Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Politik

Ukrainekrise: USA verurteilen Bau und Eröffnung der Krim-Brücke

AP Wladimir Putin sieht in der neuen Brücke zwischen Russland und der Krim ein Symbol von "Einheit und Freiheit". Die USA kritisieren den Monumentalbau und bekräftigen ihre Position: "Die Krim ist Teil der Ukraine."
zum Artikel
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!
    Seite 1/7    
#1 - 16.05.2018, 05:30 von nofreemen

schade für die Arbeit

West Experten hatten doch vorausgesagt Russland sei nicht in der Lage eine solche Brücke zu bauen zumal der Meeresboden es auch nicht zu lassen würde. Nun, Putin hat andere Experten gefunden die der anderen Lügen bestrafen. Egal, wichtig a?leine ist, dass von der Ukraine keine Baubewilligung für dieses Bauwerk vor lag. Damit ist die Brücke illegal und muss wieder abgerissen werden. Zumal die Brücke ohnehin zu niedrig gebaut wurde und damit zusätzlich ukrainisches Baurecht verletzt. Bei diesem Baupfusch ist damit nicht einmal an eine Entschädigung zu denken. Alleine schon der Abriss und das fachgerechte Entsorgen des Bauschutts würden Unsummen aufrechnen. Schnell schnell bauen, dann kommt es zu so was. Typisch russisch. Lasst die Ukrainer ran, die haben westliche Experten.

#2 - 16.05.2018, 06:06 von KingTut

Natürlich ...

... gehört die Krim völkerrechtlich zur Ukraine. Das hat auch Russland im Budapester Memorandum - als Gegenleistung für den Verzicht der Ukraine auf Atomwaffen - garantiert. Man vergaß dieses Versprechen allerdings, nachdem der russlandfreundliche Präsident Janukowitsch gestürut und durch eine prowestliche Regierung ersetzt wurde.

Dass sich die USA in dieser Frage engagieren, lässt nach dem Zerwürfnis um die Iran-Sanktionen hoffen, dass sie Europa nicht den Rücken zukehren. Sie werden als Schutzmacht nach wie vor gebraucht. Am Beispiel Ukraine sieht man was passiert, wenn ein solcher Schutz nicht besteht. Nur kann man Russland von weiteren Abenteuern abhalten. Besonders die baltischen Länder können ein Lied davon singen.

#3 - 16.05.2018, 06:26 von Europa!

Europa wächst zusammen

Wer den Bau von Brücken verurteilt, hat offensichtlich nicht begriffen, worauf es im Zusammenleben der Menschen ankommt. Europa wächst unaufhörlich zusammen, daran wird das Gezeter aus Kiew nichts ändern.

#4 - 16.05.2018, 06:59 von Stasik

Symbolischer Brückenbau

Natürlich ist die Brücke ein Prestigeobjekt des russischen Präsidenten: technisch beeindruckend, vor der festgesetzten Baufrist fertiggestellt, die längste Brücke EUROPAS. Aller Anerkennung wert! Gleichsam auch ein Symbol für die Zugehörigkeit der Krim zu Russland. Diese Tatsache sollte in die köpfe westlicher Pölitiker gehen, einen Weg zurück wird es für Russland nicht geben. Eine Sezession, friedlich und von der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung gefordert. Eine wie immer geartet e Umkehrung der Verhältnisse käme für jeden Russen einem casus belli gleich

#5 - 16.05.2018, 07:24 von unger-w

Alle Achtung

Ein Bauwerk dieser Dimension in 4 Jahren planen und realisieren, Deutschland erwache !!
Hier würde allein die Planungsphase 40 Jahre dauern.

#6 - 16.05.2018, 07:27 von banker1

boykott

Der Westen braucht doch gar nichts tun,die Bewohner der Krim werden entprechend seiner Lesart diese Brücke sowieso nicht nutzen, da sie sich als Ukrainer verstehen.........das Referendum war ja komplett gefälscht.Putins Brückenbau wird also ins Leere laufen........ Die Konzentration sollte sich auf andere entgegen UN Resolutionen widerrechtlich annektierte Landgebiete richten, da wo Zäune statt Brücken gebaut werden...

#7 - 16.05.2018, 07:56 von Tingletangle

in nur 3 Jahren

ein derartiges Bauwerk hochzuziehen ist schon eine Leistung, unabhängig von der politischen Bewertung. Dafür Respekt an die Ingenieure und Arbeiter. Wenn ich da an BER denke ...

#8 - 16.05.2018, 08:22 von daggi.baehr

Zitat von Tingletangle
ein derartiges Bauwerk hochzuziehen ist schon eine Leistung, unabhängig von der politischen Bewertung. Dafür Respekt an die Ingenieure und Arbeiter. Wenn ich da an BER denke ...
Da sollte man sich nicht von beeindrucken lassen, denn die Qualität auf Grundlage der technischen Anforderungen macht viel in Sachen Zeit und Kosten aus. Man müsste hierzulande nur die Qualitätsanforderungen senken und dann könnten wir das auch.

Sich auf das niedere technische Niveau von Russland und China herabzubewegen, kann man allerdings als nicht erstrebenswertt ansehen.

#9 - 16.05.2018, 08:26 von kodu

Korrektur

Beim BER sind sicher nicht die Techniker, also Ingenieure und Arbeiter, das Problem, sondern die unglaubliche Inkompetenz des (früheren) Projektmanagements inclusive. der öffentlichen Hände als Eigentümer ... und genau das, scheint bei der Krimbrücke hervorragend funktioniert zu haben.

    Seite 1/7