionelle ... es wurde gelogen, manipuliert, Fakten verschwiegen... es hatte sich nichts geändert. Nur keine Rangabzeichen mehr, aber die Anzüge nach wie vor von Hugo Boss... Beamte die nicht die Wahrheit sagen haben schon vor 50 Jahren jegliche Glaubwürdigkeit verloren und die Unruhen danach waren nur allzu gerechtfertigt. Und es sollte nicht unerwähnt bleiben daß es noch einen Studentenführer gab, der auch einen Kopfschuß abgekriegt hatte, diesen aber überlebte und ein paar Jahre später an einem epilieptischen Anfall gestorben ist.

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