Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Netzwelt

Autos der Zukunft: Fahren oder gefahren werden

Volvo Künftig sollen selbstfahrende Autos zum Alltag gehören, den Verkehr sicherer machen. Was aber bedeutet das für die Menschen? Darum geht es in der neuen Folge des Podcasts "Netzteil".
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/4    
#1 - 12.09.2017, 15:14 von 112211

zu Fuß

Eine weitaus größere Herausforderung scheint mir das autonome zu Fuß gehen zu sein. Wäre es leicht, würden es die meisten ohne Assistenzsysteme, aus eigenem Antrieb, schaffen. Da es aber eben viele nicht machen, scheint es besonders schwierig zu sein, und daher unbedingt Assistenzsysteme benötigen.

#2 - 12.09.2017, 15:23 von marty_gi

Tempolimits

Schon heute ginge es, dass in Verbindung von Tempomat und Verkehrszeichenerkennung das automatische Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzungen erfolgen koennte - in wenigen Wagen sind diese Funktionen aber verknuepft, und in noch wenigeren wird dies auch genutzt. (Auch wenn ich persoenlich es fuer sinnvoll halten wuerde - trotz dem ich kein Fan des autonomen Fahrens bin)
Warum wird es nicht genutzt? Freie Fahrt fuer freie Buerger, bremsen nur bei Blitzern (siehe Blitzer-Marathon), ansonsten eben so schnell wie man vor sich selbst vertreten kann.
Wie soll da jemals autonomes Fahren funktionieren? Darauf konnte mir irgendwie noch keiner Auskunft geben. Klingt alles schoen und gut, aber in Deutschland wird dies Utopie bleiben. Solange es kein generelles Tempolimit gibt und die Strafen fuer Vergehen laecherlich (Portokasse) sind, ist autonomes Fahren in Deutschland nur ein Technik-Gimmik zum Angeben, oder vielleicht noch fuer die Minderheit, die sich tatsaechlich an die Regeln haelt und auf Besserung hofft.....

#3 - 12.09.2017, 15:28 von Alias_aka_InCognito

Hype Thema autonomes Fahren

Diese Erforschung des autonomen Fahrens ist ein Teilgebiet der Robotik, KI und Mustererkennung, die schon mehr oder weniger intensiv seit Jahrzehnten verfolgt wird.
Jetzt ist aber das Geld großer Investoren da, die Rechenpower der Halbleiter hoch genug, die Kameras hochauslösend und viele Forscher sind mit der Entwicklung von Algorithmen beschäftigt.

Die Probleme bleiben aber, nämlich das der freie Straßenverkehr hochkomplex ist und daher nicht ansatzweise vollständig in einer Software abgebildet und von dieser beherrscht werden kann.
Es gibt immer Unwägbarkeiten, Singularitäten und Friktionen, die unmöglich in ihrer Gesamtheit von der Software einwandfrei erkannt und gelöst werden könnten.

Wenn man die Software als einen Fahrer qualifizieren würde, hätte dieser eine autistische Störung und eine geringe Intelligenz. Zudem noch Einschränkungen in der Mustererkennung und von der akustischen Sensorik her taub.
Sobald er in ungewohntes Terrain reinkommt, die bei ihm nicht vorprogrammiert ist, übt er gefährliche Fahrmanöver aus und reagiert nicht mehr adäquat auf Gefahrensituationen.

So ein Fahrer würde niemals einen Führerschein kriegen.
Sicher gibt es auch menschliche Fahrer, die auch nicht besser Fahren als eine beschränkte Software. Aber im großen Mittel sind autonome Fahrzeuge dennoch viel zu gefährlich, wenn sie absolut autonom sind.

Teilautonom wie das Spurhalten und das Fahren auf der Autobahn sind durchaus praktikabel, aber auch da würde ich mich auf so ein System nicht vollständig verlassen, weil es nicht garantiert ist, dass diese Software absolut jede Situation beherrschen kann.
Diese kann es auch nicht geben, deshalb gibt es ja auch bei diesen teilautonomen System auch eine zyklische Anwesenheitskontrolle des Fahrers.

