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Datenschutz-Tipps für Einsteiger: So bekommen Sie mehr Privatsphäre bei Android

Heise Auf dem Smartphone tragen wir persönliche und vertrauliche Daten ständig mit uns herum. Das Tech-Magazin "c't" gibt sieben Tipps, wie sich Sie Ihre Daten auf Android-Geräten besser schützen lassen.
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#1 - Heute, 08:22 von Plasmabruzzler

Verschlüsselung

"Die Speicher von Geräten mit Android 6 oder 7 sind von Haus aus verschlüsselt, [...] Bei älteren Smartphones kann die Verschlüsselung nachträglich aktiviert werden. Das verringert zwar unter Umständen die Geschwindigkeit des Geräts, ist aber trotzdem sinnvoll."
Nein, nicht ganz richtig. Viele, aber nicht alle Geräte mit Marshmallow oder Nougat sind von Haus aus verschlüsselt und wenn man eine Speicherkarte einlegt, muss man die Verschlüsselung dafür erst von Hand anstoßen. Des weiteren ist eine Verschlüsselung bspw. bei Huawei-Geräten nicht möglich, weil die Auswahl dafür ausgegraut ist.
Die Geschwindigkeit nach Systemstart lässt selbst bei betagten Modellen nicht nach. Wohl aber dauert das Hochfahren des Systems erheblich länger.

#2 - Heute, 09:23 von toledo

Man sollte erwähnen..

dass WhatsApp, als einzige mir bekannte App, sich trotz deaktivierter Kontensynchroniserung selbstständig immer wieder aktiviert und das Telefonbuch angreift. Im WhatsApp Sprech 'Synchronisierung' .
Meiner Meinung nach ein klarer Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen.

#3 - Heute, 09:49 von scottbreed

Ich sage nur...

rooten.... Dann adaway und xposemodule installieren und xprivacy.. Und dann könnt ihr noch verhindern das sich die Googleplayservicedienste ungefragt updaten.. Und die könnt ihr noch das Internet und alles andere mit xprivacy verbieten und selbst die intigrierten Dienste könnt ihr zusätzlich mit Service disable deaktivieren... Vorteil... Statt mittlerweile 7 Dienste der googleservicedienste laufen nur noch ein oder zwei...

#4 - Heute, 10:09 von Plasmabruzzler

Zitat von scottbreed
rooten....
Das sollte nur wer tun, der ganz genau weiß, was er da tut. Durch Rooting öffnet man in der Regel mehr Tore als man verschließt. Es gibt Malware, die kann sich Root-Rechte aneignen, ohne dass die Superuser-App eine Benachrichtigung anzeigt.
Nicht zuletzt verliert man ggf. die Garantie bzw. Gewährleistung bei Geräten, die sich nicht mehr in den Auslieferungszustand zurückversetzen lassen. Beispiele: Bei Samsung wird Knox-Counter unwiederbringlich hochgesetzt und bei Sony werden bei entsperrtem Bootlader die DRM-Keys unwiederbringlich gelöscht.
Die von dir genannten Tools mögen hilfreich sein, aber würden jeden Otto-Normal-Anwender hoffnungslos überfordern.

#5 - Heute, 11:05 von scottbreed

tja

dann sollte man nach ner root Möglichkeit suchen die eben nicht den booloader öffnet und dann bleiben die drmkeys erhalten und man kann sie sichern...
und bei Samsung kann man eben auch verhindern das der Knox counter sich verändert.. Bei xda mal schauen und ohne Gefahr und Einschränkungen sein aktuelles Samsung der 7mer Serie rooten.. Und nein ich bin nicht der Meinung das man durch rooten sein Handy unsicherer macht.. den Fehler den die meisten Menschen machen ist sich mit klarnamen beim googleservicediensten anzumelden und ähnliches... Und dazu noch mit Konto Daten... sowas bei Android ist ein unverzeilicher Fehler... Wenn alle Daten fake sind dann kann sich soviel malware installieren wie es will.. Es kann nix anrichten... Und selbst dann kann man easy sein Handy aus einen Backup wunderbar wiederherstellen und die betreffende app dann erst garnicht mehr installieren... hab noch nie Probleme gehabt mit malware..

#6 - Heute, 11:47 von Plasmabruzzler

Zitat von scottbreed
hab noch nie Probleme gehabt mit malware..
Das trifft, wie du schreibst, für dich zu. Es gibt genügend Artikel, z. B. bei Heise oder c't, bei denen die Vor- und Nachteile des Rootings genannt werden.
Ich selbst habe mein Smartphone gerootet und kann bestätigen, dass ein nacktes, gerootetes System erst einmal viel anfälliger für Schadsoftware, Datenklau und dergleichen ist als ein nacktes, ungerootetes System. Einem Otto-Normal-Anwender würde ich nicht zutrauen, die entstandenen Löcher gegenüber einem ungerootetem System zu schließen. Außerdem besteht die Gefahr, sein Smartphone bei einem verunglückten Versuch in einen Briefbeschwerer zu verwandeln.

#7 - Heute, 12:05 von xineohp

Jeden Tag ...

... kursieren Nachrichten über eklatante Sicherheitslücken, die ein Update erfordern würden. Wann begreifen die Leute endlich, dass das Internet nicht sicher gemacht werden kann. Wirklich private Inhalte wie Steuererklärung und Kinderphotos gehören nicht auf Geräte, die online gehen - auch wenn sie noch so sicher scheinen, sie sind es nicht. Beste Lösung: einen Rechner für Privates (ohne jeden potentiellen Internetzugang, also auch ohne WLAN-Chip!) und ein Gerät mit Internetzugang (am besten Linux), auf dem NUR Inhalte vorübergehend gespeichert sind, die potentiell jeder Sehen darf. Alles andere ist und bleibt fahrlässig und zeugt vor allem von fehlender Medienkompetenz ;-)

#8 - Heute, 12:31 von suppenschüssel

na dann...

Zitat von toledo
dass WhatsApp, als einzige mir bekannte App, sich trotz deaktivierter Kontensynchroniserung selbstständig immer wieder aktiviert und das Telefonbuch angreift. Im WhatsApp Sprech 'Synchronisierung' . Meiner Meinung nach ein klarer Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen.
einfach das Telefonbuch löschen... ;-)
...
Wie sollen denn die Kontakte sonst angezeigt werden ?
Stören tut eher vielmehr, dass die Metadaten bei Facebook landen, auch wenn die Kontakte nicht mit Google synchronisiert werden.
Lösung sind andere Apps, leider ist dabei Überzeugungsarbeit mit den Kontakten verknüpft

#9 - Heute, 12:43 von scottbreed

sicherheitslücken?

sicherheitslücken sind in den meisten Fällen nur Propaganda von sicherheitsforschern die natürlich überall Lücken finden die letztendlich niemand ausnutzt ausser die CIA und BND... Wenn man keine Daten mit in sein Handy hat u d sein Handy dementsprechend mit root und diversen Extras gesichert hat, Dann kann man selbst sich noch easy mit nen Handy mit Android 4.1 sicher im Netz bewegen... Ohne das was passiert.. Was soll denn ne Sicherheitslücke oder malware anrichten wenn man nur fake Daten auf dem Handy hat ohne zahlungsinformationen... Wenn selbst die Kontaktdaten im Telefonbuch nur Kürzel sind ohne Nachname Geburtstage und email oder wohnadresse? In dem Falle sind sie sicherheitslücken und malware so nützlich wie nen Lutscher der nach Erdöl schmeckt.... Aber das hat jeder selbst in der Hand..

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