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Boomende Digitalwährung: JPMorgan-Chef bezeichnet Bitcoin als Betrug

AFP "Das wird nicht gut enden" - mit dieser Aussage hat der Chef der US-Großbank JPMorgan den Kurs von Bitcoin auf Talfahrt geschickt. Die Kritik an der Digitalwährung wächst.
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#1 - 13.09.2017, 08:35 von glise

Und das digitale Geld das von unseren Banken generiert und verliehen wird ist dann wohl kein Betrug, Genau!
Ist ja nur ein Schneeballsystem dass Milliarden Menschen weltweit unter Druck setzt und für Hunger und Armut verantwortlich ist. Die Verantwortlichen Leute werden irgendwann bezahlen.

#2 - 13.09.2017, 08:46 von jasuly

"Das wird nicht gut enden." ... fragt sich nur für wen (für den vielleicht, der erkennt, dass das Bankenmonopol fallen wird, und der nun panisch versucht, die technologisch überlegene Krypto-Konkurrenz schlecht zu reden?).

#3 - 13.09.2017, 08:52 von echoanswer

Ein Banker redet von Betrug?

Ich muss lachen. betrug ist das Geschäft von Bankern. Nur weil die Banker in der Wallstreet keine Macht über die Bitcoins haben, werden sie als betrug deklariert. Man denke an Lehman ... dies gesamte Firma basierte auf einem einzigen großen Betrug. Die Deutsche Bank ist ein Heer von Kriminellen. Bei jedem Finanzskandal, Steuerbetrug, bei jeder Geldwäsche sind sie dabei. Da will dieser Berufsstand anderen Betrug vorwerfen? Wo sind wir angekommen? jeder Drogendealer ist seriöser als die Banken von heute.

#4 - 13.09.2017, 08:59 von schumbitrus

Na ja, wenn der vom Untergang bedrohte die Ursache des Untergangs ..

Na ja, wenn der vom Untergang bedrohte die Ursache seines Untergangs in Frage stellt, dann können dahinter auch wahrheits-widrige Grunde stehen - wer einen Sumpf trocken legen will, sollte nicht die Frösche fragen ..

Wahr ist, dass eine Blockchain Tansaktionen miteinander verschränkt und zwar auf dem aktuellen Stand der Kryptographie. So lange die Krypto nicht gebrochen wird, muss man das Prinzip der Blockchain als funktionierend und damit lebensbedrohlich für Banken bzw. die gesamte Finanzindustrie ansehen: Wenn man keinen Banken und Versicherungen mehr trauen muss, sondern sich ein in sich jederzeit überprüfbares, verschränktes System von transparent signierten Transaktionen verlassen kann, dann sind die Jobs in der Finanzindustrie so überflüssig, wie damals die Kohle-Schaufler auf den elektrischen Lokomotiven - genau wie die derzeit existierende Finanzindustrie insgesamt.

Wenn Herr Dimon nun gegen Bitcoin im Speziellen schießt, dann müsste er schon konkret formulieren, was die Implementierung von Bitcoin im Besonderen an Fehlern aufweist, so dass sein Tulpenzwiebel-Vergleich gerechtfertigt ist.

Denn umgedreht setzt sich jemand in seiner Position natürlich auch dem Vorwurf der Kurs-Manipulation aus und er weckt den Verdacht von Insider-Handel, wenn er mit so einer Aussage vorhersehbar den Kurs von Bitcoin schwächt, ohne dafür belastbare Belege zu haben.

Es gibt ja allgemeine Kritik a Bitcoin. Herr Dimon sollte nun schnell klar stellen, an welcher Stelle er die Schwachstelle konkret sieht, so dass der Markt diese möglicherweise ausbeuten und Bitcoin u.U. abwickeln oder beseitigen kann.

Wenn er das nicht kann, dann ist das ein übler Propaganda-Stunt und muss aufgrund des hohen Missbrauchspotenzials massive Konsequenzen für ihn haben ..

#5 - 13.09.2017, 09:11 von Palisander

Die Ginni soll ganz schnell wieder in die Flasche...

Wenn ich den O-Ton mir ansehe mit welcher Wut und welchen Kraftausdrücken Herr Dimon hier die neue Freiheit am Geldmarkt belegt - SPON zitiert nur einen Teil - er drohte seinen Angestellten auch noch damit das jeder der damit spekuliere dumm wäre und er ihn sofort feuern würde. Es ist doch klar, eine Gesellschaft die nicht mehr durch Banken und Regierungen finanziell kontrolliert werden kann... das brauche ich nicht auszuführen, oder? Wir werden mit Sicherheit bald erleben wie Bitcoin flächendeckend von allen Regierungen der Welt verboten wird. Das steht zu befürchten.

#6 - 13.09.2017, 09:20 von z1mz1m

Faszinierend

wie schlecht Leute lesen können. Er hat mit keinem Wort die TECHNOLOGIE angegriffen, sonder (logischerweise) kursmässig von einer Blase gesprochen.
Da ja nun nichts, aber auch gar nicht, wertmässig hinter dem Bitcoin steht, finde ich diese Meinung nicht so abwegig. Von den 'Merkwürdigkeiten' der Hacks und verschwundenen hunderten von Millionen (in 'echten' Währungen) mal ganz zu schweigen.
Und bevor das nun wieder losgeht: Ja, hinter 'echten' Währungen steht etwas, nämlich ein Wert und das Vertrauen in eine ganze (jeweilige) Volkswirtschaft !!
Was das mit Lehman etc. zu tun hat, weiss tatsächlich nur der Bot..

#7 - 13.09.2017, 09:31 von thequickeningishappening

Wo Er recht hat hat Er recht

10 Bitcoins fuer 1 Kilo Gold ? Kurz vorm Crash 1 Penthouse für 1 gesplittetes Bitcoin ???

#8 - 13.09.2017, 09:31 von z1mz1m

'Untergang' der Banken ist lächerlich

Der Bank ist es nämlich völlig Wurscht, ob der Kredit oder die Kapitalanlage in Euro, Dollar, Franken oder eben Bitcoin stattfinden würde. Nur ist eben etwas, was sich dermassen (Kurs) bewegt und keinerlei unterliegenden Wert hat, tatsächlich eher mit den Tulpenzwiebeln vergleichbar !
'Die Banken kontrollieren uns über den Euro' ist völlig Banane !

#9 - 13.09.2017, 09:34 von ArnoNyhm1984

Witz: "..Kommt ein Banker und spricht von Betrug"

Der war gut! Unser ohnehin schon betrügerisches Papiergeldsystem wird seitens Geschäftsbanken wie JP Morgan nochmals "gehebelt betrogen", in dem sie qua Teilbankensystem jeden Dollar/Euro/Yen/.. zu 40 Dollar/Euro/Yen Bankengeld verwandeln -und gegen Zinsen entsprechend oft verleihen.
Und so jemand nennt BitCoin eine "Betrügerische Währung"? -Get a life..

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