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Leben und Lernen

Nebenjob im Studium: Akademikerkinder gehen seltener kellnern

Getty Images Die meisten Studenten arbeiten neben dem Studium. Allerdings jobben Kinder aus Arbeiterfamilien häufiger in der Gastro oder am Fließband als ihre Kommilitonen aus Akademikerhaushalten.
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#1 - 12.10.2017, 16:41 von jupp78

Ob es tatsächlich daran liegt, dass Kinder von Akademikern seltener arbeiten gehen, weil ihre Eltern Akademiker sind?
Das würde ich bezweifeln.
Die hätten mal besser nachfragen sollen, was wer von den Eltern monatlich an Geld überwiesen bekommt.
Dann wäre die bahnbrechende Erkenntnis entstanden, dass Studenten die finanziell vom Elternhaus besser ausgestattet werden seltener arbeiten gehen nebenher ;).

#2 - 12.10.2017, 16:44 von DerNachfrager

Was ist denn das für ein schräges Weltbild ?

Die Welt besteht aus Akademikern und Arbeitern oder wie ?

#3 - 12.10.2017, 16:45 von dipl.inge83

Für diese Erkenntnis braucht es eine Studie?

Die Kids bis Mitte/Ende 20 zu alimentieren schaffen logischerweise nur einigermaßen begüterter Haushalte. Der Rest beißt sich entweder selbst durch oder macht eine Ausbildung. Für Neid gibt's da eigentlich immer weniger Anlaß, die Bildungsrendite sinkt proportional zur stetig steigenden Anzahl der Studenten. Ich kenne genug Facharbeiter in größeren Unternehmen, die lachen sich über das Salär ihres fachlich verantwortlichen, aber extern und befristet angeheuerten Vorgesetzten mit Hochschulabschluss, scheckig.

#4 - 12.10.2017, 16:56 von derDon

Krass Wahnsinn!

Wer hätte das gedacht?

#5 - 12.10.2017, 17:14 von steffen.ganzmann

Kann schon sein.

Als ich noch Jura studierte, arbeitete ich einem Rechtsanwalt zu, ich suchte für ihn in der Präsenzbibliothek der Juristischen Fakultät, die er als Nichtfakultätsmitglied nicht betreten durfte, aktuelle Grundsatzurteile raus.

Später als Medizinstudent machte ich Nacht- und Sitzwachen, zudem arbeitete ich als Dauerbeschäftigung in unsere Uni.-Bibliothek (Bücher hatte ich schon immer gemocht und der Chef dort war sehr nett).

Und meine beiden Eltern hatten eine akademische Ausbildung genossen - meine Mutter war bis zur Hochzeit Ärztin gewesen, mein Vater Bauingenieur ...

#6 - 12.10.2017, 17:14 von smartphone

scheckig Lachen

Klar, bis der Facharbeiter - was hochsinnvoll ist - die Drehtüre nutzen darf udn als Leihfuzzi für 1/3 dessen wieder arbeiten darf.....Somit sind die Differenzen ausgeglichen. Natürlich ist es sehr schlecht für die Unternehmenskultur,wenn Untergebene mehr verdienen . Das System ist leider völlig versaut.

#7 - 12.10.2017, 17:15 von trader_07

Zitat von dipl.inge83
Ich kenne genug Facharbeiter in größeren Unternehmen, die lachen sich über das Salär ihres fachlich verantwortlichen, aber extern und befristet angeheuerten Vorgesetzten mit Hochschulabschluss, scheckig.
Woher kennen Ihre "genug Facharbeiter in größeren Unternehmen" denn alle das Salär ihres Vorgesetzten? Wird das per Rundmail herumgeschickt oder hängt das in der Kantine an der Pinnwand? Bitte um Aufklärung!

#8 - 12.10.2017, 17:27 von suedhesse

69 % zu 64 % ??

Ist ja echt ein riesiger Unterschied. Man könnte auch sagen: In beiden Gruppen sind es rund 2/3

#9 - 12.10.2017, 17:28 von steffen.ganzmann

Warum?

Zitat von DerNachfrager
Die Welt besteht aus Akademikern und Arbeitern oder wie ?
Der Artikel spricht doch nur von Akademikern und Nichtakademikern ...

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