Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Kultur

"Solo: A Star Wars Story": Eine richtig schlechte Idee

Disney Nach turbulenten Dreharbeiten kommt der nächste Star-Wars-Film in die Kinos. Doch nicht die ausgetauschte Regie war das Problem bei dieser Produktion.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/9    
#1 - 16.05.2018, 19:24 von quantumkosh

Han Solo als Teil des Imperiums...

...ist keinesfalls so verblüffend, immerhin trägt er schon im alten "Extended Universe" die Correlianischen Blutstreifen an seiner Hose, diese werden "üblicherweise" im Militärdienst verliehen.

#2 - 16.05.2018, 19:49 von Atheist_Crusader

Über die Qualität des Filmes mag man streiten, aber dass man die Idee kritisiert dass Han Solo eine Vorgeschichte haben könnte, ist absolut absurd. Da gibt es jede Menge Star Wars Romane zu dem Thema. Man musste nichts erfinden, nichts erklären - nur verfilmen.

Und was soll eigentlich dieser "Verliebt in jemand anderen als Prinzessin Leia?"-Schwachsinn? Glaubt der Autor wirklich, dass Fans annehmen dass der Mann bis in seine Dreißiger zölibatär gelebt hat? Ruiniert das irgendwie den Charakter wenn er eine romantische/sexuelle Vergangenheit hat? Sind wir hier in einer Liebeskomödie für Erzkonservative, wo die Heldin bis zur Ehe Jungfrau bleiben muss, weil das ja sonst unerwünschte Moralvorstellungen transportieren würde?

Dass der Autor nebenbei noch erwähnt, dass ausgerechnet Darth Vader eine Vorgeschichte gebraucht hat, lässt mich wirklich an dessen Filmkompetenz zweifeln. Vaders Vorgeschichte wurde in Episode IV erklärt: ein Jedi der von der dunklen Seite verführt wurde. Als man dann versucht hat diese in den komplett überflüssigen Prequels zu erklären, wurde diese völlig ausreichende Geschichte dann so verdreht, dass absolut alle Beteiligten mit Ausnahme Palpatines als komplett blinde Vollidioten herüberkamen.

Schlussendlich hat der Autor noch nicht einmal eine vernünftige und fundierte Bewertung geliefert - er schwadroniert nur darüber warum der Film aus seiner Sicht unnötig gewesen wäre. Da überzeuge ich mich doch lieber selbst von.

#3 - 16.05.2018, 19:55 von metzelkater

Eine der typischen nichtssagenden Filmkritiken

Ich finde es eine sehr gute Idee, die vielen Andeutungen über Han Solos Vergangenheit nach 35 Jahren endlich mal in einem Film zu zeigen. Vor allem in "Das Imperium schlägt zurück" wurden dazu ja viele Andeutungen gemacht und mich interessiert es einfach, das mal im Detail erzählt zu sehen. Wie üblich also eine der typischen Filmkritiken, die niemand braucht weil sie nicht einmal ansatzweise versuchen, ein wenig objektiv zu bleiben.
Wie sieht es denn mit der Tricktechnik aus? Ist diese gut und stimmig umgesetzt, wirkt das alles physikalisch halbwegs glaubhaft? Ist die Story in sich logisch oder voller Widersprüche? Handeln die Figuren intelligent und logisch? Ist die ganze Story stimmig umgesetzt?
Ob der Film was taugt oder nicht, wird man wohl erst sagen können, wenn die Bluray raus ist. Ich gehe zumindest nicht davon aus, das das Kino hier vor Ort den Film auch in 2D zeigen wird. Diese Kritik aber ist definitiv überflüssig. Star Wars ist ein Teil der Nerdkultur, man sollte daher vielleicht auch Nerds darüber schreiben lassen und nicht jemand, der sich ansonsten wohl eher mit Autorenfilmen auskennt.

#4 - 16.05.2018, 20:04 von mentor01

Ahnungslos

"Han Solo als Teil des Imperiums? Verliebt in jemand anderen als Prinzessin Leia? Es ist die Art von Gedankenspiel, mit der "Solo" die Fans verblüffen und unterhalten will. "
Mit dieser Aussage überführt sich die Autorin der Unwissenheit. Es ist keines Falls verblüffend, dass Han Solo Teil des Imperiums ist, da seine abgebrochene Ausbildung zum Imperialen sehr gut dokumentiert ist. Die zweite Frage wirft irgendwie ein komisches Licht auf die Autorin, was soll der leibe Han denn sonst gemacht haben bis zur Episode IV? Hat er kein Recht auf ein eigenständiges Leben?
"Han Solo ist sogar eine Figur, bei der zu viel Vorgeschichte schadet." Das ist pure Ansichtssache, es gibt mehr als genügend Leute die gerne wissen wollen wie Han zu diesem Zyniker in Episode IV wurde.
" Nicht umsonst begann die Reihe mit ihrem vierten Teil..." Damit offenbart die Autorin wieder Ihre Unwissenheit, dass es sich um den vierten Teil handelt, wurde erst mit Episode V offensichtlich. Im Original Release hieß der Film nur "Star Wars" und wurde erst mit "Das Imperium schlägt zurück" zu "Star Wars - Episode IV - Eine neue Hoffnung". Alles in allem eine recht einfältige Rezension.

