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"Familiäre Gründe": Hund krank - Italienerin darf bezahlten Urlaub nehmen

Getty Images Das hat es in Italien wohl noch nicht gegeben: Die Angestellte einer Universität erstritt sich zwei bezahlte Urlaubstage - weil sie ihren kranken Hund pflegen musste.
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#1 - 12.10.2017, 10:40 von jj2005

Frohes Streiten ;-)

Wie schön, dass SPON gleich den passenden Link zu "Immer mehr Eltern melden sich krank, wenn ihr Kind krank ist" mitliefert. Das gibt sicher reichlich Stoff zum Disputieren ;-)

#2 - 12.10.2017, 11:16 von lollopa1

wo ist das Problem?

Auch ich kann mir 2 Tage Urlaub nehmen um meinen Köter zu betreuen. Urlaub steht mir eben zu. Das Problem sind eher Arbeitgeber die einem mal nicht kurzfristig den Urlaub gewähren

#3 - 12.10.2017, 12:02 von catcargerry

Das Problem ist ...

dass aus dem Artikel nicht klar hervorgeht, ob die Dame sich zwei Tage ihres ihr sowieso zustehenden dafür Urlaubs genommen hat - wäre hier in jedem Betrieb mit einigermaßen Klima normalerweise wohl kein Problem - oder ob sie wegen des Köters zwei zusätzliche Tage bezahlt bekommt, ähnlich unserer Regelung, dass Eltern für die Kinderbetreuung zu Hause bleiben können.

#4 - 12.10.2017, 12:08 von cindy2009

Kein Problem

Zitat von lollopa1
Auch ich kann mir 2 Tage Urlaub nehmen um meinen Köter zu betreuen. Urlaub steht mir eben zu. Das Problem sind eher Arbeitgeber die einem mal nicht kurzfristig den Urlaub gewähren
Die Dame hat die zwei Tage aber ZUSÄTZLICH zu ihrem normalen Urlaub erstritten.

#5 - 12.10.2017, 12:22 von M. Vikings

Nö.

Zitat von cindy2009
Die Dame hat die zwei Tage aber ZUSÄTZLICH zu ihrem normalen Urlaub erstritten.
"habe die Frau erreicht,
dass ihr beide Fehltage als bezahlter Urlaub angerechnet werden"

Das entscheidende Wort ist "angerechnet".

#6 - 12.10.2017, 12:53 von cindy2009

Hmm,...

Zitat von M. Vikings
"habe die Frau erreicht, dass ihr beide Fehltage als bezahlter Urlaub angerechnet werden" Das entscheidende Wort ist "angerechnet".
Auf stern und n-tv liest sich das aber so:

"[...]Wenn das Kind krank ist, darf ein Elternteil zu Hause bleiben. Aber was, wenn der Hund schlapp macht? In Italien beruft sich eine Frau auf ein Gesetz, in dem eine schwere Strafe bei Missachtung des Tierwohls verankert ist.[...]"

OK, kann auch so gemeint sein, wie Sie es schlussfolgern.

#7 - 12.10.2017, 14:12 von M. Vikings

Mord ist kein Arbeitsunfall.

Zitat von cindy2009
Auf stern und n-tv liest sich das aber so: "[...]Wenn das Kind krank ist, darf ein Elternteil zu Hause bleiben. Aber was, wenn der Hund schlapp macht? In Italien beruft sich eine Frau auf ein Gesetz, in dem eine schwere Strafe bei Missachtung des Tierwohls verankert ist.[...]" OK, kann auch so gemeint sein, wie Sie es schlussfolgern.
Und der Anspruch auf bezahlten Urlaub
erlischt auch nach dem Tod nicht.
Darauf bin ich bei meiner Recherche gestoßen.

Spaß beiseite, zum Thema.

Diese Frau hat versucht
arbeitsrechtlichen Konsequenzen aus dem Weg zu gehen.

Sie hat sich mit Unterstützung eines Anwalts
mit der Universitätsleitung auf eine Anrechnung
der Urlaubstage geeinigt.

Ein arbeitsrechtliches Urteil liegt dem nicht zugrunde,
da hat man sich geeinigt, erstritten wurde da nichts.

#8 - 12.10.2017, 14:28 von aktiverbeobachter

naja

Zitat von lollopa1
Auch ich kann mir 2 Tage Urlaub nehmen um meinen Köter zu betreuen. Urlaub steht mir eben zu. Das Problem sind eher Arbeitgeber die einem mal nicht kurzfristig den Urlaub gewähren
Hier geht es aber nicht um Urlaub, sondern um zusätzliche bezahlte Freistellung. Und das finde ich schon ungeheuerlich, Was den Arbeitgebern und auch Kollegen/innen heutzutage zugemutet wird durch egoistische und egozentrische Mitarbeiter/innen.

#9 - 12.10.2017, 14:52 von M. Vikings

Unsinn.

Zitat von aktiverbeobachter
Hier geht es aber nicht um Urlaub, sondern um zusätzliche bezahlte Freistellung. Und das finde ich schon ungeheuerlich, Was den Arbeitgebern und auch Kollegen/innen heutzutage zugemutet wird durch egoistische und egozentrische Mitarbeiter/innen.
Was denken Sie weshalb im Artikel
das Wort "angerechnet" vorkommt?

Diese Frau hat versucht
arbeitsrechtlichen Konsequenzen aus dem Weg zu gehen.

Sie hat sich mit Unterstützung eines Anwalts
mit der Universitätsleitung geeinigt.

Die beiden Fehltage wurden auf ihren Urlaubsanspruch angerechnet.

Ein arbeitsrechtliches Urteil liegt dem nicht zugrunde,
da hat man sich geeinigt, zusätzlich erstritten wurde da gar nichts.

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