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Macrons EU-Reform: Wird Merkel zu Madame Non?

DPA Frankreichs Präsident Macron will die EU neu gründen - ohne die deutsche Kanzlerin geht das nicht. Die allerdings gerät in den eigenen Reihen unter Druck.
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#10 - 16.04.2018, 19:38 von marco.motta

Wie wäre es...

... mit einer Luxussteuer auf Champagner und andere für den Normalo entbehrliche Artikel: Luxuxmode, Parfums etc. ... Dann könnte wenigstens auch Macron ein kleines Scherflein beitragen.

#11 - 16.04.2018, 19:48 von pnegi

Macron will vor allem...

Macron will vor allem die Insolvenz Frankreichs verschleppen. Und das kann er nur noch mit Geld machen, auf das er (noch) keinen Zugriff hat. Dabei fliesst bereits der grösste Teil von Draghis gedruckten Euros in Form von Corporate Bonds nach Frankreich. 201 Mrd sind gegenwärtig outstanding, gegenüber 185 Mrd Corporate Bonds für Deutsche Firmen und lumpigen 87 Mrd bei Italien. Frankreich ist pleite! Genau so wie der Rest Südeuropas. Und Merkel täte gut daran, dem Deutschen Steuerzahlern hier keine zusätzlichen Lasten aufzubürden. Macron sollte klargemacht werden, dass Deutschland kein reiches Land ist. Der scheinbare Reichtum basiert lediglich auf der Verarmung der Bevölkerung. Die Krankenschwester in Frankreich verdient doppelt so viel wie die Deutsche Krankenschwester. Deshalb sollte sie nicht noch einen kaputten Französischen Staat mit durchfüttern müssen. Und Mali sollte auch wieder an die Französischen Truppen übergeben werden. Deutschland hat da nichts verloren.

#12 - 16.04.2018, 19:51 von mghi

Macron will die EU neu gründen?

Die ganzen Vorschläge von ihm, soweit ich dies verstanden habe, zielen entweder darauf ab, dass Herr M. von seinen Problemen ablenkt, oder dass Deutschland seine Ideen bezahlt. Bevor man die EU neu gründet sollte man sich einmal Gedanken machen, was von der alten EU erhaltenswert und was erneuerungsbedürftig ist.
Da gibt es schon ein wenig aufzuarbeiten; die Menschen sind dazu bereit, aber sie wollen nicht von Leuten wie Macron und co. vorgeführt werden. Viele Dinge der alten EU sind nämlich richtig gut; da können Gauland und Konsorten wettern so viel sie wollen. Bevor die EU reformiert wird, sollte man doch einmal in Ruhe abwarten, was der BREXIT uns allen bringt; insbesondere welche Auswirkungen es auf die Briten hat. Ich denke, dann sind wir alle schlauer.

#13 - 16.04.2018, 19:52 von SchweizerCroft

Botschaft eines französischen fräulein

Je ne suis peut-être pas allemande , je n'ai peut être pas compris l'intégralité de l'article , mais je tient à m'exprimer .. Je suis une Française de 19 ans et je crois en l'Union Européenne et au travail commun entre l ! A la suite de cette article j'ai bien compris que l'Allemagne ce décidait à faire machine arrière vis à vis de la réforme de notre président français Emmanuel Macron . Et quelle déception pour moi qu'est l'Allemagne ! Le travail et l'entente Franco-Allemande est LE rouage de l'Union Européenne .. L'article mentionne le problème que suppose une mise entente du budget accorder à l'union . Mais quel est ce problème ? Nous savons que l'Allemagne se porte bien économiquement , que Mme Merkel été prête à accorder un budget conséquent mais madame Merkel devra contenter son parlement en refusant les propositions de Monsieur Macron .
Ensuite , l'Europe se plaint (à juste titre) de la monté de la droite populiste (Front national et alternative pour l'allemagne) .. Je me trompe peut être , mais je pense sincèrement que seul l'Union Européenne sera capable de vaincre et de combattre ses eurosceptiques .. si même la CDU ne veut plus d'un axe Paris-Berlin cela profitera encore à la droite populiste ... j'ai suivi les récentes élections allemande , je sais que le pays à traversé une crise politique et quelle y es toujours mais en refusant les réformes proposés (et j'insiste sur la Proposition , Monsieur Macron n'ordonne rien à l'Allemagne comme l'Allemagne n'ordonne rien à la france non plus) l'Allemagne va simplement se tirer une balle dans le pied .. Refuser l'union franco-allemand revient à un suicide politique pour nos deux pays .. Encore une fois j'insiste sur ma déception à l'égard du parlement qui semble oublié les fondamentaux de l'union (précédemment CEE) L'allemagne c'est reconstruite grâce à L'Europe .. le travail et l'union de nos deux pays ont toujours été prolifique dans l'histoire ! cela me désole que de constater la propagation de l'euroscepticisme et ceux même au sein de la CDU/CSU ..
Voilà je crois avoir tout dit , je salut les quelques internautes qui parviendront à me lire ..
Vive l'Union Européenne vive la coopération franco-allemande , vive l'amitié franco allemand

#14 - 16.04.2018, 20:05 von HWRH

Wir werden/sind zu Konsumenten

des Asiatischen Raum degradiert, das ist was bleibt, wenn diese konservativen Neoliberalisten nicht schnell dazu lernen und Europa verstehen. Aber die Dialektik hat der Neoliberalismus vernichte. Der technologische Fortschritt hat schon entschieden, die Weichen wurden gestellt. Die Banken haben an dem Ausverkauf verdient, ohne das es einen Unterschied gemacht hätte. Unsere konservatives Denken wieder spricht der Kreativität die wir bräuchten für Morgen.

