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Podcast "Stimmenfang": Merkels härtester Wahlkampf

DPA Präsidial und unaufgeregt - so waren Angela Merkels Wahlkämpfe bislang. Jetzt kündigt sie etwas "anderes" an? Kann sie das? Philipp Wittrock und Ralf Neukirch analysieren ihre Taktik in unserer neuen Podcast-Folge.
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#1 - 20.04.2017, 11:59 von undercover.agent

Die Alternativlose

Mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob es wirklich Merkels härtester Wahlkampf wird: Die Grünen stürzen derzeit in den Umfragen ab, die AfD ist dabei, sich selbst zu zerlegen, die SPD-Rakete Schulz ist im Sinkflug begriffen und was bleibt, ist die Raute, die sich derweil innerlich schon auf ihre 4. Amtszeit vorbereitet.

#2 - 20.04.2017, 12:15 von reflektiert_ist_besser

Merkel im Wahlkampf?

Merkel im Wahlkampf? Das wird schwierig. Dafür müsste sie ja wissen, für welche Position sie steht, was sie in den nächsten 4 Jahren erreichen will. Das wusste sie noch nie, warum sollte das für die nächste Wahlperiode anders werden? Und dann die ganzen schwachen CDU-Minister, einer schwächer als der/die andere. Nee, Merkel brauchen wir nicht mehr.

#3 - 20.04.2017, 12:30 von opinio...

Kann sie

uns weiter einschläfern oder wollen wir nicht lieber einmal etwas neues wagen? Das ist doc die Frage.
Uns geht es gut und warum sollte man daran rühren?
Ganz einfach deswegen: Die Welt bleibt nicht stehen während Angela uns mit Aussitzen am Aufwachen hindert.

#4 - 20.04.2017, 12:37 von BettyB.

Tja, wofür will sie kämpfen

Unserer Amitesse Merkel sind die USA abhanden gekommen, in Europa traut ihr kaum noch jemand, wofür also kämpfen? Will sie wie einst in Leipzig die FDP jetzt die AfD rechts überholen, um sich dort mit Seehofer zu treffen? Eine schreckliche Idee...

#5 - 20.04.2017, 12:37 von bkarger

Merkel hat keine

Opposition mehr zu fürchten, Die gibt es quasi nicht mehr.
Im Gegenzug hat sie die Unterstützung der Leitmedien, die vergessen haben, dass sie unabhängig und kritisch gegenüber den Regierenden sein müssten (die 4. Gewalt fällt praktisch aus).
Also auf in die nächste Amtszeit für Frau Merkel. Es gibt schließlich noch viel kaputt zu machen.

#6 - 20.04.2017, 12:39 von ruzoe

Scheint eine feine Sache zu sein,

dieser "Stimmenfang". Nur, geht das auch mit Untertitelung? Bestimmt gibt es auch noch andere Foristen, die akustisch gehandicapt und somit aufgeschmissen sind... :-)

#7 - 20.04.2017, 12:45 von n.wemhoener

Die Kanzlerin muss eigentlich nicht abrücken von ihrer"wait and see"Methode.
In den zurückliegenden Wahlkämpfen konnte sie sich stets verlassen auf den treuen Block jener Wähler, die nichts mehr fürchten als Veränderung. Für diese Wähler, die ganz ohne einen Zukunftsentwurf der Union auskommen, reicht die Aussage: "Den Deutschen geht es so gut, wie niemals zuvor."

#8 - 20.04.2017, 12:49 von humble_opinion

Gibt viele Schlechtere

Ich bin alles andere als CDU-nah und werde die Partei vermutlich niemals wählen. Aber mit unserer Kanzlerin kann ich einigermaßen gut leben. Sie hat die Gunst der Stunde (Fukushima) genutzt, um gegen die mächtigen Stromkonzerne den Ausstieg aus der lebensgefährlichen Kernenergie einzuleiten.
Sie hat die Gunst der Stunde genutzt, um zumindest ein Zeichen zu setzen, dass man sich aktiv und natürlich viel Geld kostend mit der Frage der Flüchtlinge ernsthaft auseinandersetzen muss. Ja, da ist auch viel schief gegangen und ihr blies der Wind massiv entgegen. Weil die meisten lieber weg sehen und Angst um das geliebte Eigenheim haben, anstatt etwas von ihrem Reichtum (im weltweiten Vergleich!) abzugeben, damit weniger Menschen verhungern oder an Krankheiten krepieren müssen, weil sie kein Geld für Medikamente usw. haben.

Sie hat die Geduld und das Stehvermögen, die so genannte 'Schwesterpartei' mit ihren beknackten Seehofers, Dobrindts, Söders und wie sie alle heißen auszuhalten. Also Politiker in Führungspositionen, die ständig und lauthals etwas von Obergrenze brüllen, obwohl jeder wissen sollte, dass unser Grundgesetz das verbietet. Das schert die aber nicht, weil man mit diesem sinnlosen Getöse ja Wählerstimmen einfangen kann.

Schaut euch mal auf der Welt um: Trump, Putin, Erdogan... guckt nach Polen, Ungarn, auch nach England: dort sind Politiker an der Macht, dass einem Angst und Bange werden kann. Wenn man das realisiert, möchte man Merkel am liebsten vergolden.

#9 - 20.04.2017, 13:00 von Spiegelleserin57

ganz einfach!

es wichtig was man tut und das haben wir ja lange genug nun gesehen was die Regierung geleistet hat.
Frau Merkel kann einen Wahlkampf führen wie sie möchte entscheidend ist doch welche Leistungen diese Partei bisher vorweisen konnte. Daran kann man doch erkennen welchen Kurs die Partei verfolgt. Wer sich durch Wahlkampfgetöse beeindrucken läßt muss sich über die Folgen nicht wundern. Es liegt am Wähler SELBST wie die Zukunft unseres Land gestaltet wird.

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