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Alle Jahre wieder: Das Bullshit-Bingo zur Betriebsweihnachtsfeier

Corbis Die Musik ist lahm, der Wein lauwarme Plörre und die Festrede eine Aneinanderreihung von Phrasen? Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, haben wir da was für Sie: ein Bullshit-Bingo für die Firmen-Weihnachtsfeier.
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#1 - 08.12.2015, 15:36 von felisconcolor

Bei uns

wird die Weihnachtsfeier als interdisziplinäre Projektarbeit der Auszubildenden eigenverantwortlich durchgeführt. Entsprechend sind ALLE Mitarbeiter Gäste dieser Weihnachtsfeier und eine Selbstbeweihräucherung diverser Führungspersönlichkeiten kommt da so gut wie gar nicht mehr vor. Entsprechend gut ist die Stimmung auf diesen Feiern.

#2 - 08.12.2015, 17:54 von sytex1

Weihnachtsfeier

Bei uns haben die Sekretärinnen die Party organisiert und sie war fantastisch. Hervorragendes Essen vom Catering Service (ich habe mich geärgert keine "Tupperwaredöschen" mitgebracht zu haben um ein paar Reste mit nach Hause zu nehmen), die Stimmung war entspannt und angenehm, es kamen auch Leute, die gar nicht mehr bei uns arbeiten. Wir haben gewichtelt, gegessen, getrunken und sind dann gegen Mitternacht nach Hause gegangen. Mir hat es jedenfalls sehr gefallen und ich hatte das Gefühl Teil einer freundschaftlichen Runde bzw. eines Teams zu sein. Scheinbar ist das nicht überall so, das ist schade, aber keineswegs ist es überall geheuchelt und peinlich.

#3 - 08.12.2015, 18:23 von maxonsp

Klingt ja schön und nicht böse gemeint

Haha, aber interdisziplinäre Projektarbeit? Sie würden großartige Studiengangsbeschreibungen erstellen... ;)
Jaja, wenn jemand zum Kloputzen geschickt wurde, dann hat er wohl auch kompetenzenübergreifenden gearbeitet...

#4 - 08.12.2015, 20:37 von felisconcolor

@maxonsp

ok klang wirklich etwas gestelzt. Danke für den dezenten Hinweis. ;-)

#5 - 08.12.2015, 21:31 von albert schulz

FriedeFreudeEierkuchen

Die vorgestellten Sprüche kann man bestenfalls in einer altfränkisch prüden Vornehmenversammlung hören, bei Bosch etwa oder dem Spiegel. Allerdings nur bei den Rentnern, die die Fünfziger noch wach und aktiv miterlebt haben.

Die Leute werden schlicht sentimental zu Weihnachten, fühlen sich unter Freunden, ganz wie zu Hause. Bleibt man halbwegs nüchtern, erfährt man mehr als im ganzen Jahr zuvor. Es ist fast so, als wollten alle ihre Beichte ablegen und hernach wäre alles verziehen. Man erfährt wer mit wem, auch von Vorgesetzten, wer wen über den Leisten gezogen hat, extern oder intern, welche persönlichen Kanäle der Kollege hat und welche Leichen im Keller. Eitel Harmonie überall.

#6 - 09.12.2015, 23:08 von Rechtschreibprüfer_der

Zitat von sytex1
Bei uns haben die Sekretärinnen die Party organisiert und sie war fantastisch. Hervorragendes Essen vom Catering Service (ich habe mich geärgert keine "Tupperwaredöschen" mitgebracht zu haben um ein paar Reste mit nach Hause zu nehmen), die Stimmung war entspannt und angenehm, es kamen auch Leute, die gar nicht mehr bei uns arbeiten. Wir haben gewichtelt, gegessen, getrunken und sind dann gegen Mitternacht nach Hause gegangen. Mir hat es jedenfalls sehr gefallen und ich hatte das Gefühl Teil einer freundschaftlichen Runde bzw. eines Teams zu sein. Scheinbar ist das nicht überall so, das ist schade, aber keineswegs ist es überall geheuchelt und peinlich.
Essen von der Betriebsfeier in der Tupperdose heimnehmen? Ich hoffe, dies war nicht ernstgemeint.

#7 - 09.12.2015, 07:12 von visitor_2007

Wenn man einen Witz erklären muß..

Beim "Bullshit-Bingo" handelt es sich um ein eigentlich anarchisches, doppelbödiges Vorgehen:

Wenn eine hinreichende Menge an Floskeln gefallen ist, ruft man "Bingo!" (und nicht "Bullshit"). Vordergründig handelt es sich um geheucheltes Verstehen und Zustimmung, so als hätte man endlich verstanden, worum es geht. Eigentlich jedoch signalisiert man jedoch "du armer Wicht".

#8 - 09.12.2015, 08:05 von fatherted98

Gähn...

...bei uns ist jedes Jahr das Gleiche. Der Chef hält eine Rede und klopft sich eine halbe Stunde lang selbst auf die Schulter...in der Rede wird dann noch nebenbei darauf hingewiesen, dass die Hälfte der Kollegen nicht genug arbeitet und die Jobs alle auf der Kippe stehen (Frohes Fest)...aber er natürlich versucht die Arbeitsplätze zu halten (Applaus). Dann gibts nen Sekt für alle...den keiner trinken will...eine Tüte mit ner billigen Rotweinflasche...und dann wirds richtig gemütlich....ab in die Kantine zum Plätzchen essen...früher war halt mehr Lametta....

#9 - 09.12.2015, 09:30 von s.foth

Unsere Weihnachtsfeier war ziemlich gut. Die Kantine hat einen großen "Saal", das Essen war richtig gut und es gab eine große Auswahl, Karten waren kostenlos für Betriebszugehörige, Bedienung top.
Keine Reden, kein Wein aus dem Tetra Pack. Einfach ein netter Abend

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