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Deutsche Forscherin in der Antarktis: Nur vier Minuten duschen - pro Woche

DPA Seit elf Monaten erforscht Raffaela Busse, 28, Lichtteilchen in der Antarktis. Hier erzählt sie von einem halben Jahr ohne Sonne, abgelaufenen Konserven - und der Angst bei einem Spaziergang zu erfrieren.
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#1 - 14.09.2018, 12:57 von bolonch

Faszinierend

Ein wirklich spannender Artikel und die Fotos der Polarlichter sind absolut großartig.

Fehlt nur noch der Link zu Frau Busses Blog.

#2 - 14.09.2018, 13:12 von sverris

"Nur vier Minuten duschen - pro Woche"

Also etwa sieben mal 35 Sekunden. Das reicht i.d.R. völlig.

#3 - 14.09.2018, 13:21 von nasodorek

Zitat von bolonch
Ein wirklich spannender Artikel und die Fotos der Polarlichter sind absolut großartig. Fehlt nur noch der Link zu Frau Busses Blog.
http://nechnif.net/17_antarctica.html

War in diesem ominösen Internet nicht schwer zu finden.

#4 - 14.09.2018, 14:01 von Marakai

Verwöhntes Balg!

Damals, November 2003, da war die neue Station noch unfertiger Neubau. Der Dom stand noch und ich musste in einem der "hypertats" hausen (mehr Zelt und Wohnwagen als feste Unterkunft). Die kids heute wissen ja nicht, wie gut sie es haben!

Aber im Ernst, ich würde diverse Gliedmassen opfern um noch einmal hinzu dürfen. Davon wird die junge Frau ein Leben lang zehren und ich gönne es ihr.

#5 - 14.09.2018, 14:04 von Marakai

Zitat von sverris
"Nur vier Minuten duschen - pro Woche" Also etwa sieben mal 35 Sekunden. Das reicht i.d.R. völlig.
Generell 2 mal die Woche 2 Minuten. Fühlt sich einfach besser an dann auch mal einfach heisses Wasser über den Körper laufen zu lassen. Es ist in Worten schwer zu beschreiben wie kalt einem wird, selbst wenn draussen gleissender Sonnenschein herrscht.

#6 - 14.09.2018, 14:23 von nach-mir-die-springflut

Fragen offen

"Duschen" ist nicht näher definiert. Für 1 x Duschen reichen 3 Liter warmes Wasser. Warum die begrenzte Duschzeit zur Verfügung steht, wird nicht genannt. Rationiertes Wasser kann es eigentlich nicht sein, Schnee gibt's genug für die snow2water-Methode. Energiesparen kann es eigentlich auch nicht sein, das Beheizen der 7.400 m² großen Station braucht satte Energievorräte. Wie sie beheizt wird, geht aus dem Artikel nicht hervor. Ganzkörperschutzanzüge sollten bei heutigem Stand der Technik auch bessere zur Verfügung stehen ohne einfache Skibrillen, die beschlagen. Über Drohnen müsste die Station auch ganzjährig anzufliegen sein. Was passiert, wenn einmal die Heizanlage ausfällt, wie sieht der Notfallplan aus?

#7 - 14.09.2018, 15:02 von ecst

Einst

Wenn man den Text liest, ist es um so wichtiger an Scott und Shackleton zu erinnern.

#8 - 14.09.2018, 18:59 von grabredner

Das muss frustrierend sein:

Astroteilchenphysikerin an der Uni Münster, und dann 100 PCs bemuttern damit die nicht eingeschnappt in der Ecke sitzen und die Mitarbeit verweigern. Wahrscheinlich würde ich an einem System arbeiten, um mit dem Schnee draußen, und der Abwärme dieser elektronischen Deppen drinnen in einem vergessenen Nebenraum ein Miet-Jacuzzi zu betreiben …

#9 - 15.09.2018, 04:52 von konradhamster

Antarktis, Mond und Mars

Wenn man dies ließt wird klar, wie unsinnig bei aktuellem Stand unserer Technologie das Gerede von einer bemannten Marsstation ist: zum einen wären die Volumina an Material, die dorthin gebracht werden können ein kleiner Bruchteil dessen, was in der Station verfügbar ist, während die Aufhenthaltsdauer mehrere Jahre bis lebenslang beträgt - von MedEvac ganz zu schweigen.
Schon eine bemannte Mondbasis erscheint hier als gewaltige Herausforderung, die wohl mehrere Jahrzehnte der Entwicklung von der ersten Station bis zu einer voll funtkionierenden Einrichtung in Anspruch nehmen wird.

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