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Mikroorganismen: Wie Bakterien im Darm unsere Gesundheit beeinflussen

Getty Images Hunderte Bakterienarten besiedeln den Darm. Ernährungsmediziner Bischoff erklärt, warum Probiotika nur in ganz bestimmten Fällen helfen - und ihre Einnahme trotzdem mehr als ein Hype ist.
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#1 - 11.10.2018, 16:37 von noalk

Probiotika verändern unser Darm-Mikrobiom nicht dauerhaft

Wie schön für die Hersteller solcherlei Zeugs. Also "müssen" die Verbrauchenden immer schön kaufen.

#2 - 11.10.2018, 16:47 von Henson

Bei mir klappts

Ich nehme seit einem Jahr Probotika und meinem Darm geht es um einiges besser. Selbst, wenn das alles nur Plazebo-Effekt ist, ist mir das die 40 Euro im Quartal mehr als wert :)

#3 - 11.10.2018, 17:46 von cindy2009

@noalk

"-----
noalk heute, 16:37 Uhr
1. Probiotika verändern unser Darm-Mikrobiom nicht dauerhaft
Wie schön für die Hersteller solcherlei Zeugs. Also "müssen" die Verbrauchenden immer schön kaufen.----"

Geht auch einfacher. Selbst herstellen.

#4 - 12.10.2018, 10:03 von skeptiker-today

seltsam

ich wundere mich bei dieser Diskussion: Bei normaler Funktion des Magens und des Zölffingerdarms sollten im Dünndarm eigentlich überhaupt oder nur vorübergehend ganz wenige Bakterien sein - insofern wäre es verwunderlich, wenn lebenden Bakterien aus Präbiotika es in den Darm schaffen.
Im Dickdarm sieht das dann ganz anders aus - der ist gut besiedelt - aber diese Besiedelung erfolgt eher vom anderen Ende her.
Insofern sind Präbiotika eher sinnlos, viel wichtiger ist gutes Kauen und ausreichende Abstände zwischen den Mahlzeiten.

#5 - 12.10.2018, 10:04 von ruhepuls

"Müssen" tut es niemand...

Zitat von noalk
Wie schön für die Hersteller solcherlei Zeugs. Also "müssen" die Verbrauchenden immer schön kaufen.
Niemand "muss" Probiotika nehmen. Wenn aber jemand für sich davon einen Nutzen feststellt, dann kann er sie einnehmen, ggf. auch dauerhaft. Und, wo ist das Problem? Wir müssen auch täglich essen, trinken und fahren vielleicht jedes Jahr in Urlaub. Hält auch nicht dauerhaft... Die Hersteller können nun mal nichts dafür, dass die Natur nicht immer so tickt, wie wir es gerne hätten.

#6 - 12.10.2018, 10:33 von rocknrolf88

Danone mischt kräftig mit

Welch ein Zufall, dass der interviewte Professor auch für das weltweit tätige (unabhängige) Danone Institut für Gesundheit in der Ernährung e.V. tätig ist.

#7 - 12.10.2018, 11:11 von so-long

Vorsicht!

Zitat von cindy2009
"----- noalk heute, 16:37 Uhr 1. Probiotika verändern unser Darm-Mikrobiom nicht dauerhaft Wie schön für die Hersteller solcherlei Zeugs. Also "müssen" die Verbrauchenden immer schön kaufen.----" Geht auch einfacher. Selbst herstellen.
Welche Käfer sich im selbstgezüchteten Kefir tummeln, kann eine Privatperson nicht prüfen. Betrifft besonders die pathologischen Hefepilze. Eine black-box.

#8 - 12.10.2018, 12:43 von 112211

Wer

" Wer sich gesund ernährt, ist ausreichend versorgt."

Bei Cola, Bratwurst, Schokoriegel und Co. habe ich erhebliche Zweifel, ob sich die Mehrheit in Deutschland (und der restlichen westlichen Welt) gesund ernährt. Der Blick aufs Förderband in jedem Supermarkt bestätigt es: während viele Kunden durchaus gesunde Lebensmittel kaufen, kaufen dieselben Kunden mindestens ebenso viele ungesunde Lebensmittel. Bei manchen Kunden fehlt die gesunde Komponente gänzlich. ...

#9 - 13.10.2018, 06:55 von JosefObermeier

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Gerade im Bereich Gesundheit ist der Spiegel zur Werbeplattform geworden. Ich hoffe, dass das Niveau der Spiegelleser noch ausreicht, dies zu durchschauen. Vor zwanzig Jahren wäre wenigsten noch zu lesen gewesen, woher vermutlich Probleme mit Darm und Flora kommen.... Vielleicht verkauft der Spiegel in ein paar Jahren entsprechende Produkte in seinem Onlineshop.

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