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Leben und Lernen

GroKo-Sondierung: Bund soll wieder Schulpolitik machen - aber nur ein bisschen

DPA Ganztagsbetreuung für Grundschüler, ein nationaler Bildungsrat und eine "Investitionsoffensive": Union und SPD haben sich in der Bildung viel vorgenommen. Doch schon kurz nach der Sondierung gibt es Streit.
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#1 - 12.01.2018, 16:27 von Sonia

Immer wieder ein bischen

und wer Angehörige oder Verwandte in Dänemark oder Finnland hat, kann nur noch den Kopf über die Zustände im gesamten deutschen staatlichen Schulsystem schütteln. Ich sah staatliche Schulen, vor allem in Berlin, wo ich mich schämte, Bürger dieses Landes zu sein. Da sollen Kinder lernen? Und diese Zustände gibt es seit Jahrzehnten. Dieses ganze Geschwätz, diese ständigen Absichtserklärungen - wer Geld hat, mutet das seinen Kindern schon lange nicht mehr zu. Staatliche Schulen werden immer mehr was für die Kinder der ärmeren Mittelschicht oder der Unterschichten.

#2 - 12.01.2018, 16:35 von derhey

Provinzfürsten

werden da auch noch ein Wörtchen mitreden wollen und nach dem zu erwartenden Hickhack sind dann die 3 Jahre Legislative (2 x 1/2 Jahr
Sondierung/Wahlkampf - ach so, Sommerpausen) um. Daraus wird nix wirklich zählbares.

#3 - 12.01.2018, 16:45 von Newspeak

...

Seit Jahren nur Sonntagsreden und Absichtserklaerungen. Einfach mal machen und sich DANACH loben.

#4 - 12.01.2018, 17:01 von Nordstadtbewohner

Warum denn nicht?

Ich halte die Idee der neuen künftigen Bundesregierung für probierenswert. Allerdings möchte ich auch, dass an der Schule meiner Kinder alles so bleibt, wie es momentan ist. Die Schule ist eine Einrichtung in freier Trägerschaft, die Schulgeld erhebt. Das zahlt sich aus. Englischunterricht ab der 1. Klasse und mehr Schulstoff und Unterrichtseinheiten (vor allem Mathe und Englisch), als es der Landeslehrplan vorsieht. Ebenso eine ausgesuchte Schülerschaft, was wohl ein positives Resultat des Schulgeldes ist.

#5 - 12.01.2018, 17:03 von M. Vikings

Auch hier im Großen und Ganzen ein "weiter so".

Zu Lasten von Schülern, Eltern und Lehrern.
Zu Gunsten der aufgeblähten Landesbehörden für Bildung,
der Landesfürsten und ihrer Entourage.

Es fehlt einfach der politische Wille
bildungspolitisch das letzte Jahrhundert zu verlassen,
zuviele Pfründe sind gefähdet.

#6 - 12.01.2018, 17:05 von skeptikerjörg

Zitat von Newspeak
Seit Jahren nur Sonntagsreden und Absichtserklaerungen. Einfach mal machen und sich DANACH loben.
Einfach machen geht ja nicht, da steht die Verfassung gegen. Und da die Länder, und zwar alle, zwar zustimmen, dass der Bund mehr Geld in die Bildung gibt, gleichzeitig aber die Mitsprache, wofür das Geld des Bundes ausgegeben wird verweigern, braucht es entweder eine Änderung des Grundgesetzes oder den Konsens des Bundesrates.

#7 - 12.01.2018, 17:07 von Lykanthrop_

Kinderrechte im GG zu verankern ist längst überfällig.
Und sonst ?
Ich denke eher eröffnet der BER als, dass sich an unseren Schulen etwas grundlegend verbessert.
Wenn 16 Bundesländer in ihren ideologischen Eitelkeiten gefangen sind ist jede Hoffnung verloren.

#8 - 12.01.2018, 17:32 von schrumpel500

Kooperationsverbot in der deutschen Bildungspolitik,

aber die Studiengänge an den Hochschulen müssen europaweit vergleichbar sein. Es gab eine europaweite Reform der Studiengänge zur Angleichung der Inhalte und Abschlüsse. Wo ist da die Logik?

#9 - 12.01.2018, 17:38 von Luna-lucia

Bildung muss zur Gänze

eine Bundesangelegenheit werden! Der Bund muss für alle Schulen und Bildungseinrichtungen, bundeseinheitliche Richtlinien und Vorgaben zu Lerninhalten, Prüfungsaufgaben, und zu allererst, über die Ausbildung der einzelnen Lehrkörper, gesetzlich vorgeben. - Oki, das Beispiel der Fahrlehrer zeigt ja auch, dass sowas möglich ist. Alle Fahrlehrer(innen) müssen den Fahrschülern im theoretischen Unterricht die Straßenverkehrsordnung (StVO) beibringen. Danach wird nach bundeseinheitlichen Fragebögen - erstaunlich, hier geht es ja - geprüft. Und warum sollte das nicht auch in den Schulen gehen? (Mathematische Formeln sind sogar weltweit gültig :-) -).

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