#15 - 16.04.2018, 20:09 von mghi

Macron will die EU neu gründen?

Die ganzen Vorschläge von ihm, soweit ich dies verstanden habe, zielen entweder darauf ab, dass Herr M. von seinen Problemen ablenkt, oder dass Deutschland seine Ideen bezahlt. Bevor man die EU neu gründet sollte man sich einmal Gedanken machen, was von der alten EU erhaltenswert und was erneuerungsbedürftig ist.
Da gibt es schon ein wenig aufzuarbeiten; die Menschen sind dazu bereit, aber sie wollen nicht von Leuten wie Macron und co. vorgeführt werden. Viele Dinge der alten EU sind nämlich richtig gut; da können Gauland und Konsorten wettern so viel sie wollen. Bevor die EU reformiert wird, sollte man doch einmal in Ruhe abwarten, was der BREXIT uns allen bringt; insbesondere welche Auswirkungen es auf die Briten hat. Ich denke, dann sind wir alle schlauer.

#16 - 16.04.2018, 20:19 von sojus31

vielleicht

sollte sich Frau Merkel in dieser Wahl Periode mal um ihr eigenes Land und ihr eigenes Volk kümmern. Für Außenpolitik gibt es den Außenminister. vielleicht sollte sie sich um die Vollendung der deutschen Einheit kümmern. da hat sie richtig zu tun. so kann sie ihr Image mal so richtig aufpolieren.

#17 - 16.04.2018, 20:24 von schadland

Ist schon merkwürdig,

wie die links stehenden Medien nun versuchen, aktiv Politik zu machen für die Transferunion und ihre mediale Macht nutzen, Gegner der Bezahlunion zu diskreditieren. Scheint ihnen wichtig zu sein.
Dabei könnte man ohne den EU-sozialistischen Irrsinn sehr schön einige der Macron-Vorschläge aufnehmen, eine Machtachse bilden und ihn bei seinen Bemühungen stärken, das überforderte französische System zu reformieren. Aber nein, lieber auf Kosten der Leistungsträger transferieren, bis das Sytem kollabiert.

#18 - 16.04.2018, 20:38 von mensch-01

nur so ein Gedanke

Hier diskutieren zwei Personen über die von Ihnen verspielte Zukunft Europas. Es war Frankreich (die" Grande Nation" ) welche glaubte 2004 einer Europäischen Verfassung nicht zustimmen zu müssen und damit ein Signal für alle anderen Länder, in denen diese Entscheidung noch offen war gesetzt hat. Mit dem Abschied von der europäischen Idee und der Zuwendung zum europäischen Markt war das Scheitern Europas vorprogrammiert. Mit den in Hinterzimmern zwischen Deutschland und Frankreich ausgehandelten Deals zur Umgehung der Stabilitätskriterien wurde dann selbst dieser europäische Ansatz zur Makulatur. Die Uneinigkeit in der Außenpolitik zeigt sich aktuell auch in der Reaktion des Französischen Präsidenten im Fall Syrien. Er zieht gemeinsam mit KleinBritanien, dass sich mit dem Brexit wohl von der politischen Weltbühne verabschiedet hat und dem unberechenbaren "Partner" USA in den Krieg. Die Zentrifugalkräfte welche Europa zerreißen sind unübersehbar. Etwas mehr Zurückhaltung Frankreichs wäre ein Signal FÜR Europa gewesen. Chance vertan. Sollte Europa zurückfallen in seine "Kleinstaaterei" so ist abzusehen, dass jedes einzelne Land zwischen den in der Zwischenzeit entstandenen wirtschaftspolitischen Machtblöcken zerrieben wird. Wer dann nur einen Markt von einer überschaubaren Anzahl Konsumenten in die dann stattfindenden bilateralen Verhandlungen einbringen kann, steht gegenüber den Großen Nationen auf verlorenem Posten. Scheint gerade den osteuropäischen Profiteuren nicht bewusst zu sein. Fazit -Europa JA - aber zügig und mit ALLEN Konsequenzen. Und an alle "Heimatverbundenen" die jetzt aufschreien, verschwindet die politische Einheit Europas verschwindet früher oder später der EURO und jedes Land hat dann wieder die Möglichkeit, durch Abwertung der eigenen Währung seine Produkte konkurrenzfähig zu machen. Wo dann der "Exportweltmeister" Deutschland bleibt. Mal drüber nachdenken!

#19 - 16.04.2018, 20:57 von flux71

Zitat von schadland
wie die links stehenden Medien nun versuchen, aktiv Politik zu machen für die Transferunion und ihre mediale Macht nutzen, Gegner der Bezahlunion zu diskreditieren. Scheint ihnen wichtig zu sein. Dabei könnte man ohne den EU-sozialistischen Irrsinn sehr schön einige der Macron-Vorschläge aufnehmen, eine Machtachse bilden und ihn bei seinen Bemühungen stärken, das überforderte französische System zu reformieren. Aber nein, lieber auf Kosten der Leistungsträger transferieren, bis das Sytem kollabiert.
Es ist schon merkwürdig, dass es immer diese Art Sprache sein muss, die vor "diskreditieren", "Irrsinn" und "kollabieren" trieft. Geht's nicht auch mal eine Spur kleiner, irgendwie gesitteter? Höflicher? Demokratischer?

Macron ist zu wünschen, dass er die Unterstützung bekommt, die er benötigt, um die EU in Frieden zu erhalten. Damit das "Spiel der Spaltung", das sich nicht nur, aber sehrwohl auch und insbesondere in der gebrauchten Sprache widerspiegelt, zu einem Ende geführt wird. Es ist nämlich langsam nicht mehr auszuhalten.

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