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Schuldenland Italien: Die Schnorrer von Rom

REUTERS Wie soll man eine Nation nennen, die erst die Hand aufhält, um sich ihr schönes Leben von anderen finanzieren zu lassen - und dann ihren Geldgebern droht, wenn diese die Rückzahlung der Schulden anmahnen?
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#1 - 24.05.2018, 15:37 von lex1976

Über die Italiener kann man echt nur noch den Kopf schütteln. Meine Meinung!

#2 - 24.05.2018, 15:38 von vox veritas

Große Mächte

Die Einen schnorren Geld, die Anderen schnorren militärische Sicherheit.

#3 - 24.05.2018, 15:39 von norgejenta

man kann da ja

geteilter Meinung sein. Wahr ist jedoch, dass die Italiener wohl schon immer Hallodris waren. Im ersten Weltkrieg obwohl Verbündeter, dem Kaiserreich den Krieg erklärt, weil reiche Beute in Südtirol lockte. Im zweiten Weltkrieg plötzlich die Seiten gewechselt, als der Krieg in die Hose ging. Hat alles geklappt..Im Fussball sind sie in der Regel auch cleverer als die naiven Deutschen. Frag mich bloß wie die Römer vor 2000 Jahren so ein riesiges Reich wie das Imperium sinnvoll verwalten und regieren konnten.......

#4 - 24.05.2018, 15:41 von protonendichte

Wie man sie nennen soll?

Griechenland 2.0 vielleicht?
2.0 ist gar nicht so verkehrt, da das Problem mindestens doppelt groß ist.

#5 - 24.05.2018, 15:43 von reinhard.zimmermann

Was die reinen Zahlen und die Konsequenzen betrifft, stimme ich Herrn Fleischhauer zu, aber das Urteil über 'die Italiener' ist mir zu pauschal. Der Wohlstand ist in Italien noch ungleichmäßiger verteilt als in Deutschland. Viele Leute arbeiten hart und sind doch nahe der Armutsgrenze. Viele gerade dieser Leute dürften extrem gewählt haben, weil sie als einzigen Ausweg aus der Misere nur noch die Zerstörung des bisherigen Systems sehen. Feuer löschen mit Benzin....

#6 - 24.05.2018, 15:47 von Europa!

So nicht!

Der Tonfall des Kommentars ist leider antieuropäisch und ressentimentgeladen. So spricht man nicht über seine Nachbarn. Vorurteile über das "Dolce far niente" musste schon Goethe kassieren, als er endlich ins Land seiner Sehnsucht kam. Diese Mängel entwerten die durchaus zutreffenden Zahlen leider erheblich. Die Frage bleibt, ob nicht die Deutschen und vor allem Merkel & Co. etwas falsch machen, da sie in Europa inzwischen fast völlig alleinstehen. Wenn man das billige Geld beherzt genutzt hätte, um unsere Infrastruktur zu verbessern, stünden wir vermutlich alle ein wenig besser da.

#7 - 24.05.2018, 15:48 von Ezechiel

Zitat von vox veritas
Die Einen schnorren Geld, die Anderen schnorren militärische Sicherheit.
Und die Geld schnorren, schnorren auch Bonität, weil es auf die eigene von niemanden, wenn er noch alle Tassen im Schrank hat, auch nur noch einen EURO gibt.

#8 - 24.05.2018, 15:48 von Mallorquinsky

Auf den Punkt getroffen.

Bravo SPON, ein fundierter Beitrag. Nach den doch sehr einseitig recherchierten Artikeln von Claus Hecking eine echte Bereicherung.
Die Enteignung des deutschen Kleinsparers betrifft ja einen Großteil der Republik. Das man mit Draghi den Bock zum Gärtner gemacht hat kann man nicht oft genug wiederholen.

#9 - 24.05.2018, 15:49 von Bin_der_Neue

Ja, und?

Wieder einmal gerät der Euro unter dem Nord-Süd-Gefälle ins Wanken und am meisten haben wie immer diejenigen zu verlieren, die auch am meisten in die lebenserhaltenden Maßnahmen eingezahlt haben. Soll man sich nun nach Lektüre dieser Kolumne erneut darüber aufregen, wissentlich, dass man ohnehin nichts daran ändern kann?

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