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Elektroautos auf der IAA 2017: Ihre voraussichtliche Wartezeit beträgt ... zwei bis f

BMW Auf der IAA rufen die deutschen Hersteller den zweiten Startschuss für die E-Auto-Revolution aus - und zeigen zahlreiche attraktive Modelle. Sie alle haben nur ein Problem.
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#1 - 13.09.2017, 11:51 von motorpunk66

Batteriebetriebener Besch...

In zwei bis fünf Jahren. Aha. Batterie als Hauptspeicher. Aha. Wo bleiben die echten Innovationen wie Wasserstoffspeicher, hatte Daimler Benz da nicht schon vor 8-10 Jahren einen alltagstauglichen A160 Prototypen? Warum redet immer noch KEIN MENSCH über die enormen Belastungen der Umwelt bei der Herstellung der E-Fahrzeuge? Und was die Geschwindigkeitsträume a la 300km/h + betrifft: Kein derzeit erhältliches Elektroauto - auch nicht der ach so tolle Tesla - ist in der Lage, volle Last über längere Zeit bzw. in kurz hinterinander angeforderten Spitzen zu liefern. Die Batterien koennen es einfach nicht, sie werden zu heiss. Und was ist mit den Lastern? Demnächst auch alle batteriebetrieben? Oder Induktionsschleife unter jeder Strasse? Ach nee ja, hab ich vergessen, Lastverkehr demnächst nur noch auf Schienen.. oder Oberleitung auif der Autobahn..
Elektro in der heutigen Form ist die Brueckentechnologie, man sollte die nächsten 15 Jahre mehrgleisig fahren, sinnvolle Stadtflitzer mit Elektro bauen, den Diesel saubermachen - ja das geht - und endlich aufhören zu glauben, dass mit immer mehr Menschen auf dem Planeten immer mehr Individualverkehr mit immer weniger Emissionen geht. Der Individualverkehr ist beim sogenannten autonomen Fahren (ich dachte Autonomie steht für Unabhängigkeit, auch von Leitsystemen etc...) eh zu Ende.

#2 - 13.09.2017, 11:54 von burlei

Was ist los?

Immer noch kein Kommentar über diese sinnlosen E-Autos und die unverzichtbaren Diesel? Jedenfalls lese ich hier nichts bisher. Aber es ist so, wie ich es schon befürchtet habe. Außer Ankündigungen und Concept-Cars nichts Neues von unseren Herstellern. In ein paar Jahren .... 2020 vielleicht, 2025 aber bestimmt.... Dann können sie es auch sofort bleiben lassen. Sie sind abgehängt, andere machen das Rennen. Tja, schade deutsche Autoindustrie, euch bleiben ja noch Nischen, z.B. für solche tollen Karren wie dem Projekt One. Die paar Dinger, die man im Jahr verkaufen kann, kann man sogar per Hand von einem Dutzend Technikern zusammen schrauben lassen, da sind dann die Kosten nicht so hoch. Den Aktionären wird das einen ordentlichen Boni wert sein.

#3 - 13.09.2017, 11:59 von tempus fugit

Fazit?...

Tesla ist mehr als present - gerade durch seine Abwesenheit.

Spott von Müller & Co.?

Wo können die in nächsten IAA im Ausland auftreten ohne zu riskieren, durch internat. Haftbefehle eingebuchtet zu werden?

1. Tesla hat die betrügerischen Premiumbauer vorfgeführt, in der Luxusklasse mit der S- und der X-Klasse. Meilenweit!

2. Wie die EVU haben sich die Kartellfaker total vertan: Noch vor wenigen Jahren
hiess es, "mehr als 4% EE-Strom kann nicht ins deutsche Netz gespeist werden!"
Heute sind es nahe 40% des DE-Strombedarfs.
Wie wurde die GROWIAN als Nachweis von Unmöglichkeit dargestellt?
Das ging, solange elektrische Hotzenblitz'er rum fuhren...

3. Musk hat mit Tesla und seinen sonstigen Aktivitäten bewiesen, dass er kann was er sagt - z.B. das Rückholen von Raketenstufen. Zuverlässig.
Was - ausser Verbrauchs- und Abgasfakes - können dieser Schnauzbart - ausser arrogant dümmlich grinsen? Zu dritt wie ertappte Schüler?

4. daraus folgt, dass Grossinvestoren weiter Geld bei Musk investieren - und nicht bei
Verbrennerbauern, denen ihre auslaufende Technik wie Blei am A.... hängen und
auch noch mit zig-Milliarden Schadensforderungen und Strafen zu rehcnen haben?

5. Meine Prognose? In wenigen Jahren werden da Konzerne zerschlagen, Teile
verkauft an Newcomer - viellicht sogar durch die Deutsche Post.

Das war's dann - Grossteile der Anlagen wie Karosseriebau und gute Techniker werden bleiben und für neue Autobauer eingesetzt und arbeiten.

Es wird sich sehr viel ändern - das ist sicher und wie Musk geht's dann auch an den EVU vorbei auf's Dach - über die Power-wall (mit modifizierten E-Autoakkus, deren
Kapaztität nachlässt...)....

