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Ming-Dynastie und Beton-Architektur: Herr Ma zieht um

Sui Sicong/ Amanyangyun Resort Schanghai In der Nähe von Shanghai hat ein schwerreicher Unternehmer 50 historische Villen versetzen lassen - und einen ganzen Wald. Straßen wurden dafür tiefergelegt, Brücken neu gebaut. Warum der Aufwand?
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#1 - 10.01.2018, 11:31 von schlob

Was für eine großartige Architektur war das früher-

Fantastisch - und man muss es sagen: Was für eine großartige Architektur war das früher -und wie armselig sind die modernen Schuhkartons.-
Wir haben kaum Ansätze einer guten Architektur-vor allem fehlt die Liebe zu Detail -nur kristalline Großplastiken -unwirtlich-menschenfeindlich.

#2 - 10.01.2018, 11:56 von chiemseecorsar

Genial.

Visionär.
Nachhaltig.
Verantwortungsvoll.
Ein außergewöhnlicher Erdenbürger.
Chapeau!
OneWorld.NoBorder.

#3 - 10.01.2018, 12:27 von laberbacke08/15

Definitiv gelungen aber außerhalb meines Budgets.
Aber das dürfte sich auch finanziell für den Herren gelohnt haben.

#4 - 10.01.2018, 12:43 von touri

Irgendwie strahlt für mich dieses Gebäude wesentlich mehr Behaglichkeit aus, als die "Glaskästen" die vor kurzem hier präsentiert wurden. Gefällt mir!

#5 - 10.01.2018, 13:10 von quercusuevus

Zitat von chiemseecorsar
Visionär. Nachhaltig. Verantwortungsvoll. Ein außergewöhnlicher Erdenbürger. Chapeau! OneWorld.NoBorder.
Architektonisch sehr gelungen, aber nachhaltig ? 50 Hektar für maximal 76 Gäste in einem Land mit 1,3 Mrd Einwohnern ?
"Visionär" erscheint mir eher die Anlage des Stausees zur nachhaltigen Energieversorgung ohne Rücksicht auf ein Baudenkmal. In Deutschland bekommen wir nicht einmal die Einrichtung von dringend benötigten Starkstromtrassen hin, um die völlig verkorkste "Energiewende" wenigstens halbwegs sinnvoll umsetzen zu können.

#6 - 10.01.2018, 13:26 von dasfred

So kann konservativ aussehen

Jemand, der seinen Reichtum nutzt, um historische Gebäude vor dem Untergang zu bewahren und sie in einen modernen Kontext zu stellen. Absolut vorbildlich. Hier stand nicht der Profit an erster Stelle, sondern der Wille, etwas zu bewahren. Das Ergebnis taugt weltweit als Vorbild wo traditionelle Baukunst durch den immer gleichen Schuhschachtel Stil ersetzt wird.

#7 - 10.01.2018, 15:08 von mr.pixel

Ein aussergewöhnlicher Erdenbürger? Mal im ernst, wieviele Kinder hätte dieser aussergewöhnliche Erdenbürger mit der ganzen Kohle retten können? Aber ich verstehe, diese ganzen alten Steine und diese ganzen tollen Bäume sind viel wichtiger. Und ja klar, ist ja sein schwer verdientes Geld! Aber aussergewöhnlicher Erdenbürger? Sicher nicht!

#8 - 10.01.2018, 15:20 von Papazaca

Die Idee ist sehr gut, die Umsetzung mir nicht ganz klar

Klar, sein altes Dorf vor dem Untergang zu retten ist sehr ehrenwert. Das eine alte Gebäude, an dem noch gearbeitet wurde, gefällt mir. Ansonsten habe ich wenig alte Architektur gesehen und konnte mir nicht wirklich ein Bild machen. Oder habe ich was übersehen?

Was mir nicht gefiel ist das etwas glanzlose Mobiliar. Erinnerte mich entfernt an skandinavisches Design, ohne das ich eine eigene Formensprache ausmachen konnte. Also, eine sehr gute Idee, auch wenn sich mir alles nicht richtig erschlossen hat. Ach ja, bei dem Preis für eine Übernachtung müßte ich mich erkundigen, ob und wo ich mein Zelt aufbauen könnte .....

#9 - 10.01.2018, 23:11 von Koda

@mr.pixel: Jeder brennt nun mal für seine eigenen Projekte

Er hätte mit seinem Geld auch Terrorismus unterstützen können.
Aber im Ernst: wer weiß, ob er eben nicht auch Kindern hilft.
Oder in eben diesem Bereich zu unsicher ist.
Aber wissen Sie: Wenn er nun 1000 Kinder retten würde, käme jemand daher und würde motze, der Mann hätte lieber etwas für Gerburtenkontrolle auf dem überbevölkerten Planeten tun sollen.

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