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Elektromobilität: EU-Kommission fordert europäische Batterie-Allianz

DPA Batterien sind eine Schlüsseltechnologie der Energiewende - und Asien hat Europa bei der Entwicklung der Energiespeicher längst abgehängt. Die EU will jetzt kontern, doch die Erfolgschancen sind ungewiss.
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#1 - 12.10.2017, 15:15 von dig

Immer dieses Zweifeln

Gut so. Aufhören zu zweifeln. Forschen. Machen ... Bei jeder Erfindung/Neuerung gab es Zweifler, doch die irrten sich, sonst säßen wir noch heute in Lehmhütten bei Kerzenschein.

#2 - 12.10.2017, 15:19 von twister13

Fake

Die tolle Gigafactory von Tesla ist auch nur ein Etikettenschwindel. In Wirklichkeit ist das eine Panasonic Fabrik in den USA wo Tesla draufsteht.

Musk hat sich noch nie um Batterietechnologie gekümmert. Erst hat er PC Batterien zu grossen Bündeln geschraubt, jetzt kauft er exklusiv Panasonic ein.

Aber die augenblickliche Technologie ist eh schon wieder veraltet und wird nur gigantischen Sondermüll produzieren.
Elektroautos werden erst dann den Massenmarkt erobern wenn sie Feststoffbatterien enthalten. Das ist sozusagen der nächste heisse Scheiss der in den Labors zur Serienreife entwickelt werden soll. Erst mit dieser Generation sind ausreichend Kapazitäten verfügbar, können ausreichend viele Ladezyklen bewältigt werden und können Ladeströme gefahren werden die das Laden nicht zur abendfüllenden Beschäftigung ausarten lassen.

#3 - 12.10.2017, 15:20 von syracusa

Äpfel und Birnen

Zitat aus dem Artikel: "So hat eine Studie des schwedischen Umweltinstituts IVL ergeben, dass bei der Herstellung eines Akkus mit einer Kapazität von 100 Kilowattstunden 15 bis 20 Tonnen Kohlendioxid entstehen. Ein sparsamer Kleinwagen mit Benzin- oder Dieselmotor müsste bis zu 200.000 Kilometer fahren, um die gleiche Menge an Treibhausgas auszustoßen."

Welche Ideologie verfolgt dieses "Institut" denn mit der Vorlage solch eines offensichtlich völlig schiefen Vergleichs? Ein vergleichbarer Elektrokleinwagen hat nämlich keinen 100-kWh-Akku, sondern selbst bei hoher Reichweite nur einen mit ca 40 kWh. Damit sind es keine 200.000 Kilometer, sondern nur noch 80.000 Kilometer, die ein gleich großes Elektroauto braucht, um bzgl. CO2 mit dem Verbrennerauto gleichzuziehen.

Und noch mehr: diese 80.000 km sind nur der Status Quo, der sich aber wegen der Energiewende täglich verbessert. Für einen echten Vergleich muss man also nicht nur gleichartige Fahrzeuge prüfen, sondern auch die CO2-Belastung über ihre gesamte Lebenszeit betrachten. Am Lebensende eines heute gekauften E-Autos werden wir schon 50% EE beim Stromverbrauch haben.

Und noch mehr: selbst wenn - was ja definitiv nicht der Fall ist - das E-Auto heute noch schlechter wäre als das Verbrennerauto, so ist es dennoch die einzige Technologie, die wir haben, um prinzipiell und eventuell erst in späterer Zukunft eine völlig nachhaltige Mobilität betreiben zu können. Wer erst einsteigt, wenn die Elektromobilität vollkommen nachhaltig ist, der verliert Jahrzehnte an Entwicklung, Unmengen Geld, Wettbewerbsfähgigkeit, und sorgt noch dazu für mehr Umweltverschmutzung.

#4 - 12.10.2017, 15:21 von pom_muc

Wenn man die angeblich überlegene Öko-Bilanz des Elektroautos im Forum angezweifelt hat konnte man sicher sein dass der Beitrag gelöscht wurde. Mich wundert dass das Zensoren-Team die Veröffentlichung dieses politisch ganz und gar nicht korrekten Artikels zugestimmt hat.

#5 - 12.10.2017, 15:30 von dr.eldontyrell

Partystimmung

kommt auf in den Chefetagen der europäischen KFZ-Hersteller. Erst sich Jahrzehnte der neuen Technik verweigern, und dann, wenn das Kind fast im Brunnen liegt, Hilfen (= Steuergeld der Europäer, also unserem Geld) von der EU kassieren, um den Anschluss, den man eigentlich nicht haben wollte, weil man mit Altbackenem gutes Geld verdiente, nicht zu verpassen. Nach der Bankenrettung für Zocker also jetzt die KFZ-Rettung für Reaktionäre.
Und die tolle Schweden-Studie, war da nicht was, dass man die gesamte Kette der Kraftstoffproduktion "vergessen" hat mit einzuberechnen? Stimmt ja, Rohölförderung ist quasi Klimaneutral, die Tanker, die Bohrinseln, die Raffinerien, die Tankwagen, laufen alle mit Luft und Liebe...

