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Brexit-Verhandlungen: Bitte warm anziehen

Getty Images/EyeEm Die Brexit-Verhandlungen sind festgefahren - und in Großbritannien steigt die Nervosität angesichts der drohenden wirtschaftlichen Folgen. Doch die EU-Staaten bleiben hart.
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#1 - 12.10.2017, 19:53 von Wulff Isebrand

Von Anfang an

war mir nicht klar,wie die Briten einen Vorteil erringen wollten, durch den Austritt aus einem riesigen Binnenmarkt. Die haben doch nicht allen Ernstes geglaubt danach ginge es ihnen irgendwie besser? Kein Verlust für die EU. Das merken die Briten auch gerade. Anscheinend haben die geglaubt die würden zum Bleiben angebettelt.

#2 - 12.10.2017, 19:54 von theobald t

Ab dem 29 März 2019, "ruled Britania the waves, and the EU the Economy."
So ist für jeden was dabei :-)).

#3 - 12.10.2017, 20:01 von vermutlichweissichnix

...es scheint so,

dass die Brexit-Verhandlungen sich mehr und mehr an das zottelige Haupthaar von Boris Johnson im Sturme anpassen - nämlich ausgesprochen wirr und durcheinander ! Das die Briten keine Pläne für einen Brexit hatten und immer noch nicht haben wird nun selbst der britischen Brexit-Jubel-Presse klar. Die wirtschaftlichen Folgen werfen Britannien um Jahrzehnte zurück, da hilft auch Trump nicht und die NAFTA schon gar nicht. Arme Menschen in UK.

#4 - 12.10.2017, 20:05 von olaf_b.

Es komt noch besser

Es kommt noch besser. Vor einer Stunde meldete die FAZ, dass sch die Welthandelsorganisation (WTO) eingeschaltet habe. Es gebe starke Vorbehalte führender Wirtschaftsnationen, unter anderem USA und Kanada, gegen eine von EU und Briten angestrebte Aufteilung von bestehenden Niedrigzoll-Quoten für den Import bestimmter landwirtschaftlicher Produkte. Diese Quote könnten nicht einfach aufgeteilt werden. Die WTO habe ein Mitspracherecht. Die könne insbesondere für die Briten von Nachteil sein. (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/brexit-sorgt-fuer-aerger-in-der-wto-15243788.html)

#5 - 12.10.2017, 20:08 von EMU

Was soll der ganze Verhandlungskram?

Die Briten sollen einfach einen "ungeordneten" Brexit planen.
Allen EU-Bürgern in UK schreiben, dass deren Arbeitsvisa ablaufen, die Grenzschliessungen planen und so weiter.

Der ganze aktuelle Hickhack, immer in der Hoffnung dass sich alles als großes Mißverständnis herausstellt und die EU doch noch in irgendeiner Art erpressbar wird, ist vertane Zeit.

#6 - 12.10.2017, 20:10 von theodtiger

Schade

Die Flügelkämpfe bei den britischen Konservativen scheinen die britische EU Politik gänzlich zu lähmen, so dass die britische Delegation gar nicht in der Lage ist, sich konstruktiv an den Austrittsverhandlungen zu beteiligen. Stattdessen hängen sie nur Wunschträumen nach. Schade für die Zukunft von GB und die verschwendeten personellen und politischen Ressourcen auf EU Seite, die dieser unsinnige Brexit bereits gekostet hat. Dabei könnte die EU ihre knappen Ressourcen für andere dringende Probleme wie Klima- und Migrationskrise sowie die Sicherung des Aufschwungs in der EU sinnvoller verwenden.

#7 - 12.10.2017, 20:13 von th.diebels

Der Rosenkrieg

sollte endlich beendet werden !

Nichts ist schlimmer für alle Beteiligten, wenn es einen ungeordneten Brexit gibt !

#8 - 12.10.2017, 20:13 von kumi-ori

ein Abkommen wäre zwar schön gewesen, ist aber offensichtlich nicht zu erreichen. Man sollte jetzt die Verhandlungen abbrechen anstatt weiterhin teure Ressourcen zu binden

#9 - 12.10.2017, 20:21 von ogg00

abwarten

ein Jahr ist lang und diverse Überraschungen stehen in Raum: Neuwahlen in GB oder D, Polen und Ungarn drehen endgültig durch und man wünscht sich die Briten zurück, USA drehen noch mehr am Rad... ich behaupte mal, dass es eine überraschende Wende wie in schlechten Krimi geben wird und das aktuelle Theater sich als Drohkulisse entlarvt.

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