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Neue Blutdruckgrenzen in den USA: 35 Millionen Menschen sind über Nacht krank geworde

Getty Images Weil ein hoher Blutdruck schwere Krankheiten auslösen kann, haben US-Ärzte jetzt strengere Grenzwerte festgelegt. Das macht viele Gesunde zu Kranken. Deutschland wird wohl nachziehen - wie sinnvoll ist das?
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#1 - 14.11.2017, 17:44 von xylitol

Die Pharmaindustrie und die Medizinlobby lassen grüssen...

Genau wie beim Diabetes, bei der Harnsäure und beim Cholesterin werden die Grenzwerte immer weiter abgesenkt und es werden so immer mehr Menschen krank... Und damit lässt sich super Geld verdienen... Geh zum Arzt und Du bist krank...

#2 - 14.11.2017, 17:48 von winki

Weihnachtsgeschenk für die Pharmaindustrie

Mal ist es der Blutdruck und mal der Cholesterinwert, an irgend etwas was die Gewinne in die Höhe treibt kann sich die Pharmaindustrie jedes Jahr erfreuen. Sicher bekommen die Ärzte auch ihren Teil davon ab.

#3 - 14.11.2017, 17:48 von pahrump

Da will jemand Medikamente verkaufen!

Anstatt mit Diätetik wird heute jeder " Furz " ( Bluthochdruck gehört nicht dazu! ) mit Medikamenten behandelt. Und die Nebenwirkungen kann man schön mit Medikamenten behandeln. Merken sie was?

#4 - 14.11.2017, 17:48 von Steve.Joe

PKV in USA

Dann wird ein noch größerer Anteil der US-amerikanischen Bevölkerung Probleme bei der Krankenversicherung bekommen und künftig wegen Vor-Erkrankung den Versicherungsschutz verlieren.

#5 - 14.11.2017, 17:53 von ssc58

die Macht der Pharmaindustrie

Früher galt ein Blutdruch ab 150 erst als bedenklich. Dann kamen wirksame Blutdruckmedikamente auf den Markt und auf einmal war dank der Lobbyarbeit der Pharmakonzerne 140 schon zu viel. Wenn jetzt die Grenze schon auf 130 gesenkt wird, kann ich nur hoffen, dass die Ärtze diesen Schwachsinn nicht mitmachen und die neue Gelddruckmaschine der Pharmakonzerne boykottieren. Außerdem haben Blutdrucksenker auch Nebenwirkungen. Aber auch dagegen gibt es ja passende Medikamente.

#6 - 14.11.2017, 17:53 von relative_wahrheiten

dies ist ein Zukünftiger Milliardenschwerer Markt,

dem wir möglichst aus dem Weg gehen sollten.

#7 - 14.11.2017, 17:54 von graubär35

Volksverdummung.

Da hat die amerikanische Arzneimittellobby aber wieder optimal gearbeitet. Mein Kompliment.

#8 - 14.11.2017, 17:57 von fat_bob_ger

Da tut sich doch der Verdacht auf, dass die Pharmaindustrie neue

Patientengruppen behandeln will. Wenn man bedenkt, dass viele Faktoren (Lebenstil, genetische Vorausssetzungen, Ernährung) die Gesundheit beeinflussen können, stellt sich die Frage, wieviel es bringt, den individuellen Blutdruck medikamentös abzusenken und wann man damit beginnen sollte. Eine positive Korrelation zwischen erhöhtem Blutdruck und erhöhten gesundheitlichen Problemen muss nicht zwangsläufig kausaler Natur sein. Mein Lieblingszitat in diesem Zusammenhang ist von dem unvergessenen FJS: "Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe." In den Tiefen der statistischen Berechnungen schlummert so manche Scheinkorrelation bzw. Messfehler. Werde gleich nachschauen, ob die Aktien der Pharmaunternehmen in den USA auf diese Veröffentlichung reagieren.

#9 - 14.11.2017, 18:04 von baumpick

Über 35 Mrd. € Umsatz für die Pharma zusätzlich

Nur mal so: 1 Pille Valsartan 80 mg (geringe Tagesdosis) ca. 0,45 € * 365 = ca. 163 € * 35 000 000 = 5 705 000 000 € in Worten: 5 Mrd. 705 Mio € Umsatz zusätzlich! Da lohnen doch ein paar - in Auftrag gegebene Studien - wobei ja bei der Aussicht auf über 35 Mrd. € auch nur geringe Interessenskonflikte bestehen dürften: "Auf die Frage nach Interessenkonflikten geben fünf der 22 Leitlinienautoren an, von Biotech- oder Pharmaunternehmen Gelder zu empfangen." Noch Fragen?

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