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Gehälter bei Öffentlich-Rechtlichen: WDR-Intendant Tom Buhrow verdient 399.000 Euro

DPA Transparenz-Offensive bei der ARD: Der Senderverbund veröffentlicht auf seiner Website die Gehälter von Redakteuren und Intendanten.
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#1 - 13.09.2017, 18:21 von usa911

Gerechtfertigt?

Wie sieht es mit der Haftung, der Verantwortung der jeweiligen Hochverdiener aus? Solange es darüber keine Aufklärung gibt, kann man leider nicht sagen, inwieweit der Verdienst gerechtfertigt und inwie weit er maßlos überzogen ist.
Aber ist schon krass, das jeder Sportmoderator in der Saison im Schnitt 0,09 Mio. verdient hat und dies ist als Moderator (keine Verantwortung für Belegschaft, etc.) verdammt viel und lässt sich dem Geringverdiener auch nicht erklären warum er demnächst mehr bezahlen soll!

#2 - 13.09.2017, 18:28 von danubius

Eindeutig zu viel

Ein derartiges Einkommen im Öffentlich-Rechtlichen ist eindeutig zu viel - sowohl für die Leistung eines Intendanten als auch für die eines Redakteurs - und nach der Arbeitszeit? Da bekommt doch das Wort vom "wohlverdienten" Ruhestand eine ganz neue Bedeutung. Es wird wirklich höchste Zeit, dass derartige Gehälter begrenzt und die per Gesetz verordneten Gebühren (GEZ) wieder abgeschafft werden ...

#3 - 13.09.2017, 18:31 von isi-dor

Dass normale Redakteure das Doppelte eines Universitätsprofessors mit Ordinariat erhalten, finde ich schon reichlich bedenklich. Hier fehlt jedes Maß, wenn man bedenkt, dass der Staatsfunk durch eine Zwangsgebühr finanziert wird, die auch Menschen zahlen müssen, die ihn gar nicht schauen.

#4 - 13.09.2017, 18:33 von aufachse

Warum ?

Was rechtfertigt ein Gehalt von 399.000 Euro für Herrn Buhrow aus öffentlichen Geldern ?

#5 - 13.09.2017, 18:34 von 01328

Armut beklagen, selbst absahnen

Im Zweifel sind unsere Fernsehredakteure schnell dabei, die - auch durch eine merkwürdige Definition hervorgerufene - Armut in Deutschland zu beklagen. Vom sicheren Hafen aus: sie verdienen deutlich mehr als höhere Beamte im öffentlichen Dienst. Das wird aber nie thematisiert. Dass die Intendanten mehr als die Bundeskanzlerin bekommen, ist auch ein Witz bzw. Irrweg.

Rudolf Pörtner

#6 - 13.09.2017, 18:42 von brotherandrew

Herr ...

... Buhrow verdient mehr als die Bundeskanzlerin. Das stimmt hinten und vorne nicht. Das dürften maximal 200.000 Euro brutto im Jahr sein.

#7 - 13.09.2017, 18:44 von benigno

Absurd

Eine Frechheit, wie hier das Geld hinausgeschmissen wird. Wenn man die Gehälter halbieren würde, wären sie angemessen.

#8 - 13.09.2017, 18:48 von Rinaldo R.

Soviel

ich weiß, entscheidet demnächst der EuGH über die Zwangsgebühren. Es bleibt zu hoffen, dass diese als nicht rechtmäßig eingestuft werden. Wenn das so kommt, dann sollte man dem Beispiel der Österreicher folgen und die Gebühren nur von denen nehmen, die diese Sender auch sehen wollen. Dann werden die Beamtenähnlichen Strukturen bei den Mitarbeitern der ÖR mit der nicht angemessenen Entlohnung auch auf den Prüfstand gestellt werden müssen.

#9 - 13.09.2017, 18:50 von Chefcook

Absolut gerechtfertigt.

In welchem Unternehmen mit 5,6 Milliarden Umsatz (und nichts anderes ist der Etat der ARD) geben sich die Vorstände mit derart geringen Summen zufrieden? Warum sollte jemand im öffentlichen Dienst weniger verdienen, als in der freien Wirtschaft? Verdient werden sollte gerechterweise nach Leistung und nicht nach der Wahl des Arbeitgebers - erst recht nicht, wenn die betroffenen Personen den Staatsdienst der freien Wirtschaft vorziehen. Die ARD ist mit 22.000 Mitarbeitern mehr als doppelt so groß (und auch nach Umsatz mehr als doppelt so groß) wie z.B. Hubert Burda Media. Schauen Sie sich mal an, in welchen Größenordnungen dort Vorstandsgehälter liegen.

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