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Anschlag in Frankreich: Zwischen Wahlkampf und Terror

REUTERS In Paris ist bei einem Terrorattentat ein Polizist ums Leben gekommen. Wie lief der Anschlag ab? Was bedeutet die Tat für die Präsidentschaftswahl? Der Überblick.
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#1 - 21.04.2017, 12:10 von Darwins Affe

Interessante Perspektiven

Interessant wird es, wenn Mélenchon und Le Pen ins Finale kommen. Dann kann man vielleicht die Austrittsverhandlungen Frankreichs aus der EU mit denen Grossbritanniens zusammenlegen. Wenn Macron die Präsidentschaft gewinnt, wird es dagegen ein Bündnis der bankrotten Südstaaten gegen Deutschland geben.

#2 - 21.04.2017, 12:12 von spon_2999637

Reaktion von MLP

"Am Freitag forderte Le Pen, Frankreich müsse sofort wieder Grenzkontrollen einzuführen."
"Laut Nachrichtenagentur AFP soll es sich bei dem Angreifer um einen 39 Jahre alten Franzosen handeln."

Preisfrage - warum fordert man nach einer Tat durch einen Einheimischen Kontrollen an der Grenze? Um ihn an der Flucht ins Ausland zu hindern? Aber warum sollte man dann ausländische Straftäter ausweisen wollen, statt sie ins Gefängnis zu stecken. Ach beim Thema Sicherheit drehen alle Politiker gleich weder Partei durch und plappern irgend welchen populistischen Unsinn, der mit der Sache, dem Problem und einer Lösung nichts zu tun hat....

#3 - 21.04.2017, 12:19 von schnuggls

sehr erleichtert

ich binn ja so erleichtert, das auch bei diesem Terroranschlag der Täter der Polizei wieder seit Jahren als extrem
Gewaltbereiter Krimineller bekannt war. Mann stelle sich nur mal vor, es wäre ein unbekannter Täter gewesen, wie schrecklich.

#4 - 21.04.2017, 12:20 von Havel Pavel

Was muss denn noch alles geschehen bis das träge Wahlvolk endlich erwacht?

Eigentlich habe ich die Franzosen immer als selbstbewusste und stolze Menschen eingeschätzt und auch kennengelernt, die grossen Wert darauf legen, dass ihnen ihr Lebensstil und Ihre Art zu leben erhalten bleibt. Soll das alles nun Geschichte sein und sich die Franzosen nun einfach im Allerweltseinerlei unterordnen und sich von anderen sagen lassen wie sie zu leben und zu denken haben? Ich hoffe nicht! Frankreich sollte Frankreich bleiben und besser wieder zu seinen liebgewonnen Gewohnheiten auf allen Ebnen zurückkehren, soweit sich dies noch realisieren lässt.

#5 - 21.04.2017, 12:24 von seriennummer

In beiden Fällen

Zitat von Darwins Affe
Interessant wird es, wenn Mélenchon und Le Pen ins Finale kommen. Dann kann man vielleicht die Austrittsverhandlungen Frankreichs aus der EU mit denen Grossbritanniens zusammenlegen. Wenn Macron die Präsidentschaft gewinnt, wird es dagegen ein Bündnis der bankrotten Südstaaten gegen Deutschland geben.
wird auch der Dexit notwendig und damit ist die Auflösung der EU beschlossene Sache. Ein nicht unmögliches Szenario, weil auch in dieser Situation gutes Geld gemacht werden kann; was letztendlich das wichtigste zu sein scheint. Auch die BTW dürfte ein anderes Gesicht bekommen. Ein Hoffnungsschimmer, dass doch noch dem ewigen "Weiterso" der Garaus gemacht wird.

#6 - 21.04.2017, 12:25 von leser008

Frankreich

Ich denke nicht, dass das Auswirkungen auf die Wahl haben wird. Die meisten Franzosen werden sich schon entschieden haben. Lernen sollte man daraus aber, dass es grundfalsch ist, Personen, die sich in F. nun in der 3.Generation null integriert haben, ins Land zu holen oder ihnen gar die Staatsbürgerschaft zu geben.

#7 - 21.04.2017, 12:31 von m.sielmann

Melenchon steht für Reformen nicht Austritt

Bei aller Unterstützung für die EU läuft doch nicht alles glatt und ein blindes "Hurra" verkennt, dass demokratische und gerechtigkeits-Defizite, wie die Steueroasen innerhalb der EU (zB Niederlande für Namens- und Markenrechte) der EU extrem schaden. Wenn dies ein Kandidat wie Melenchon addressiert und für das bestehende französische Recht, wie die in einigen Bereichen geltende 35-Stunden-Woche eintritt, erscheint er mir als Mann der Mitte. Dagegen würde ich mir von SPON mehr Sachartikel über Marcon wünschen. Ein ehmealiger Investmentbanker könnte sehr viel schneller ein Populist sein, zumal diesem Geschäft eine gewisse Nähe zum "Zocken" nicht abgesprochen werden kann. Gefährlich ist allein die Faschistin, weil sie das was wir mühsam an Zivilisation aufgebaut haben, einreißen will. Die Würde des Menschen, nicht nur des Staatsbürgers, sollte unantastbar bleiben und Europa darf nicht scheitern. Das funtkioniert aber nur, wenn die Probleme diskutiert werden dürfen und angegangen werden und die oft guten Beschlüsse des EU Parlaments (wie ein Waffenembargo gegen Saudi Arabien wegen des Jemen Krieges) nicht nur Empfehlungskarachter haben, sondern - wie das zu einer Demokratie besser passt, auch tatsächliche Wirkung entfalten.

#8 - 21.04.2017, 12:46 von reinhard_becker

Kann mir jemand einmal erklären, wie ein französischer Staatspräsident das umsetzen wollte, was die Frau immer fordert ? Die FN hat in der Nationalversammlung 25 Sitze.

Frankreich den Franzosen zurückgeben: DIe Behauptung, jemand wolle es wegnehmen, ist eine Schimäre, ein reiner Popanz bar jeder Fakten. Man kann aber behaupten es wäre so und sich selbst als Retter gerieren. Damit kann man Stimmen bekommen. Das nennt man dann Populismus: Das Erzeugen und Bedienen von Angst bei gleichzeitiger Ankündigung der radikale und ganz einfachen Gesamtlösung, werde man nur erst einmal gewählt werden. Ein einigermaßen abstoßendes politisches Konzept, das aber gerade Mode zu sein scheint.

#9 - 21.04.2017, 12:47 von evastastna

Zitat von leser008
Ich denke nicht, dass das Auswirkungen auf die Wahl haben wird. Die meisten Franzosen werden sich schon entschieden haben. Lernen sollte man daraus aber, dass es grundfalsch ist, Personen, die sich in F. nun in der 3.Generation null integriert haben, ins Land zu holen oder ihnen gar die Staatsbürgerschaft zu geben.
würde ich nicht sagen. In Holland wurde die Wahl damit entschieden, was in den letzten Tagen passierte

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