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Nordkorea-Gespräche: No Big Deal

KEVIN LIM/THE STRAITS TIMES/EPA-EFE/REX/Shutterstock Was haben Donald Trump und Kim Jong Un eigentlich vereinbart? Vor allem die Zusage des US-Präsidenten, Militärübungen zu beenden, sorgt für reichlich Verwirrung.
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#1 - 13.06.2018, 06:42 von Ontologix II

Erinnert sich noch jemand ...

... an den Hitler-Stalin-Pakt von 1939? Was zwei Jahre später geschah, steht in den Geschichtsbüchern.

#2 - 13.06.2018, 06:42 von Cluedo

Der "Super-Deal-Maker" Trump hat die Verhandlungsposition ...

... der USA weggeworfen für ein bisschen Publicity, Rummel und Show. Kim hat nichts, aber auch gar nichts dafür tun müssen. Keine Zusage, kein Datum, keine Verpflichtung, nichts auch nur annähernd Substantielles. Trumps "Verhandlungskunst" reicht vielleicht, um einen Bauunternehmer über den Tisch zu ziehen oder ein Immobiliengeschäft zu drehen, aber als "Staatsmann" ist er wirklich eine absolute Null.
Und den Iran-Vertrag hat er mal eben zwischen Tür und Angel aufgekündigt. Der Iran wird seine Schlüsse ziehen: jetzt möglichst schnell die Bombe entwickeln, dann bekommt man vom amtierenden Präsidentendarsteller alles, was man sich wünscht - inklusive vorab gedrehtem Hollywoodfilm .... Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so unglaublich peinlich wäre.

#3 - 13.06.2018, 06:46 von dirk1962

Heisse Luft und ein paar Bildchen

Wer Träumt gestern auf der PK zugehört hat, dem war klar das Trump weder wusste was er da unterschrieben hat, noch wie es weitergehen soll. Auf mich machte er den verwirrten eines Kleinkindes, dass sich über einen Lutscher freut.

#4 - 13.06.2018, 06:46 von ricson

Ich kann mir vorstellen wie das Treffen ablief. Kim lobte Trump für seine Intelligenz, Weitsicht und großen Hände, und schon bekam er alles was er wollte. Das muss man sich mal vorstellen. Dieser Präsidentendarsteller nannte Obamas Iran Deal einen schlechten Vertrag. Kim Jong Un hat das mächtigste Land der Welt komplett über den Tisch gezogen. Herzlichen Glückwunsch Mister President.

#5 - 13.06.2018, 06:48 von burlei

"Kim ist kein talentierter Kerl"

Nein, wirklich nicht. Er hat grade so viel Talent, dass er Trump und damit die US-Regierung als das da stehen lässt, was sie sind - Volltrottel. Sie machen Zugeständnisse und das wars. Bekommen hat Trump nichts. Doch, schöne Bilder.

#6 - 13.06.2018, 06:48 von Valis

Lasst doch gut sein

Lasst doch gut sein jetzt. Bei jedem anderen hätten Medien die Tatsache gefeiert das sie wenigstens miteinander geredet haben. Trumps Erfolg wird hier aber derart zerspflückt. Als ob man irgend etwas anderes erwarten konnte.
Als ob in einem ersten Gespräch Kim die Atomwaffen gleich mitbringt und sie feierlich Trump in die Arme übergibt.

#7 - 13.06.2018, 06:48 von polltroll

Dieser Mann

ist widerlich! Wie er mit seinem narzisstischem Ego die gesamte westliche Welt vor die Hunde schickt und mit Diktatoren und Menschenschindern anbandelt. Diese Phase der Weltgeschichte wird bei zukünftigen Generationen wahrlich Kopfschütteln hervorrufen. „Wie konnte das denn damals passieren?!“ Ähnlich wie man heute auf die 30er Jahre schaut nebst Dauer-Doku-Schleife im öffentlichen Fernsehen.

#8 - 13.06.2018, 06:51 von ErichReichardt

Besiegeltes Vorgehen!

Dass die Demokraten und die globale Presse jetzt "no big deal" sagt ist klar. Was hatte man erwartet? Das Kim sich Trump ergibt und ihm die Regierung in NK übergibt? Es ist ein Riesenerfolg von Trump dass er den Führer NK so weit brachte und dies jetzt mit ihm persönlich besiegelte. Kim wird sich danach richten weil er bei diesem Presidenten weiß dass kein Bluff hilft. Die Sanktionen laufen weiter, NK wird total abrüsten und ein Friedensvertrag wird unterzeichnet werden. Dann wird Trump oder die USA, ein neues Korea mit ihm und dem Süden aufbauen. Riesenerfolge madig machen ist schlechter Stil!

#9 - 13.06.2018, 06:55 von neutralfanw

Ich vermute, es ist genau das eingetreten ist, was viele befürchtet haben. Trump ist ein schlechter Verhandler. Er interpretiert immer etwas anderes, als die verhandelte Vereinbarung beinhaltet. Er hat tatsächlich gegenüber Kim nur Zugeständnisse gemacht, aber keine klar definierte weitere Vorgehensweise bzw. Zeitrahmen festgelegt. Es war also eine reine PR-Tour für beide Staatsoberhäupter. Nur Kim kann eine wichtige Vereinbarung vorweisen und die wird Trump jetzt mit Gesichtsverlust nicht einhalten.

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