Warum das in den USA mit Tesla besser funktioniert kann z.T. damit erklärt werden, dass die Strukturierung der Verkehrswege in den USA übersichtlicher, einfacher und beinahe idiotensicher ist.
Ein richtiger Härtetest für den Tesla wäre es, wenn es mal in Italien, Frankreich oder in einer asiatischen Großstadt autonom fahren sollte.

#4 - 12.09.2017, 15:44 von th.diebels

Wenn ich nicht selbst fahren will

fährt entweder meine Frau oder das Taxi oder der Linienbus !
Aber garantiert kein "Geist" !

#5 - 12.09.2017, 15:46 von theanalyzer

Freude am Fahren!

Ich habe Freude am Fahren und sitze am liebsten selbst am Volant. Egal, ob nun im modernen 7er, im feinen Bentley oder im sportlichen SL. In all meinen Autos will ich meistens selbst chauffieren, und die 8 Zylinder brubbeln lassen.

#6 - 12.09.2017, 15:47 von misterknowitall2

Was soll das Ganze eigentlich? Warum wird immer so getan als wäre autonomes Fahren das nächste grosse bahnbrechding? Es ist völlig überflüssig. Bis man das alles ähnlich gut hinbekommt, wie der Mensch, wird es noch Jahrzehnte dauern. Da sind grundlegende Dinge nicht geklärt, aber besonders fehlt mir der Sinn des Ganzen. Wenn ich Auto fahre, möchte ich selber fahren, weil es mir Spaß macht und weil ich mich so sicherer fühle.

#7 - 12.09.2017, 15:48 von Stefan_G

zu #2

Zitat von marty_gi
Schon heute ginge es, dass in Verbindung von Tempomat und Verkehrszeichenerkennung das automatische Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzungen erfolgen koennte - in wenigen Wagen sind diese Funktionen aber verknuepft, und in noch wenigeren wird dies auch genutzt. (Auch wenn ich persoenlich es fuer sinnvoll halten wuerde - trotz dem ich kein Fan des autonomen Fahrens bin) Warum wird es nicht genutzt? Freie Fahrt fuer freie Buerger, bremsen nur bei Blitzern (siehe Blitzer-Marathon), ansonsten eben so schnell wie man vor sich selbst vertreten kann. Wie soll da jemals autonomes Fahren funktionieren? Darauf konnte mir irgendwie noch keiner Auskunft geben. Klingt alles schoen und gut, aber in Deutschland wird dies Utopie bleiben. Solange es kein generelles Tempolimit gibt und die Strafen fuer Vergehen laecherlich (Portokasse) sind, ist autonomes Fahren in Deutschland nur ein Technik-Gimmik zum Angeben, oder vielleicht noch fuer die Minderheit, die sich tatsaechlich an die Regeln haelt und auf Besserung hofft.....
Und warum ist eine solche Funktion "Wahl der Fahrgeschwindigkeit nach Beschilderung" nicht aktiv? Weil auf deutschen Straßen die Beschilderung oftmals nicht eindeutig ist. Ein Mensch weiß im Zweifelsfall, wie es gemeint ist, eine Maschine hat hier keine Chance.

#8 - 12.09.2017, 15:55 von tatsache2011

Möchte das der Autofahrer?

Die meisten Autofahrer schalten und kuppeln statt mit Automatik zu fahren.
Diesen Fahrern wird das Lenken weggenommen.

#9 - 12.09.2017, 16:00 von Edgard

Wenn Sie in den Urlaub oder geschäftlich fliegen...

Zitat von th.diebels
fährt entweder meine Frau oder das Taxi oder der Linienbus ! Aber garantiert kein "Geist" !
.. dann sitzt schon seit Jahrzehnten ein "Geist" am Steuer.
Und darüber sollten Sie froh sein.
Und hätte sich der Mensch nicht über diesen "Geist" hinweggesetzt könnten die Menschen noch leben die durch die Kollision bei Überlingen ums Leben kamen.

    Seite 1/4