Es sei denn, Typen wie Brüderle, Altmaier, Dofrind, Wissmann etc. gehen auf die Bremse.
Aber die wirkt dann nur für die ex-Industrienation Deutschland.

Die anderen 99% der Weltbevölkerung grinsen sich einen ab - nach all der Arroganz, die DE über Jahre demonstriert hat...

#4 - 13.09.2017, 12:00 von stefan.martens.75

und Alle vergessen die Supercharger

Es wird auch in 3-4 Jahren keine ernst zu nehmende deutsche Konkurrenz zu Tesla geben.
Teslas USP ist und bleibt das Suoerchargernetz. Niemand scheint diesen strategischen Verkaufscorteil begreifen zu wollen.
Tesla hat somit noch 3 Jahre ungestört Zeit es auf zu bauen und zu erweitern.

#5 - 13.09.2017, 12:00 von sikasuu

Der Hotzenblitz, die Knutschkugel war schon im Vorserieenstatus....

... dafür gab es leider keinen Finanzierung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hotzenblitz
20 Jahre später, umgedacht auf moderne Akkus, hätte das sehr durchdachte Conzept immer noch Charme & wahrscheinlich einen Markt in der Stadt.
.
Wenigstens als Maßstab, mehr Auto für kurz&Mittelstrecke, als Zubringer usw. muss wirklich nicht sein, kann der gelten.
Ich wage zu bezweifeln, das die schneller, dicker, ...Fraktion überhaupt ein brauchbares Modell in den Markt bringt, das durchschlagend ist.
.
Erst wenn es zu Fahrverboten in den Ballungsräumen kommt (es gibt keine Gott gegebenen "Freie fahrt für >2t, >20PS / 80Kg Nutzlast überall und jederzeit)... wird sich das Kaufinteresse auf solche akzeptablen Autos verlagern.
.
Da ist wohl noch ein weiter Weg zu gehen "in diesem unserem Lande !":-((

#6 - 13.09.2017, 12:06 von litholas

Zitat von motorpunk66
... Warum redet immer noch KEIN MENSCH über die enormen Belastungen der Umwelt bei der Herstellung der E-Fahrzeuge? ...
Weil es die nicht gibt. Die Batterie herzustellen ist recht aufwändig, aber da ist nichts dran was sonderlich giftig wäre oder unter signifikanten Emissionen hergestellt werden müsste. Die Starterbatterie bei Verbrenner-PKW ist da wesentlich kritischer, mit vielen kg Blei und Schwefelsäure.

#7 - 13.09.2017, 12:10 von Freund_Fettsack

Wie bitte? Tesla? Sexy? Ich lach mich kaputt!

An welcher Stelle bitte ist ein Tesla sexy? Beim Außendesign (so wie ein Hyundai oder Kia)? Beim Innendesign (ein haufen Billigplastik, klapprig verarbeitet plus gewöhnlicher TFT-Monitor)? Beim Fahrwerk (poltrig, laut und unkomfortabel)? Bei der Langzeithaltbarkeit (schauen Sie sich mal einen gebrauchten Tesla an)? Bei der Reichweite (besonders im Winter und/oder bei höheren Geschwindigkeiten)? Ist doch alles lächerlich. Woher nur kommt diese dämliche Massenhypnose in den Medien, batterieelektrische Antriebe wären das Nonplusultra? Dämmert es dem Autoren vielleicht auch mal, dass solche Veränderungen zeit brauchen, wenn sie gut (und eben NICHT so unsexy und überteuert wie Tesla) werden sollen? Danke, dass Sie einmal mehr deutschen Arbeitnehmern einen Bärendienst erwiesen haben, indem sie die heimischen Hersteller mit kleinkarierter Kritik schlechtreden.

#8 - 13.09.2017, 12:11 von beliebig

Gar nichts verstanden

Schon alleine die Aussage "bis ... werden wir xxx unserer Modele auch als E-Auto anbieten zeigt doch, dass in den Betonköpfen der Vorständer und Entwickler noch gar nichts versanden wurde.
Elektroantriebe sind eine völlig andere Technologie und erfordern ein Umdenken. Sowohl bei der grundsätzlichen Konstruktion der Fahrzeuge als auch bei deren Nutzung. Es bringt also gar nichts, einfach nur in ein fossiles Auto einen Akku einzubauen. Hier ist mehr Denkarbeit gefragt.
Wenn man so denken würde, wie die Automobilkonzernbosse und die Foristen hier, dann hätten wir heute noch Pferdekutzschen - nur mit schnelleren Pferden.
Daimler und Benz hatten mit ihrem ersten Verbrenne da deutlich weniger Shitstorm, als die E-Autos heute.

#9 - 13.09.2017, 12:20 von De facto

Kodak

Vielleicht geht es den deutschen Autobauer wie Kodak damals. Kodak war Marktführer und verdiente viel Geld in der analogen Welt. Den digitalen Zukunft haben die verpasst obwohl Kodak im Besitz von mehreren Patenten in Digitalfotografie war - Kodak war einfach nicht in der Lage das eigene Geschäft zu kannibalisieren - genau so geht es den Autobauer jetzt. Man hängt an die alte Technologie weil man eben so gut damit Geld verdient.

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