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Wahlkampf in Hessen: Basketball-Europameister will SPD helfen

imago/ Seeliger Sportliche Unterstützung für Hessens SPD-Chef Schäfer-Gümbel: Basketball-Europameister Henning Harnisch steigt nach SPIEGEL-Informationen in den Landtagswahlkampf ein. Er bringt ein Konzept aus Berlin mit.
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#1 - 10.08.2018, 11:26 von demokrat2

Gegen die Wirtschaft(spresse) ....

... wird es in Hessen schwierig werden, dieses Konzept in den Schulen durchzusetzen. Werden die konservativen Lehrer und Lehrerinnen mitmachen? Die Wirtschaftspresse, in der Regel in konservativer Hand, loben zur Zeit die Grünen über den Klee, damit die Schwarzen weiterhin an der Macht bleiben. Dazu brauchen sie die Grünen. Die Roten werden dagegen gedrückt, wo es geht. Um so mutiger ist das Bekenntnis zu Rot. Sport ist die Bildung mit den besten Gewinnchancen.

#2 - 10.08.2018, 11:34 von RalfHenrichs

Mag gut sein, aber

glaubt jemand wirklich, dass das die Wähler ernsthaft interessiert und die Massen nun zur SPD strömfn

#3 - 10.08.2018, 11:51 von skunkfunk

Schade eigentlich,

Ich finde Schäfer-Gümbel sympathisch. Er ist immer sachlich und in der Auseinandersetzung mit den politischen Mitbewerbern bleibt er immer fair. Ich glaube aber nicht, dass er, gegen den Bundestrend, für die SPD einen Wahlerfolg erringen kann. Wie gesagt, schade eigentlich.

#4 - 10.08.2018, 11:52 von Capetonian

Politik als Steigbügelhalter für Sportler braucht kein Mensch

Das Konzept von Harnisch ist nicht neu und gab es schon zu meiner Schulzeit. Nicht zum Nutzen der Mehrheit der Schüler! In unserem Wahlkreis haben Eltern und Schülern andere Sorgen. Die Schüler wissen nicht wie sie morgens mit dem Bus zur Schule kommen und wo sie auf dem Heimweg landen. Wegen der schlechten Busverbindungen konnten einzelne Schulen bei tropischen Temperaturen kein Hitzefrei geben. Auch Berlin hat andere Probleme als die Vernetzung von Sport und Politik. Oder hilft der Promisportler bei der monatelangen Wartezeit auf eine Kfz-Zulassung?

#5 - 10.08.2018, 12:22 von kizfonis

Vielleicht kann er ja dazu beitragen, dass Schläfer-Dümpel und Genossen*innen politisch nicht immer wieder den Ball wirtschaftsdevot flach halten
Und mit Blick auf Vernetzen sollte die Partei sich wieder mit ihren Kernthemen, -anliegen und ihrer Kernklientel vernetzen. Das bedeutet, primär auf die zu schielen, die Nachholbedarf in sozialer Gerechtigkeit haben - ohne dabei zuerst darauf zu schielen, ob es den "Besitzenden" zumutbar ist. Die SPD muss wieder Partei struktureller Gerechtigkeit werden und sich von der Almosengerechtigkeit des Genossen der Bosse verabschieden.

Norbert Sinofzik, Rheinstadt Uerdingen

#6 - 10.08.2018, 12:53 von Coonooton

Den heissen Ball sollte er nicht fangen.

Das gibt nur verbrannte Finger.

Bei den längst bekannten Manipulationen der Parteiblätter der SPD (fortschrittliche Lügner) gehe ich davon aus, dass die SPD in Hessen ein Ergebnis unterhalb der Bundeswahl 2017 (20,5 %) einfährt.

Da haben die Parteiblätter der SPD (fortschrittliche Lügner) so manipuliert, dass Martin Schulz, Olaf Scholz und Gen. 33 % einfahren. Es wurde die grösse Wahldebakel der SPD seit der Reichstagswahl vom 20. Februar 1890 mit damals 19,8 %.

#7 - 10.08.2018, 13:30 von kikerikiii

Zitat von Capetonian
Das Konzept von Harnisch ist nicht neu und gab es schon zu meiner Schulzeit. Nicht zum Nutzen der Mehrheit der Schüler! In unserem Wahlkreis haben Eltern und Schülern andere Sorgen. Die Schüler wissen nicht wie sie morgens mit dem Bus zur Schule kommen und wo sie auf dem Heimweg landen. Wegen der schlechten Busverbindungen konnten einzelne Schulen bei tropischen Temperaturen kein Hitzefrei geben. Auch Berlin hat andere Probleme als die Vernetzung von Sport und Politik. Oder hilft der Promisportler bei der monatelangen Wartezeit auf eine Kfz-Zulassung?
Herr Harnisch engagiert sich auf einem Gebiet auf dem er viel versteht und vermutlich ist sein Engagement ja wichtiger als Sie annehmen. Vielleicht kommen ja ein paar Kinder mehr auf die Idee das Smartphone öfters beiseite zu legen?
Und was tun Sie für die Gesellschaft?

#8 - 10.08.2018, 13:35 von Khal Drogo

Henning Harnisch!!

Jetzt geht allen anderen Parteien die Muffe, Henning Harnisch kommt mit einem Konzept aus Berlin! Das etwas, was aus Berlin kommt, Angst verbreiten kann, weiß spätestens seit 2005 jeder, das ändert sich auch nicht, wenn der Bote ein Parteigänger der SPD ist, im Gegenteil, die Genossen wissen in einigen Bereichen, wie man aus Angst Panik macht. Ein Konzept zur Vernetzung von Schulen und Sportvereinen habe ich schon in den 70gern kennengelernt. Später nannte man das " Runter von der Straße", weil man nicht wollte, das nur noch Halbkriminelle aufwachsen. Die Bedeutung von Sport in der und für die Gesellschaft wurde schon vor vielen Jahren erkannt, aber wenn jetzt Henning Harnisch kommt, dann wird er mit seiner Idee den Wahlkampf in Hessen von hinten, von wo auch sonst im Falle der SPD, aufrollen. Ich hätte da eher auf Hulk Hogan zurückgegeriffen.

#9 - 10.08.2018, 13:43 von trex#1

Mal abgesehen davon, dass ich den Mann nicht kenne, finde ich es auch negativ, wenn Parteien mit Hilfe von sog. Influencern Stimmen gewinnen wollen statt mit politischen Argumenten.
Das ist eine Entpolitisierung des Wahlkampfes. Es ist auch armselig, wenn Wähler deshalb eine Partei wählen, weil ein Sportler oder Schauspieler ihnen das sagt

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