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Leben und Lernen

Armut in China: Der Eisjunge

AP/Yi ming - Imaginechina Sein Schicksal rührt Menschen auf der ganzen Welt: Wang Fuman kam in China mit völlig vereisten Haaren zum Unterricht, weil er bei minus neun Grad in die Schule laufen musste.
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#50 - 15.01.2018, 10:39 von fossiebaer

Wahnsinn wie viele Helden es hier gibt,die in jungen Jahren freiwillig und mit Freude bei Minusgraden mehrere Kilometer zur Schule gelaufen oder mit dem Rad gefahren sind...aber dieser Junge hat nicht die Wahl und wir leben hier nicht in den 70iger Jahren oder noch früher....es ist 2018 und da muss kein Kind so etwas tun ...und dem Rest wünsche ich viel Vergnügen mit dem Rad oder bei sonstigen Freizeitaktivitäten in Hightech Klamotten die so viel kosten wie sie in China nicht in Jahren verdienen aber in selbigen Land gefertigt werden...ihr seid nur peinlich...

#51 - 15.01.2018, 15:37 von Olaf

Zitat von fossiebaer
Wahnsinn wie viele Helden es hier gibt,die in jungen Jahren freiwillig und mit Freude bei Minusgraden mehrere Kilometer zur Schule gelaufen oder mit dem Rad gefahren sind...
Ja, das erstaunt mich auch. Der Tenor wäre sicherlich auch ein anderer, würde ein erwachsener H4 Empfänger so aussehen, weil man ihm zugemutet hätte 4,5 Kilometer bei -9° zum Jobcenter zu laufen.

Aber so, ist ja nur ein Kind.

#52 - 15.01.2018, 18:00 von markus_wienken

Zitat von Olaf
Ja, das erstaunt mich auch. Der Tenor wäre sicherlich auch ein anderer, würde ein erwachsener H4 Empfänger so aussehen, weil man ihm zugemutet hätte 4,5 Kilometer bei -9° zum Jobcenter zu laufen. Aber so, ist ja nur ein Kind.
Die 4,5 Kilometer bei -9° Schulweg sind nicht das Problem und ist nicht nur in vielen Teilen Chinas nicht unüblich.
Das Problem ist die dünne Kleidung des Kindes bei dieser Kälte.

#53 - 16.01.2018, 11:29 von Olaf

Zitat von markus_wienken
Die 4,5 Kilometer bei -9° Schulweg sind nicht das Problem und ist nicht nur in vielen Teilen Chinas nicht unüblich. Das Problem ist die dünne Kleidung des Kindes bei dieser Kälte.
Es ging mir darum, dass man bei Kindern häufig Dinge für zumutbar hält, die sich kein Erwachsener gefallen lassen würde. Irgendwie scheint man Erwachsenen eine höhere Empfindlichkeit oder Würde zuzuordnen.

Als Begründung werden dann Zustände aus der eigenen Kindheit vor Jahrzehnten geschildert, die an anderer Stelle heute niemanden mehr interessieren.

#54 - 16.01.2018, 14:25 von markus_wienken

Zitat von Olaf
Es ging mir darum, dass man bei Kindern häufig Dinge für zumutbar hält, die sich kein Erwachsener gefallen lassen würde. .....
Hier stimme ich Ihnen zu.
Ergänzen möchte ich noch, dass man die Verhältnisse bei uns in Deutschland keinesfalls mit denen Chinas (insbesondere auf dem Land oder eines anderen Landes) mal so mirnichts dirnichts vergleichen kann, da "hinkt" immer was.
Und wenn diese Herrschaften früher einen ebensolangen Schulweg bei Eiseskälte hatten wie der chin. Junge, dann sicherlich nicht mit dünner Kleidung.
Und falls doch, dann war das früher ebenso kritisierbar wie heute auch.

#55 - 17.01.2018, 15:56 von furzgurk

Mir fehlen die Worte

Meine Güte. Da ließt man einen Mitleid erweckenden Artikel und schon kommen sämtliche Silberrücken aus den Untiefen des Forums empor, trommeln kräftig auf die Brust und nennen den Jungen Weichei, ohne den Schulweg zu kennen, den der Arme täglich zurücklegen muss. Mit Sommersachen im chinesischen Winter... Da möchte ich mal die Veteranen hier sehen, die wahrscheinlich stahlhart diesen Weg zurücklegen würden. Unglaublich..

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