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Stadionpläne des 1. FC Köln: "Erpresserisch und sehr arrogant"

imago/Nordphoto Verlässt der 1. FC Köln die Stadt? Der Klub will eine größere Arena - zur Not außerhalb. Fans und Politiker sind empört.
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#1 - 17.07.2017, 17:56 von Neophyte

Verkauf des Müngersdorfer Stadions an den 1. FC Köln

und dann der Ausbau erscheint mir als die naheliegendste und preisgünstigste Lösung..

#2 - 17.07.2017, 18:11 von Lankoron

Naja...ein FC Köln

wird sich aber auch kein verlassen der Stadt leisten können. Wo wollen die denn hinziehen? Und wer wird das dann bezahlen, inklusive einem Stadionneubau mit mehreren hundert Millionen?

#3 - 17.07.2017, 18:19 von schwaebischehausfrau

Sollen sie halt nach Leverkusen umziehen...

Sollen sie halt drohen und umziehen. Für die Stadt hätte das finaziell nur positive Aspekte. Da man vermuten darf, dass der Verein weder das "Köln" aus seinem Namen streichen wird noch bis nach Leverkusen oder gar Mönchengladbach umziehen wird, hat Köln auch bei einem Umzug in den Kölner Speckgürtel nur Vorteile: Man spart Millionen , profitiert aber trotzdem weiterhin vom "Image" des Vereins und von Touristen (die werden nämlich vor und nach den Spielen sicher weiterhin zum Saufen in die Kölner Innenstadt fahren. Und RheinEnergie nicht kaum nen Kunden verlieren, nur weil sie nicht mehr jedes Jahr Millionen blechen , um im Stadion-Namen erwähnt zu werden. Bei den aufgezählten Subventionen eines Profi-Vereins mit Steuergeld wurden sowieso noch Millionen vergessen, z.B. die Kosten für die Polizei-Einsätze. Einfach umziehen lassen und den Verein sein eigenes Stadion bauen lassen . Aber bitte dann auch ohne städtisches Geld. Dann hat sich die Debatte ganz schnell erledigt.

#4 - 17.07.2017, 18:29 von fu2

Nicht erpressen lassen

Wenn die Stadt hart bleibt hat der Verein kaum eine Möglichkeit. Erweitern in Müngersdorf ist keine Lösung, das ist dicht besiedeltes Stadtgebiet, Parkraum und Infrastruktur zum an- und abführen der FC Fans ist nicht vorhanden bzw. ist nicht kostengünstig machbar. Ein Neubau vor den Toren der Stadt, mit angegliedertem modernen Trainingsgelände wäre für alle Seiten die beste Lösung. Die Kvb kann dann noch überlegen ob die hunderte Millionen für ein Gleis dorthin sinnvoll verschwendet sind...

#5 - 17.07.2017, 18:30 von Andreas1979

Ich finde es ganz und gar nicht arrogant.

Denn der Fußball entwickelt sich weiter und der FC soll stehen bleiben.
Das Olympia Stadion von 1972 in München steht auch nutzlos in München herum.
Der FC darf seine Trainingsanlagen nicht an heutige Standards anpassen, Kein eigenes Stadion betreiben und am besten wie in den neunziger Jahren geführt werden.
Die NGO's um Sakrzovski verhalten sich arrogant, weil sie meinen mit dem FC machen zu können was sie wollen. Doch der FC darf sich nicht erpressen lassen. Da muss man nach alternativen suchen.

#6 - 17.07.2017, 18:32 von wummeviii

Verständlich, dass der Verein Alternativen haben will

Der aktuelle Stadion-Standort ist für eine deutliche Vergrößerung nicht unproblematisch, inmitten eines Landschaftsschutzgebiets, in gewachsenem Straßengebiet und ohne zusätzlich verfügbare, in Parkülätze umwandelbare Flächen. Ein Neubau direkt an der Autobahn - nicht unbedingt außerhalb der Stadtgrenzen - könnte da die objektiv bessere Lösung sein.
Zudenm sind in der ganzen Republik und insbesondere im grün-bürgerlichen Kölner Westen große Projekte juristisch schwer durchzubekommen. Das merkt der Verein gerade am Vereinsheim im Grüngürtel, wo sich eine kleine, aber sehr rührige Bürgerinitiative gegen zusätzliche Trainingsplätze sperrt.
Wenn man sich da nicht zumindest die Option schafft, zwei Kilometer weiter nach Hürth oder Frechen zu ziehen, können die Projekte auf Jahrzehnte versanden.

#7 - 17.07.2017, 18:32 von cave68

hatten wir...

..selbige Thematik nicht vor kurzem erst bei Hertha BSC Berlin?
Schon irre:Da spielen solche Vereine mal 1,2 gute Saisons und schon werden sie grössenwahnsinnig.
Und was ist eben,wenn solch eine Mannschaft doch in 2,3 Jahren wieder absteigt?
Aber Hauptsache wieder einige Hektar zubetoniert....langsam wird mir der Fussball und deren Verantwortliche massiv unsympathisch.

#8 - 17.07.2017, 18:36 von istvanfred

...Da hat es quasi aus Versehen mal eine einzige gute Saison gegeben und schon wird man größenwahnsinnig. Wie wäre es, erst mal über einen längeren Zeitraum gut zu spielen und anschließend über Vergrößerungen nachzudenken?
Was will man sonst in ein paar Jahren in der zweiten Liga mit einem neuen Megastadion anfangen ;) !?

#9 - 17.07.2017, 18:44 von erizodom

Ein Stadionneubau

ausserhalb von Müngersdorf in der Nähe des Köln/Bonner Flughafens inmitten vorhandener Infrastruktur (Flughafen, Bundesbahn, S-Bahn, Autobahnen usw.) wäre sicher die beste Lösung, um ein modernes 75-80k fassendes Stadion zu bauen. Und man wäre in Köln. Und die begehrte Wohnlage Müngersdorf wäre nach Abriss des Stadions und der Nebenflächen (Parkplätze usw. um etliche Hektar Bauland zum Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern und etliche Sozial- und Studentenwohnungen reicher. Und bei Grundstückspreisen von über 1200 €/qm, wäre der Abriss des alten Stadions und der Rückbau der riesigen Parkplatz-Flächen bei ca. 120- bis 150 Millionen Erlösen aus dem Flächenverkauf sicher ein gutes Geschäft. Und in Köln fehlen bis zum Jahr 2030 ca. 50k Wohnungen. Also der Geissbock nach Wahn. Rheinenergie kann die gesparten Millionen zur Senkung des überteuerten Strompreises benutzen, Hunderte neue Wohnungen in einem "guten" Viertel können entstehen und der FC kann sich sein Stadion am Stadtrand bauen, nebst Geissbockheim und Jugendplätzen etc.. Und alle wären später glücklich. Der FC, die Stadt, die Gegner des Ausbaus des Geissbockheims und der Erweiterung des Müngersdorferstadion (derzeit mit Millionen subventioniert für die "Namensrechte" als Rheinenergiestadion), die Bürger die eine Wohnung, eine Sozialwohnung, ein Studentenwohnheim etc. in Köln suchen und auch die echten FC-Fans. Damit sind die Hooligans, die krakelen "unverhandelbar" nicht gemeint. Aber die könnten ja dann nach Leverkusen zu den Pillendrehern, nach Gladbach zu den Bauern oder nach Düsseldorf in die verbotene Stadt ausweichen. Und da krakelen, pyromanen und prügeln.....

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