#6 - 12.10.2017, 15:40 von merenlähellä

Ich bin skeptisch

Batterien gibt es schon sehr, sehr lange, und kriegswichtig sind sie auch noch. Wenn man da einen entsprechenden Durchbruch erzielt hätte, würden wir den heute schon nutzen. Und was die europäische Zusammenarbeit in der Luftfahrt betrifft: Airbus.
Die Brennstoffzelle muss optimiert werden. Wahrscheinlich ginge das schon mit dem Budget, das für den Ausbau von Ladestellen in, sagen wir, Wuppertal erforderlich wäre. Alles andere ist hier gefährlicher, teurer Humbug.

#7 - 12.10.2017, 15:40 von noalk

Globalisierung

Warum in Konkurrenz treten zu denen, die es schon längst besser können? Das ist doch das Prinzip der Globalisierung: Lasst es die Anderen machen. Dafür kriegen sie später von uns ihre schadstofffreien Nahrungsmittel. (Für Untalentierte: Das war Ironie!)

#8 - 12.10.2017, 15:41 von dh42

CO2-Bilanz

Hoffentlich wird angesichts dieser miesen CO2-Bilanz jetzt auch dem letzten klar, dass E-Mobilität mit Akkus nicht funktionieren wird. Viel besser wäre m.E. der Einstieg in eine Wasserstoffwirtschaft. Der durch Elektrolyse aus Ökostrom erzeugte Wasserstoff kann gleichzeitig als Energiespeicher mit Rückverstromung in Gasturbinen und als Energieträger in Antrieben sowie zum Heizen verwendet werden. Das benötigte Gasleitungsnetz ist in weiten Teilen Deutschlands auch schon vorhanden, das Umrüsten der Tankstellen kann auch so aufwändig nicht sein. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken ...

#9 - 12.10.2017, 15:45 von Lobinj

Ziemlich tendenziöse und unseriöse Darstellung

1. Es wird Feinstaub mit CO2 vermischt. Das eine ist schlecht für die Menschen, das andere schlecht für das Klima. Keine Differenzierung hier (Hallo, Journalismus?).
2. Es wird die Studie vom IVL genommen, und dammit der grösste heute erhältliche Akku gerechnet. Dieser sitzt in einem Auto das mehr als 100'000 Euro kostet. Dieses Ergebnis wird dann mit dem Norm- Benzinverbrauch eines sparsamen Kleinwagens verglichen der nie zu erreichen ist. WTF? Das nennt ihr seriösen Journalismus? Um das genauer anzuschauen lest bitte die Studie. Ihr werdet feststellen, dass die CO2 Belastung der Batterien alles andere als klar ist. Für eine gute Analyse muss man nicht nach Schweden fahren, das hat das ifeu in Heidelberg schon lange gemacht. Und da kommt dann heraus, dass, das E-Auto ab 30'000 km besser da steht als ein gleichwertiger Verbrenner wenn man Äpfel mit Äpfeln vergleicht.
3. Mit einem Batteriebetriebenen Fahrzeuge habe ich die Möglichkeit sauberen Strom zu beziehen. Zum Beispiel von der eigenen Anlage, oder zertifizierter Strom. Diese Möglichkeit hat man mit einem Verbrenner überhaupt nie. Da muss man nun nicht auf dem aktuellen Strommix herumreiten, da muss man die Energiewende konsequent weiterverfolgen.
4. Der gesamte Stromverbrauch würde um 10-20% steigen wenn ALLE Fahrzeuge elektrisch unterwegs wären. Da dies ein ziemlich langfristiges Szenario ist bleibt auch selbst bei einem schnellen Wechsel genügend Zeit um entsprechende Kapazitäten aufzubauen. Schon heute werden alte Batterien aus Renaultfahrzeugen als Pufferspeicher in Deutschen Mehrfamilienhäusern eingesetzt um eine Stromautonomie aus der eigenen Produktion zu ermöglichen.

Und hier noch ein Ratschlag an den Herren Miesepeter vom Spiegel: Anstatt alles schlecht zu reden und am alten anzuhängen würde ich Ihnen raten in die Zukunft zu schauen und nicht alles was Sie nicht kennen zu verteufeln. Die Zukunft kommt nämlich sowieso, und wenn andere Länder wie China umstellen muss auch die Deutsche Automobilindustrie umstellen, denn sonst gibt es viele Arbeitslose hier. Da nützt auch dagegen schreiben nichts, das ist wie ein totes Pferd reiten.

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