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Olympia-Bewerbung 2024: Als Hamburgs Traum platzte

DPA In Lima werden die Olympischen Sommerspiele 2024 vergeben. Hamburg wollte das Großereignis - doch vor zwei Jahren lehnten die Bürger der Stadt den Plan ab. Was Befürworter und Gegner des Projekts heute dazu sagen.
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#1 - 13.09.2017, 18:13 von bestrosi

Das Nein war ein Glück

Ich würde jederzeit wieder so abstimmen. Alleine die Korruptheit des IOC spricht gegen die Spiele, Rio hat das nochmal deutlich gezeigt. Hamburg kann auch ohne Olympia gedeihen, sogar besser und inklusiver.

#2 - 13.09.2017, 18:38 von stranzjoseffrauss

Solange Bach beim IOC das Sagen hat, sollte Hamburg sich zurückhalten

Man führe sich die Aussagen von Herrn Bach in http://www.deutschlandfunk.de/ioc-chef-thomas-bach-luegen-haben-kurze-beine.1346.de.html?dram:article_id=381600 zu Gemüte, und man kann vermuten, dass Hamburg bzgl. Olympia 2024 die richtige Entscheidung getroffen hat.

#3 - 13.09.2017, 18:42 von RalfBukowski

Welcher Traum platzte?

Sicher nicht der der Hamburger Bürger, die sich letztlich gegen diesen Kommerzwahnsinn entschieden haben (hätte ich nie gedacht, dass da doch Vernunft durchkommt, nach all diesem Fahrradstraßen- und Busbeschleunigungsquatsch - letzteren konnten wir zumindest lokal etwas eindämmen).

Das hat mit Sport wenig zu tun und diese Mär, es sei für die lokale Wirtschaft gut, ist Schwachfug. Das ganze ist nur für die gut, die sich illegal die Taschen füllen, die Bürger haben davon lediglich ungenutzte Stadien, für die sie dann jahrelang Instandhaltung zahlen müssen. Olympia-Blödsinn in Hamburg? Never!

#4 - 13.09.2017, 18:43 von Morpheus_Ahrm

Wenn Hamburg 11,2 Mrd ausgegeben hätte, Paris aber mit 7 und LA sogar mit 4,4 Mrd auskommen (wollen) - inwiefern wäre HH dann ein Zeichen für Spiele "ohne teuren Gigantismus" gewesen?

#5 - 13.09.2017, 18:44 von darthmax

Hamburg wollte

keine Olympiade.
Der Bürgermeister plus Senat ist nicht Hamburg.
Hamburg wollte auch keine G20, die Bürger hatten aber keine Chance dieses Ereignis abzulehnen.
Der Berufssport hat nur noch wenig mit dem olympischen Gedanken zu tun.

#6 - 13.09.2017, 19:11 von Marvel Master

Was Gegner wie ich dazu sagen? Gott sei dank. Wieder ein paar Milliarden gespart. Die Stadt soll erstmal die ca 900 Mio für die Elbphilharmonie abbezahlen. Geplant war die für ca 80 Mio.

Ich denke Olympia würde wieder ein extremes Minusgeschäft für den Pleitestaat Deutschland mit aktuell ca 2,2 Billionen Euro Schulden.

http://www.staatsschuldenuhr.de/

Mfg

#7 - 13.09.2017, 19:14 von Schlauch

49,4% von den Wahlberechtigten aus Hamburg wollten Olympia

Die Triumphatoren wie z.B. darthmax in Beitrag #5 sollten mal reflektieren, dass das Abstimmungsergebnis ziemlich eng war und auch hätte anders ausgehen können. Verfasser von Beitrag #3 steht offensichtlich gerne im Stau, so wie die Bewohner des zukünftigen Stadtteils Grasbrook, welcher über Busse an die Innenstadt angeschlossen werden soll. Mit Olympia hätte der kleine Grasbrook spätestens 2028 einen U-Bahn-Anschluß gehabt, jetzt wird der niemals kommen.

#8 - 13.09.2017, 19:34 von schlaueralsschlau

Gut so! Wie wurden wir da mal wieder belogen. Ergänzung zum Artikel: der kleine Grassbrook sollte ja nur durch Olympia verändert werden können und ganz plötzlich geht es teilweise auch ohne... Olympia ist was für Berlin, lasst die Touristen dort!

#9 - 13.09.2017, 19:38 von TheFunk

Wäre eine gute Idee gewesen,

Hamburg hätte jedoch erstmal ordentlich in die Infrastruktur investieren müssen... Der ÖPNV hätte (und muss ja sowieso) ordentlich ausgebaut werden müssen. Die vielen Besucher hätte man wohl kaum mit dem bisschen U-Bahn transportieren können. Busse sind nun wirklich keine Lösung. Hamburg benötigt ein großes Stadt-/Straßenbahnnetz.

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