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Wirtschaft

Eurokrise: Die Tücken der Schäublonomics

REUTERS Die Sorge vor einer neuen Eurokrise ist zurück. Das ist keineswegs ein Schicksal, das uns verschwenderische Südeuropäer bescheren, sondern vor allem ein Managementproblem. Und zwar ein deutsches.
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#1 - 17.02.2017, 16:14 von Neophyte

Auch ich war einst auf Schäubles Linie, gestehe aber auch Fehler ein wenn ich sie erkenne..

Muss dem Artikel demnach voll zustimmen. Befürchte aber Schäuble wird weniger Einsicht mitbringen, von daher muss Schäuble weichen!

#2 - 17.02.2017, 16:17 von xxbigj

Sobald bei den Leuten nicht mehr, dass "er spart" doch im Kopf umhergeistert, dann wird sich auch was ändern.
Klar könnte viel mehr investiert werden. Aber Herr Schäuble tut dies nicht, weil der Stamm CDU Wähler das so möchte. Die schwarze Null ist ein Mantra und keine Notwendigkeit. Na ja hoffen wir, dass nach der Wahl diese konservativen Bremsen nicht mehr in der Regierung sind.

#3 - 17.02.2017, 16:18 von olmen

Finanzierungsgrundsätze

können nicht einfach bei Seite geschoben werden. Schulden kann man schnell machen; sie müssen aber zurückgezahlt werden bzw. belasten die Zukunftsfähigkeit. Der Autor macht es sich etwas zu einfach: Die Verschuldung hat sich in Deutschland deutlich vermindert - ein Verdienst auch von Minister Schäuble. Auch das Beispiel bezgl. Beamtenbezüge hinkt: Erhöhen ist einfach und hat langfristige Wirkung.
Ganz so einfach ist eben die Finanzwelt doch nicht.

#4 - 17.02.2017, 16:18 von hergen.heinemann

Das ist ja wunderbar

Der Euro-Kurs ist für die Schuldner-Staaten nicht zu hoch. Die Schuldner-Staaten brauchen ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht zu steigern. Sie brauchen einfach an ihrem Verhalten nichts zu ändern, ausser vielleicht, dass sie mehr Schulden machen. Lieber lese ich die desolaten Theorien, die Trump verbreitet, als so etwas wie hier.

#5 - 17.02.2017, 16:20 von hedisbistro

es wird zeit

es wird zeit dass der Finanzminister seinen hut nimmtwenn CDU die wahl verliert ist er stark daran beteiligt

#6 - 17.02.2017, 16:20 von rkinfo

Griechen und Euro mit IWF statt Schäuble 'retten'

Bei den Griechen ist es hauptsächlich ein Problem von Korruption und Vetternwirtschaft. Im Grundsatz ist die dortige Wirtschaft aber agil und reformierbar.
Deutschland benötigt deutliche Reallohnerhöhungen umd die Leistungsunterschiede zum übrigen Euroraum zu glätten. Beim Defizit haben wir nun die 2% NATO - Vorgabe zu berücksichtigen, was eigentliche einen Bonus für Verschuldung bedeuten müsste. Militärausgaben wandern über zig Töpfe locker zu 50% wieder zurück als Staatseinnahmen. Man kann also 1% vs. BIP zusätzlich zum Stabilitätskriterium geben.
Klappen die 2% /a Inflation im Euroraum, so sinken die relativen Altschulden der Griechen bis 2050 um 45%. Wir 'tricksen' dann nur durch subventionierte Zinsen für die Griechen, was aber bezahlbar bleibt. Die Griechen sind zudem 'unbezahlbare' Barriere gegen illegale Migranten. Wir müssen mal wieder die gute, alet Realpolitik per Scheckbuch betrieben ;-)

#7 - 17.02.2017, 16:20 von Freidenker10

Irrsinn

Irgendwie hängt doch alles mit allem zusammen. Wir können, dank einer 20 jährigen Lohndrückerei unsere Güter und Waren billiger ins Ausland verkaufen, und erwirtschaften dadurch viele Steuereinnahmen. Diese Steuereinnahmen zwingen uns nicht zum Sparen, im Gegenteil, unsere Ausgaben sind so hoch wie noch nie. Unser Staatsapparat kann also die Kohle mit vollen Händen raushauen, während man den anderen die unsere Waren kaufen erzählt doch bitte sparen zu müssen. Jetzt müssen wir die anderen sogar noch quersubventionieren durch Griechenland Kredite und einer Null-Zins-Politik die anderen Südländer. Ist doch irgendwie irrsinnig das ganze...

#8 - 17.02.2017, 16:21 von anonxd

Endlich...

ist auch eine Studie da die das belegt was vergangene Erfahrungen zeigen und was Wirtschaftswissenschaftler wie Mark Blyth und Stiglitz schon lange kritisieren. Und endlich kommt es auch mal in den deutschen Medien an die gerne so tuen als wäre ein Staatshaushalt genau wie die Haushaltskasse einer schwäbischen Hausfrau. Schäubles kürzungspolitik hat die Wirtschaftliche Situation in Europa ganz schwer ramponiert und niemand hat es sich in Deutschland bislang getraut es so klar zu sagen wie sie Herr Fricke, vielen Dank dafür.

#9 - 17.02.2017, 16:21 von nelemed

absolut richtig...

weswegen jetzt die Zeit reif ist, diese Regierung abzuwählen und den SCHULZ mal Kanzler werden zu lassen. Mit merkel/Schäuble kommt der Zusammenbruch der eurozone.

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