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Ein Vierteljahr im Kino: Sie können nicht aufhören, doch aufhören müssen sie

DPA Verkrustete Strukturen, überalterte Führungsriegen: Die deutschen Filmfestivals stecken in der Krise. An manchen Orten zeichnet sich ein Wechsel ab - nur natürlich nicht da, wo er am nötigsten wäre.
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#1 - 21.03.2017, 11:32 von frida1209

Trauerlitanei

Nun ist der Artikel schon seit gestern online und bisher hat sich niemand gefunden, diese Trauerlitanei über den Niedergang deutscher Filmfestivals zu kommentieren. Vielleicht nimmt sich der Filmkritiker einfach zu wichtig ? Soll in dieser Zunft ja des Öfteren vorkommen. Dass er sich im Besonderen an Dieter Kosslick abarbeitet, hat wohl damit zu tun, dass Kosslick sich lieber auf sein Berlinale-Programm konzentriert, als das Ego von Filmkritikern zu streicheln. An der Berlinale wird doch seit Jahren aus dieser Ecke herumgemeckert. Ich vermute, weil es als Publikumsfestival konzipiert ist (und gut funktioniert) und nicht als Kino für die selbsternannte Kritikerelite. Also nichts wirklich Neues, was Herr Jaeger hier verbreitet. Konstruktive Vorschläge sehen anders aus.

#2 - 23.03.2017, 16:29 von schnatterina

2. Ist ja auch nichts Neues

Wo will man denn anfangen, auf die vielen kleinen Ungenauigkeiten einzugehen. "Salt & Fire" lief bei einem anderen A-Festival im Wettbewerb, Montreal hat finanzielle Probleme, die die Berlinale wohl nicht hat. Ärgerlich ist allerdings der Umgang mit der Initiative Festivalarbeiter, wo ja Festivalleiter und deren Mitarbeiter an einem Tisch sitzen, weil sie alle mit der finanziellen Ausstattung unzufrieden sind. Und keiner bestechlich ist, aber natürlich in Zwänge eingebunden. Aber dieses allgemeine, hochnäsige, nur den eigenen Geschmack und die eigene Befindlichkeit gellten lassende Bashing ist unerträglich, es fällt all denen in den Rücken, die sich oft für Hungerhonorare engagieren.