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Theresa May unter Druck: Die Angst vor dem Aufstand

WILL OLIVER/ EPA/ REX/ Shutterstock Immer mehr Tory-Hardliner wollen die britische Premierministerin May aus dem Amt jagen. Auch gemäßigte Konservative torpedieren den Kurs ihrer Regierung. Die Führung weicht mit durchsichtigen Manövern aus.
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#1 - 14.11.2017, 18:15 von hasselblad

Prima Exit-Strategie: das Parlament votiert mit Mehrheit dagegen, der dumme Brexit wird abgeblasen, die Brexiteers stehen endgültig als die planlosen Lügner und Volksverführer da die sie sind, und die Tories bewahren halbwegs ihr Gesicht, bekommen aber auf Sicht, Boris Johnson & Co. sei Dank, so schnell keine Regierungsverantwortung mehr. Charming.

#2 - 14.11.2017, 18:21 von hofra

Mutig abtreten!

Mrs. May ist so oder so erledigt. Sie sollte Mut zeigen und zurücktreten. Ihre Abschiedsrede sollte in etwa so lauten: "Liebe Landsleute, ich habe im letzten Jahr einen großen Fehler begangen, als ich daran ging, entgegen meiner Überzeugung den Brexit einzuleiten. Ich will nicht länger an der Katastrophe beteiligt sein, die unserem Land droht, wenn wir die EU verlassen. Es war von Anfang an Unsinn und ich fordere Sie alle auf, nicht länger auf die Lügner in Politik und vor allem bei den Medien hereinzufallen, die Glauben machen wollen, daß unser Land vom Austritt aus der EU profitieren könnte................."
Parteipolitisch wäre sie tot, aber in nicht allzuferner Zukunft würde man sie als sehr couragierte Premierministerin in Erinnnerung behalten.

#3 - 14.11.2017, 18:26 von mhwse

sieht nach Neuwahlen aus

wie vorhergesagt - es wird enden wie mit der AfD, die plötzlich gegen Industrie Roboter kämpfen muss, und sich dabei absolut lächerlich machen wird.

Geschichte wiederholt sich sicher zum Teil / fraktal - der Ausgang ähnlicher Konstellationen ist in der Zukunft aber immer offen - die Anforderungen definieren den Ausgang.

Da wird es jetzt um Zusammenhalt gehen.

Brandung im industriellen Kontext - Brandung aus der Nordsee, wegen der ansteigenden Temperaturen.

Vor 20 Jahren war es Mitte November wenigsten noch -5°C - jetzt sind es schon +1°C.
Es mag sein dass der Durchschnitt auf dem Planeten nur um 2°C erhöht ist - lokal können es schon ein paar mehr sein.

All das haben Boris, Donald und die diversen Jörgs verpasst.

#4 - 14.11.2017, 18:26 von skr72

Warum stehen Rechte eigentlich für Law und Order?

Das Chaos könnte doch selbst dann nicht größer sein, wenn besoffene, unter Drogen stehende, linksextreme, minderjährige Analphabeten an der Regierung wären. Egal wo man hinschaut, Polen, England, USA: Chaos, Chaos. Wieso bezeichnen die sich eigentlich immer als Patrioten? Schon mal zu Kenntnis genommen, was diese dem Land antun?

Wenn man überhaupt eine Erkenntnis aus dem Brexit ziehen kann, dann doch dass der Alte-Weiße-Mann in der Politik nichts verloren hat. Für alle besser wäre es, er würde sich um seine Prostata kümmern und die Poltik in die weisen Hände von jungen Frauen oder Migranten legen.

Sorry, ist leider so, wenn man sich das ergebnis anschaut. Wieviele Generationen müssen wohl für die Folgekosten dieser angstgeplagten Seelen bezahlen? Und das alles wg. ein paar polnische Zuwanderer? Wieviel kostet der Brexit umgerechnet auf jeden bösen, bösen polnischen Zuwanderer? 100.000 EUR? 1 Mio EUR? Da fehlt doch jede Verhältnismäßigkeit.

Wieso wird immer so viel Aufheben um die Empfindlichkeiten alter Männer gemacht und bspw. die der Mütter interessieren niemanden?

#5 - 14.11.2017, 18:52 von chattagam

Zitat von skr72
Wenn man überhaupt eine Erkenntnis aus dem Brexit ziehen kann, dann doch dass der Alte-Weiße-Mann in der Politik nichts verloren hat. Für alle besser wäre es, er würde sich um seine Prostata kümmern und die Poltik in die weisen Hände von jungen Frauen oder Migranten legen.
Wäre ich auch dafür.
Dann bräuchte es keine Kriege und Sanktionen, man würde einfach nicht mehr miteinander reden. Nur müsste man eine internationale Schmollecke mit Hyperventilationszone einrichten.

#6 - 14.11.2017, 18:58 von jufo

Briten fair behandeln

Die EU hat ein Interesse an einem geordneten Ausscheiden Großbrittaniens und and guten zukünftigen Beziehungen. Die strikte Abfolge der Verhandlungen nach EU Vorgabe , erst der Austritt dann die zukünftigen Beziehungen, ist für die britische Delegation demütigend und macht es der Regierung schwer, die Verhandlungen innenpolitisch zu vertreten. Ich wünsche mir mehr Flexibilität von Seiten der EU um das Verhältnis nicht zu ruinieren.

#7 - 14.11.2017, 18:59 von s.l.bln

Sie haben da was falsch verstanden.

Zitat von hasselblad
Prima Exit-Strategie: das Parlament votiert mit Mehrheit dagegen, der dumme Brexit wird abgeblasen, die Brexiteers stehen endgültig als die planlosen Lügner und Volksverführer da die sie sind, und die Tories bewahren halbwegs ihr Gesicht, bekommen aber auf Sicht, Boris Johnson & Co. sei Dank, so schnell keine Regierungsverantwortung mehr. Charming.
Die angebotene Abstimmung im Parlament würde nicht das Ausstiegsverfahren verhindern. Das ist bei der EU eingeleitet und das britische Parlament kann das nicht aus eigener Kraft beenden.
Dazu bräuchte es die Mitwirkung der EU.
Es geht hierbei nur um eine Art Scheinmitbestimmung zu einzelnen Verhandlungsdetails. Die zur Wahl stehenden Optionen lauten: entweder Zustimmung zu den Ergebnissen der Verhandlungen, oder Ablehnung derselben. In dem Fall wird eben ohne Ergebnis ausgestiegen-harter Brexit.
Und das ist genau das Gegenteil dessen, was die dann angeblich Eingebundenen wollen.
Komplett schizophrener Vorschlag.

#8 - 14.11.2017, 19:05 von bonus

Der Super GAU

Die Briten bleiben drin und Boris Johnson wird Hausherr in Downing Street 10.

#9 - 14.11.2017, 19:11 von De facto

Es wird teuer

Ein harter Brexit ist wohl unausweichlich. Es ist einfach schwer zu vorstellen das die Briten 60 bis 100 Milliarden zahlen für den Zugang zum Binnenmarkt - Dass ist das Geld was EU dann fehlt!

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