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Krimi-Vote: Wie fanden Sie den Transgender-"Polizeiruf"?

MDR/ Stefan Erhard Das Finale geriet aus dem Ruder. Aber als Transgender-Melodram kam der "Polizeiruf" aus Magdeburg überraschend glaubhaft daher. Oder sind Sie anderer Meinung?
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#1 - 11.02.2019, 05:40 von titzck

Grenzwertig

Der Film war gewöhnungsbedürftig und gewöhnlich. Ich verstehe die Themenwahl bei Tatort und Polizeiruf nicht. Teufesaustreibing und jetzt Geschlechtsumwandlung und Prostitution. Müssen solche Sendungen in der Hauptsendezeit sein? Müssen Kinder, die sich abends von den Eltern zur Nacht verabschieden, so etwas wirklich sehen. Was denken sie? Bekommen sie keine Angst? Die Gremien der ARD müssen sich mit diesen Fragen beschäftigen.

#2 - 11.02.2019, 05:44 von vegefranz

Hauptsache politisch korrekt

ARD/ZDF haben in allererster Linie politisch korrektes Denken zu vermitteln. Mit einem Krimi im klassischen Sinne hat das alles nichts mehr zu tun

Es ist kein Wunder, dass inzwischen ganze Generationen nicht mehr ARD/ZDF schauen

#3 - 11.02.2019, 06:57 von Little_Nemo

Gar nicht so geschlecht

Ja, der Schluss war schon ein bisschen überkanditelt. Und dass die auffallend unterschiedlichen Verschnürungen der Beine von Bedeutung sein würden, obwohl sie den Damen und Herren Ermittler irritierenderweise nicht auffielen, war auch klar. Aber die schauspielerischen Leistungen waren gut und das Thema wurde auf gelungene Weise beleuchtet. Kein Spitzen-Polizeiruf, aber gut. Von mir 7 von 10 Punkten.

#4 - 11.02.2019, 06:58 von dada-zentralrat

Ja, Gesehen. Aber wie jeder Tatort; eigentlich kann man zwischendurch Dinge erledigen. Ach, das ging um Transgender? Na, jetzt, wo Sie es sagen...

#5 - 11.02.2019, 07:04 von apfeldroid

Es können keine normalen Menschen umgebracht werden, immer die aus dem Milieu

#6 - 11.02.2019, 07:07 von behindtheborderline

Das Thema war schon gut

aber die Komissare samt ach so hilfloser Komissarin (furchtbar..) eine einzige Katatrophe die nur von der Handlung ablenkten und ja, überhaupt alles blockierten durch die erwiesen auch gespielte Konfusion. Da war null Spannung und der Schluss eine Offenbarung von Phantasielosigkeit des Regisseurs und schlechter Schauspieler. Wie der Oberkomissar den Schnaps auspackt...uijehh..am besten hätten die sich alle besoffen vor dem Dreh und hingeschmissen. Hab jetzt ein paar Folgen sein lassen..aber solche Totalflops sind eine echte Enttäuschung für den älteren Zuschauer, wenn man die Serie von Anfang an kennt

#7 - 11.02.2019, 07:51 von Bodenseeher

Wahllos zusammengewürfelt & konstruiert

So fand ich den Polizeiruf. Das „Motiv“ des Mörders, die Hintergründe seiner Taten schlecht beleuchtet, der Krimi wäre auch ohne das Transgender Thema ausgekommen oder aber dieses hätte anders, intensiver, differenzierter ausgearbeitet werden sollen. Dann noch der mutmaßliche Täter und der erweiterte Suizid dessen Vaters, der Vorgesetzte „ohne Schatten“, die Beziehungsproblematik zwischen der Kommissarin und dem Psychologen mit der verschwiegen Tochter, Polizeigewalt usw usw ... und das völlig überzogene Ende ... die ganzen Themen hätten dann auch für einen Sechsteiler gereicht. Das Transgenderthema, die -problematik ist mir fremd und durch den Polizeiruf kein bisschen näher gekommen. Der ganze Krimi dann um das vermeintliche Motiv „Vagina-Neid“ irgendwie herum konstruiert ... je länger ich darüber nachdenke, desto schlechter fand ich den Polizeiruf.

#8 - 11.02.2019, 08:25 von joe_

Langweilig und überkonstruiert.
Nach 1 Stunde ausgeschaltet.
Gebt uns Matthias Brandt zurück!

#9 - 11.02.2019, 08:27 von im_ernst_56

Zitat von apfeldroid
Es können keine normalen Menschen umgebracht werden, immer die aus dem Milieu
Die normalen Menschen sind schon in den Tatorten der 1970er und 1980er Jahre umgebracht worden. Das kann man ja nicht ständig wiederholen.

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