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Richtungsstreit in der SPD: Sein rechter, rechter Platz ist leer

DPA Sigmar Gabriel meint, die SPD habe sich zu sehr für Homosexuelle und zu wenig für Industriearbeiter eingesetzt. Was reitet ihn, diese Gruppen gegeneinander auszuspielen? Er scheint nur eine Richtung für seine Partei zu kennen: Nach rechts.
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#1 - 19.12.2017, 16:03 von HaioForler

Und selbst die altehrwürdige ZEIT verortet Gabriel aufgrund seiner Begriffe wie Ordnung und Orientierung nun in den "Grenzen" von '37.

Eine dümmere Nazikeule, die beweist, daß man hierzulande noch alles auf Hitler schieben kann, gibt es kaum. Aber eventuell arbeitet der Redakteur dort nur aushilfsweise.

Peinlich.

#2 - 19.12.2017, 16:08 von wexelweler

Fehlinterpretation Ihrerseits

Wie kommen Sie darauf, dass er diese beiden Gruppen gegeneinander ausspielt? Das verstehe ich als gezielte Verleumdung. Die Aussage ist eigentlich nur, dass sich die SPD wieder mehr um die Mehrzahl ihrer Wählerschaft kümmern sollte, von Randgruppen vernachlässigen war nicht die Rede. Da ist er schon auf dem richtigen Weg. Nur mit den Randgruppen erreicht man keine Mehrheit.

#3 - 19.12.2017, 16:09 von chania123

Hätte Gabriel noch das Sagen in der SPD...

... wäre diese Partei nach über 40 Jahren Mitgliedschaft nicht mehr meine politische Heimat. Sozialdemokratische Standpunkte sehen m. E. anders aus!

#4 - 19.12.2017, 16:12 von gnarze

Falsch verstanden

Ich denke, die Autorin hat Herrn Gabriel falsch verstanden. Es geht auch gar nicht um das gegeneinander Ausspielen.
Vielmehr hat Herr Gabriel eher seiner SPD vorgehalten, die eigene Stammwählerschaft zu vergessen.
Homoehe und Naturschutz sind seit jeher eher die Themen der Grünen gewesen. Kaum vorstellbar, dass wegen der Homoehe primär auch nur ein Wähler für die SPD gestimmt hat.

#5 - 19.12.2017, 16:13 von skylarkin

In einigen Dingen hat Siggi recht aber die SPD muss sozial- /wirtschaftspolitisch nach links und u.a.sicherheits-/ migrationspolitisch nach rechts sonst wird das nichts mehr.

#6 - 19.12.2017, 16:13 von pterodactylus

Oha

ausgerechnet der Sigmar Gabriel hat endlich verstanden, dass man die Partei dahin rücken muss, wo man dem Gegenlager Stimmenanteile abjagen kann, ohne zugleich zu große Stimmenanteile im eigenen Lager zu verlieren (weil da ohnehin nur im Lager umverteilt wird). Aber ist ja klar, dass dieses langfristig strategische Verhalten dem kurzfristig nach News lebenden Wahlvolk seiner Partei zunächst missfällt.

#7 - 19.12.2017, 16:14 von rabkauhala

Die mangelnde Differenzierung

die bei den Linken Stokowskis und Augsteins beim SPON spielt doch den Rechten in die Karten.
Es ist leider entgegen Stokowskis Auffassung so "dass bestimmte Leute weniger das Recht haben, hier zu leben als andere und deren Bedürfnisse und Leiden weniger wert sind", nämlich mindestens die, die aktiv gegen unsere gesellschaftlichen Werte arbeiten, egal ob Islamisten oder RT-Russen, von den Vergewaltigern, Messerstechern und Polizistenanspuckern ganz zu schweigen. Solange es den staatlichen Organen nicht gelingt, die schwarzen Schafe aus der Menge der Migranten rauszufiltern und nach Hause zu schicken weil sie das Gastrecht schwer beleidigt haben wird die üble nationale Bewegung uns von Rechts (Polen, Ungarn und jetzt Österreich!) erdrücken.
Wir können nicht die Welt in Zentraleuropa aufnehmen, nur weil unsere europäischen Gesellschaften erkannt haben das dieser Planet Geburtenraten von über 2 nicht verträgt und andere Religionen genau die Geburtenrate nutzen um christlich geprägte Demokratien zu islamisieren. Das kann man jeden Freitag in den Moscheen hören und Erdogans berühmtes Gedicht, das schon in den 90er dieses Ziel formuliert hat möchte ich nicht zitieren.

#8 - 19.12.2017, 16:15 von mwroer

Was ist daran ausspielen wenn man klar sagt das man eine Gruppe aus dem Fokus verloren hat? Die SPD war mal eine Arbeiterpartei und den Fokus hat sie verloren - das festzustellen hat nichts mit 'rechts' zu tun sondern ist schlicht Einsicht.

Seit wann ist es denn im Zweifel links sich für die Rechte von Homosexuellen einzusetzen? Vor allem wenn die einzige rechte Partei offen homosexuelle Mitglieder im Vorstand hat.

Wer homosexuell ist, hat auch keine Verpflichtung links zu sein :)

#9 - 19.12.2017, 16:16 von Suppenelse

Sigmar Gabriels Aussage ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als gesunder Menschenverstand. Wo hier Gruppen „gegeneinander ausgespielt“ werden, wenn man sich selbstkritisch Gedanken macht über die verschiedenen Themen, die die Menschen so bewegen, erschließt sich mir nicht.

Eben dies hat Sigmar Gabriel im übrigen den Feministinnen voraus: Selbstkritisches Hinterfragen der eigenen Rhetorik und ein Sich-Gedanken-Machen über die Frage, ob man mit seinen Debatten vielleicht an der Lebenswirklichkeit der Leute vorbeiredet.

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