Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Auto

Stiftung Warentest und ADAC: Tester warnen vor zwei Kindersitzen

Stiftung Warentest Bei einem Crashtest von Stiftung Warentest und ADAC sind zwei Kindersitze durchgefallen: Die Modelle lösten sich bei der Simulation eines Frontalunfalls. Ein Hersteller reagierte bereits mit einem Auslieferungsstopp.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/2    
#1 - 17.07.2017, 10:39 von Walter Sobchak

Soviel Geld für einen Kindersitz der noch nichtmal seine Basisfunktion erfüllt.

#2 - 17.07.2017, 11:22 von f_eu

Zitat von Walter Sobchak
Soviel Geld für einen Kindersitz der noch nichtmal seine Basisfunktion erfüllt.
Liebe SPON Redaktion.

Interessiert hätte mich dann noch, ob auf diesen Sitzen und Isofix Basiseinheiten noch ein TÜV oder GS Aufkleber vorhanden ist.
Ohne solche "Prüfsiegel" ist doch so etwas nicht zu verkaufen.

#3 - 17.07.2017, 11:25 von Roland Bender

Isofix is nix

Besser die Kindersitze für die Gurte kaufen. Das scheint besser zu funktionieren.

#4 - 17.07.2017, 11:38 von Drehmoment

Rückwärtsgerichtet macht Sinn

Unabhängig vom Testergebnis: In dem Video sieht man sehr schön, welch unglaublichen Kräften die Halswirbelsäule eines kleinen Kindes bei einem Frontalaufprall ausgesetzt ist. Der Kopf des Kindes wird sehr stark nach vorne katapultiert. Erst ab 4-5 Jahre ist die Halswirbelsäule eines Kindes stabiler. Daher unverständlich, dass rückwärtsgerichtete Sitze (Reboarder) in Deutschland auch nach der Babyschale total unterrepräsentiert sind, und auch von den Testern immer stiefmütterlich behandelt werden. Sie werden sogar abgewertet, weil sie angeblich schwieriger zu montieren sind.

#5 - 17.07.2017, 11:40 von f_eu

Zitat von Roland Bender
Besser die Kindersitze für die Gurte kaufen. Das scheint besser zu funktionieren.
Zumindest bei einer Babyschale die oft rein\raus kommt ist es aber viel bequemer.

Isofix ist sehr sperrig.

Wir haben für unser Enkelkind in einer C-Klasse eine Kiddy-Babyschale (nur der Testsieger, was das auch immer heisst, durfte da gekauft werden). Da muss der Beifahrersitz so weit nach vorne, dass dort niemand mehr sitzen kann.

#6 - 17.07.2017, 11:53 von freddygrant

Wenn die ...

... Auto-Sicherheitsgurte Erwachsene zurückhalten und
retten, ist dies sicherlich auch bei Kindersitzen incl. Kids
der Fall. Auch die Adaption des Kindersitzes an das
installierte Gurtsytem ist für jeden Hersteller technisch
kein Prob. Auf das ISOFIX habe ich mich nie allein verlassen.
Das Ganze hat schon bei meinen drei Kids funktioniert, die
jetzt selbst mehrfach Eltern sind. Was soll´s?

#7 - 17.07.2017, 12:35 von MartinHa

Krass

Dass der gleiche Fehler beim angeblich verbesserten Nachfolgemodell von Recaro immer noch auftritt, ist kaum zu glauben. Ich hoffe, dass es zu keinen schweren Unfällen mit dem Nachfolgemodell kommt, ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass die für dieses Modell verantwortlicher Mitarbeiter und Manager wegen fahrlässiger Tötung/Verletzung angeklagt werden.

#8 - 17.07.2017, 13:02 von pennywise

2 Sachen sind interessant

Zum einen:
Haben die Hersteller nicht selber getestet?
Zum andern - viel gravierender:
Wie kommt so ein Dreck auf den Markt?
Ich dachte wir haben eine wachsamen TÜV ?

#9 - 17.07.2017, 13:06 von rromijn

Zitat von f_eu
Zumindest bei einer Babyschale die oft rein\raus kommt ist es aber viel bequemer. Isofix ist sehr sperrig. Wir haben für unser .....
das ist natürlich wichtiger, als das Überleben des Kindes?!
wenn die sichersten Sitze, Reboarder, mehr Platz benötigen, dann kaufen Sie Sich ein anderen Auto oder Sie sitzen eben nicht auf dem Beifahrersitz.
Das andere Auto, würde vielleicht zum Umdenken der Autobauer führen, wenn möglich. Da die auch nicht mit Reboardern im Sinn haben. Bei den Autotests wird immer geprüft, ob ein 190 Mann noch reinpasst, aber nicht wie es sich mit Kindersitzen verhält....

    Seite 1/2