#5 - 16.05.2018, 20:09 von peacepiratex

In welchem Universum lebt die Autorin eigentlich?

„Drei Filme lang hat Disney, der neue Rechteinhaber des lukrativsten Franchise aller Zeiten, die richtigen Leute und die richtigen Stoffe zusammengebracht, um das Unbehagen auszuräumen, dass hier nur zur Erschließung einer neuen Käuferschaft Prequels und Sequels zu den bestehenden zwei Trilogien gedreht werden.“
In der Realität ist das genaue Gegenteil der Fall. In unzähligen Beiträgen auf Fansites und nOch mehr YouTube Seiten lassen sich die Fans und Kinobesucher darüber aus, wie abgrundtief schlecht die aktuellen Disneyfilne sind, wie die alten Charaktäre von Disney vergewaltigt worden sind und wie Kathleen Kennedy mit ihren SJWAnsatz das komplette Franchise kaputt gemacht hat, nur um die Cash Cow zu melken(was wirtschaftlich nachvollziehbar ist) und die Autorin faselt etwas von richtigen Leuten und richtigenStoffen. Schreiben Sie besser über etwas, von dem Sie etwas verstehen oder recherchieren Sie gründlicher. Danke

#6 - 16.05.2018, 20:16 von Dark Agenda

Wurde der Film schon gezeigt?

Oder woher kommt die Rezension? Erstmal abwarten. Nach Rogue One welcher den Fans gefiel aber bei der Kritik durchfiel liegen die Erwartungen für die Spin-Off -Filme höher als bei den "Jedi-Filmen".
War Ep. 7 noch generisch mit einem weiblichen Luke ist bei Ep. 8 das Storytelling ganz entgleist und wird auf ein typisches Lost-Mystery-Deus Ex Machina-Ende herauslaufen.
Bei Solo wird hoffentlich ehrlich geballert und wir werden von Emo-Siths und Lord "Roter Hering" Snoke verschont.

#7 - 16.05.2018, 20:28 von Fkdu

Es kann nur einen geben.....

Es gibt einfach Figuren, von denen sollte man die Finger lassen. Shining ohne Jack Nicholson? Niemals. Rambo ohne Stallone? Und auch der Terminator hat nie einen echten Ersatz gefunden. So geht es mir auch mit Han Solo. Ford war für mich immer der! Star Wars Charakter. Und deshalb mache ich um diesen Film einen großen Bogen. Lieber hätte ich dem alten Mann in den letzten 3 Teilen gesehen. Das er es noch immer drauf hat, wurde bewiesen. Was hier gerade passiert, ist nichts weiter als gewinnmaximierendes ausquetschen eines Kults. Schade eigentlich....

#8 - 16.05.2018, 20:34 von bru.zag

Bru.zag

Verstehe diese Rezension nicht. Über Meinungen und Geschmack lässt sich nicht streiten. Und die Autorin findet einen Film über Han Solos Vorgeschichte eine schlechte Idee, weil sie es lieber ihrer eigenen Fantasie überlassen hätte sich diese auszumalen. Ok soweit. Aber warum ist dann niemand anderes von der Spiegel Redaktion zur Vorpremiere gegangen? Der hätte dann vielleicht etwas differenzierter berichten können.

#9 - 16.05.2018, 20:51 von herrs.

Veto

Ich habe den Film erst vor wenigen Stunden in einer Pressevorführung gesehen und kann Ihrer Kritik nur widersprechen. Während ich Episode VIII sterbenslangweilig, uninspiriert, unlogisch und ein Abgesang auf Star Wars fand, muss ich Solo - widererwarten - loben. Er war actiongeladen, hatte durchaus interessante Charaktere und sogar kleine Wendungen. Auch die Stimmung war klasse. Und natürlich bedient er auch die Fragen und Interessen der Fans, die die Materie der Saga kennen. Hätten die Kasdans viele dieser Fragen nicht beantwortet, wären vermutlich viele Fans auf die Barrikaden gegangen. Wenngleich eine Menge erahnt werden kann, zumindest von denjenigen, die ein wenig mit dem Expanded Universe vertraut sind. Kasdan, der mit Episode V (The Empire Strikes Back) das wohl beste Drehbuch der ganzen Reihe hingelegt hat, dem mit Episode VII - meiner Meinung nach aber kein ganz so großen Wurf gelang - hat hier mit seinem Sohn vieles richtig gemacht. Als Fan der allerersten Stunde und schon älteren Semesters, kam ich während der knapp zweieinhalb Stunden voll auf meine Kosten und muss mich sogar für meine, im Grunde vollkommen unbegründeten Vorbehalte gegen Solo-Darsteller Ehrenreich entschuldigen. Der Junge hat das prima gemacht. Warum der Film bereits überall, mehr oder weniger, verissen wird, erschließt sich mir nicht. Aber Geschmäcker sind letztendlich natürlich immer subjektiv, sodass ich mit meiner Meinung in diesem Fall auch gerne alleine stehe. Solo bekommt von mir ein: Gut (von mir aus sogar gern mit einem Plus;-)) Geht ins Kino, schaut ihn euch an - und bildet euch eure eigene Meinung.

    Seite 1/9