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Leben und Lernen

Armut in China: Der Eisjunge

AP/Yi ming - Imaginechina Sein Schicksal rührt Menschen auf der ganzen Welt: Wang Fuman kam in China mit völlig vereisten Haaren zum Unterricht, weil er bei minus neun Grad in die Schule laufen musste.
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#1 - 12.01.2018, 20:43 von tomah4wk

Was soll das Theater? Minus 9 Grad C sind doch fast frühlingshafte Temperaturen.
Kann es vielleicht sein, daß das eine Meldung aus den US ist, wo die meisten in Fahrenheit denken? -9 Grad (F) wären dann -23 Grad C...

#2 - 12.01.2018, 20:48 von djet

Wind und Wetter schaden nicht gleich...

Bei den passenden Witterungsbedingungen (siehe die vereisten Gegenstände auf den Fotos) entstehen stark vereiste Haare sehr schnell, bedeuten aber nicht unbedingt, dass dem Jungen ein gesundheitlicher Schaden entstand. Bei -9°C eine Stunde laufen ist machbar (natürlich ist vernünftige Kleidung sinnvoll) und sicher gesünder als so manche verweichlichte Lebensgewohnheit hierzulande.

#3 - 12.01.2018, 20:59 von mauricebln

Was soll das relativieren tomah4wk, djet ?

Minus 9 Grad für ein Kind sind viel zu kalt mit schlechter Kleidung und das eine Stunde draußen. Sie haben wohl keine Kinder oder kein Mitgefühl. Nur so kann ich mir Ihre unqualifizierten Kommentare hier erklären.

#4 - 12.01.2018, 21:14 von schillerphone

Ich fahre im Winter mit dem Fahrrad

Ich fahre im Winter mit dem Fahrrad zur Arbeit. 18km. Völlig egal welche Temperatur. Das Auto bleibt stehen. Auch bei -10 ° bin ich schon oft gefahren. Man braucht halt nur die richtige Kleidung. Die hatte das Kind vielleicht nicht. Gut, dass der Junge die Kleidung jetzt bekommt. Ansonsten gilt, was nicht tötet härtet ab. Davon können sich die westlichen Waschlappen eine Scheibe abschneiden.

#5 - 12.01.2018, 21:24 von M. Vikings

T-Shirt, Jacke mit offenem Kragen und keine Mütze.

Wenn der so den Weg gegangen ist,
ist das schon ziemlich übel.

Man achte auf seine Klassenkameraden,
die Eine hockt vor lachen unter dem Tisch.

Aber mit der schicken Jacke auf Photo 3
könnte Wang Fuman jetzt auch in Jakutien zur Schule gehen,
dort gibt es ab -54 Grad Celsius kältefrei für Schüler.

Zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang die TV-Doku-Serie:
"Die gefährlichsten Schulwege der Welt".

#6 - 12.01.2018, 21:29 von Seraphan

Zitat von djet
Bei den passenden Witterungsbedingungen (siehe die vereisten Gegenstände auf den Fotos) entstehen stark vereiste Haare sehr schnell, bedeuten aber nicht unbedingt, dass dem Jungen ein gesundheitlicher Schaden entstand. Bei -9°C eine Stunde laufen ist machbar (natürlich ist vernünftige Kleidung sinnvoll) und sicher gesünder als so manche verweichlichte Lebensgewohnheit hierzulande.
Ich gebe Ihnen recht, dass Minus 9 Grad kein Grund zur Heulerei bietet. Allerdings setzt dies vernünftige Kleidung voraus. Das Foto zeigt ein T-Shirt und eine Jacke, die eindeutig für den Sommer geeignet ist. Hose und Schuhe werden zwar nicht gezeigt. Die Chance, dass diese wenigstens winterlich sind, ist vermutlich recht gering. Wer sich winters mal zu leichtsinnig gekleidet hat, wird die Kälte, die der Junge gespürt haben muss - und ich hoffe, es war windstill - nachvollziehen können. Schön ist das nicht.

#7 - 12.01.2018, 21:39 von herwescher

Meine Güte, was für Weicheier ...

Viereinhalb km bei -9° C wäre früher kein Thema gewesen ...

Wer in eine höhere Schule in die Stadt wollte, hat das als Schüler auf sich genommen.

Ich rede nicht vom 19. Jahrhundert, sondern vom vergangenen ...

Dass mein Lateinlehrer als Kind noch 5km bei jedem Wetter (auch deutlich unter -9°C schließlich sind wir im Westerwald) bis zur nächsten Bahnstation gelaufen war, stand für uns außer Frage:

Wir kannten das Kaff, in dem er aufgewachsen war und selbst 1965 gab es noch keine vernünftige Busverbindung nach dort.

Von meinen 1.5 km bei Wind und Wetter will ich gar nicht reden ...

Mutti mit SUV: Pustekuchen ...

#8 - 12.01.2018, 21:46 von drnatas

Keine Lösung

Schön daß die Familie ein neues Zuhause bekommen soll. Nur leider Leben dort noch Millionen andere arme Familien. Das zieht bestimmt viel Neid auf sich.

#9 - 12.01.2018, 22:22 von tomoko.suzuki

Gab’s schon früher ... in Deutschland

Hallo, 1976 hatten wir Sportunterricht in der Schwimmhalle unserer Stadt. Von 08:00 bis 09:30. Der normale Unterricht ging um 10:30 im ca. 2km entfernten Gymnasium weiter. Wir liefen das Stück (mit ca. 10 Jahren) und natürlich waren unsere Haare genauso gefroren. Und ... es hat uns nicht umgebracht .... Bei allem Respekt für den Jungen, Spenden an China sind wohl nicht nötig. Dort ist genug Geld, es ist nur schlecht verteilt ....

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