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Sondierungsergebnis: Wo sich die SPD durchgesetzt hat - und wo nicht

Getty Images Martin Schulz nennt das Sondierungsergebnis "hervorragend". Doch viele Genossen sind skeptisch.
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#1 - 12.01.2018, 16:11 von th.diebels

Schulz

redet sich die Welt schön - so wie es ihm gerade passt !
Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich einmal die Jusos und die SPD-Linken ob ihrer Weitsicht loben würde !

#2 - 12.01.2018, 16:14 von UnitedEurope

Die Kompromisse was Flüchtlinge angeht sind mir egal. Dass sich die SPD mit ihrem eindeutigen Pro-Europa Kurs durchgesetzt hat freut mich, bei der Gesundheitspolitik hab ich aber deutlich mehr erwartet.

Vielleicht war nicht mehr zu erreichen von einer Partei, welche 20% erhalten hat, andererseits vereint sie 40% der Stimmen der Großen Koalition.

#3 - 12.01.2018, 16:15 von dirkozoid

Bürgerversicherung gäbe es schon...

wenn die SPD sie denn wirklich wollte. Aus linker Sicht hat die SPD nach diesen Sondierungen nichts vorzuweisen. Dann halt 15% das nächste Mal. Und auch dann werden sie es nicht mehr lernen :(

#4 - 12.01.2018, 16:16 von sansibar1

Quo vadis SPD ?

Eine enttäuschendes Ergebnis für die SPD !
Wo bleibt die Bürgerversicherung, wo der Klimaschutz ?
Wie sagte doch noch Frau Nahles jüngst"...gibt's was auf die Fresse..."
Dann wartet mal bis zu den nächsten Wahlen, liebe Genossen...

#5 - 12.01.2018, 16:16 von logisch_konsequent

Wieso geht es darum, wo sich die SPD durchgesetzt hat?

Wieso nicht, wo sich die CDU oder CSU durchgesetzt hat?

#6 - 12.01.2018, 16:17 von spontanistin

Ergebnis: Weiter durchmerkeln!

Die kommenden Wahlen mit mehr Stimmen von verarmenden Rentnern und belasteten Jungverdienern werden den Koalitionären schon die Rote Karte zeigen. Die Pensionäre und Besserverdienenden sowie die Kapitalisten haben sich durchgesetzt!

#7 - 12.01.2018, 16:19 von Epsola

Die SPD hat sich über den Tisch ziehen lassen und ich glaube das wissen sie auch. Anders kann ich mir nicht erklären das man in der Öffentlichkeit z.B. die Erhöhung der Stellen im Pflegebereich und bei der Polizei um tausende Stellen als SPD-Erfolg verkauft. Unterm Strich hat die SPD sich bei keinen einzigen wirklich entscheidenden Punkt durchgesetzt und stattdessen Brotkrümel akzeptiert, die die CDU zum guten teil doch eh von sich aus vor hatte, jedenfalls den Wahlkampfaussagen nach. Der Kardinalfehler war nicht die Grünen mit ins Boot geholt zu haben. Rot-Grün plus Notlage der Bundeskanzlerin hätte dazu geführt, dass man auf Augenhöhe gleichstark zur Union grundlegende Dinge hätte durchsetzen können.

#8 - 12.01.2018, 16:22 von Mr.Hyde

Murks!

Für diesen Murks haben die Politiker 7 Tage lang verhandelt? Die CDU/CSU reiben sich die Hände, mit 28 Seiten inhaltslosen Worthülsen die Macht gesichert und Mutti die Chance eröffnet, Rekordkanzlerin zu werden. Das die SPD sich darauf einlässt, es bleibt zu hoffen, dass die Genossen auf dem Parteitag das torpedieren. Nichts davon, wird Deutschland irgendwie nach vorne bringen und Kleinigkeiten werden zu großen Taten aufgebauscht.
Die drängenden Dinge wie Gesundheit und deren Bezahlbarkeit wurde zugunsten der Lobby eingedampft, zu viel schnellerem Ausbau der Energietrassen für die Windenergie (Zeitplan zur Zeit bis 2025, absoluter Wahnsinn) und ansonsten nur blablabla.
Christian Lindner geht letztendlich als Gewinner hervor; er hat eingesehen, dass mit dieser Kanzlerin kein Aufbruch geht und zurecht das Weite gesucht.

#9 - 12.01.2018, 16:22 von bigroyaleddi

Sehe ich fast genauso

Was der Partei auf jeden Fall fehlt - und das hat mit der GroKo nur indirekt zu tun - ist ein Neuanfang, eine Neuausrichtung. Mit diesem Sondierungsergebnis ist das m.E. nicht zu machen. Dann landet die Partei bei den nächsten Wahlen wirklich im Zehnerbereich.

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