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Daimler-Großaktionär: Li Shufu ruft Autobranche zu Kooperationen auf

REUTERS Sein Einstieg bei Daimler als größter Aktionär sorgte im Februar für Aufsehen. Nun hat sich Li Shufu zur Zukunft der Autoindustrie geäußert. Der Chinese spricht sich für "umfangreiche Allianzen" aus.
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#1 - 16.04.2018, 13:25 von Havel Pavel

Damit dürfte er wohl recht behalten

In der Automobiliindustrie wird es wohl künftig zu mehr technologischer Zusmmenarbeit kommen, um sich der Marktsituation erfolgreich stellen zu können. Die Gepflogenheiten, dass jeder einzelne so ganz nach Wunsch sein Süppchen kochen kann, werden zuehmend weniger werden, weil es sich nicht mehr rechnen wird. Es wird wohl ähnlich ablaufen wie es sich in der IT Branche zugetragen hat.Zum Teil handeln ja bereits einige Konzerne, wie etwa Volkswagen nach diesem Vorbild und haben auch schon bereits angekündigt dies weiter zu intensivieren.

#2 - 16.04.2018, 13:42 von darthmax

wir wollen Wettbewerb, keine Allianzen.
Die Zahl der Hersteller weltweit ist schon übersichtlich genug.

#3 - 16.04.2018, 13:51 von From7000islands

Traue keinem Chinesen...

...ist der oft gehörte Spruch auf den Philippinen. Der philippinische Präsident sagte unlängst in etwa: die Amerikaner haben uns wegen unserer Unwichtigkeit zu einer chinesischen Provinz degradieren lassen.- In der Tat ist die nationale Fluggesellschaft mehrheitlich chinesisch, die grössten und meisten Einkaufszentren sind chinesisch, Banken und philippinische Ressourcen sind chinesisch dominiert, ganz abgesehen vom Aufbau chinesischer künstlicher Inseln in der Nähe der Philippinen, die dann Hoheitsgebiete um sich herum beanspruchen, um damit die wichtigen Schiffahrtsrouten und Fischgründe zu kontrollieren, die bis vor wenigen Jahren die wirtschaftliche Grundlage Philippinischer Fischer waren. Was Deutschland und die EU den Chinesen als angebliches Entwicklungsland zugestehen, ist an Blindheit zur Selbstzerstörung nicht zu überbieten. Chinesen erobern leise, nicht wie arabische Macho Clans.

#4 - 16.04.2018, 14:05 von issernichsüss

Allianz bedeutet Know-how Transfer. Wohin?

Na wohin wohl?: Als Einbahnstrasse ins Land der Morgenröte! ;-)

#5 - 16.04.2018, 15:24 von localpatriot

Li Shufu versteht die Zukunft

Li Shufu lebt in dem Land in welchem die meisten Autos der Welt gebaut werden. Hier die Zahlen für 2016:

China 28 Millionen
USA 12 Millionen
Japan 9 Millionen
Deutschland 6 Millionen

2005 fertigten Deutschland und China dieselbe Anzahl an Autos, nämlich 5,7 Millionen.
China hat seine Produktion in der Zwischenzeit verfünffacht.
Li Shufu war an dieser Entwicklung beteiligt und man sollte ihn ernsthaft anhören.
Quelle https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_motor_vehicle_production

#6 - 16.04.2018, 15:29 von quark2@mailinator.com

Logisch, das wird wie bei Boeing und Airbus oder Intel und AMD etc. Niemand will echte Konkurenz.

#7 - 16.04.2018, 15:43 von GueMue

Vorsicht vor Chinesen

Sie sind keine teamspieler, sondern sehen in ihrer die Welt schlechthin. Die anderen passen sich schon an.

#8 - 16.04.2018, 16:02 von Dogbert

Sicher sinnvoll,

eine enge Zusammenarbeit um Basistechnologien z.B. für das autonome Fahren, sicherer zu machen. Ob das allerdings wirklich Lis Absicht ist, und er sich nicht nur, wie so oft, einen einseitgen Knowledge Transfer nach China erhofft ist fraglich. Mal abgesehen davon, das die Autobauer, wegen z.B. der VDA Arbeitskreise die Dekaden lang gut funktioniert und notwendige Standardisierung vorangetrieben haben, mittlerweile im Compliance Wahn, allen voran vom Spiegel, der Kartellbildung verdächtigt werden. Die werden sich eine engere Zusammenarbeit reiflich überlegen müssen.

#9 - 16.04.2018, 16:31 von femdoc

Allianzen nach chinesischer Art

Diese Art von Allianzen kann ich mir gut vorstellen: wir liefern Technologie und China treibt seine Technologie voran zum Nulltarif!
Dümmer geht´s nimmer, aber Zetsche und co interssieren ja nur die nächsten Quartalsergebnisse, damit sie gut da stehen und dicke Boni winken. Was mittelfristig aus Deutschland und unseren Arbeitsplätzen wird, schert diese Leute wenig, die setzen sich dann mit ihren Millionen+Konzernrente in der Schweiz oder auf Malle ab, hauptsache mir geht´s gut!

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