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GroKo-Sondierung: Wer von den Steuerbeschlüssen profitiert

DPA Der Soli soll fallen - das ist steuerpolitisch das wichtigste Ergebnis der Sondierungsgespräche. Viele Steuerzahler aber dürften von den geplanten Reformen kaum etwas merken. Der Überblick.
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#1 - 12.01.2018, 16:15 von vantast64

Reichensteuer bleibt abgeschafft

Renten werden auch nicht von % auf Festbeträge umgestellt,wer arm ist, bleibt arm.
Für Parteien und Stiftungen gibt's immer noch Steuererleichterungen,für Mildtätiges nach Afrika gibt's nichts..
Man liebt die Reichen, Arme haben keine Lobby.

#2 - 12.01.2018, 16:16 von dorchen

Super!

Meine Entscheidung vor zwei Jahren, aus der SPD auszutreten, rechtfertigt sich im Nachhinein noch einmal. Wo ist die SPD nur gelandet? Es ist mir als alter "roter Socke" immer noch schmerzhaft zusehen zu müssen, wie diese ehemals respektable Partei sich so langsam auflöst. Wenn diese GroKo wirklich vier Jahre durchhalten sollte, wird die SPD bei der nächsten Wahl wohl mit den Piraten und vielleicht noch mit den Grünen um Wählerstimmen kämpfem. Nun denn: Sie wollten es wohl so. Leider schadet dieses ganze Elend schlussendlich auch der BRD. Eine ECHTE Sozialdemokratische Partei wäre heute nötiger denn je.

#3 - 12.01.2018, 16:21 von Ehrlicher1

Rekordsteuereinnahmen und keine Entlastung!

Heute haben wir den Anfang vom Ende der etablierten Parteien gesehen. Unfassbar, dass von den sprudelnden Steuereinnahmen nichts an die Bürger zurückgeht. Wirklich unfassbar!

#4 - 12.01.2018, 16:24 von micsei

Die Steuerlast sollte insgesamt sinken

Wer bei der Einführung des Solis besonders stark belastet wurde, sollte jetzt auch wieder entsprechend entlastet werden. Das wäre doch fair. Es fällt den Bürokraten einfach schwer, was sie einmal genommen haben wieder herzugeben, ein bisschen ja, sonst würde die FDP zu sehr erstarken, aber bloß nicht alles und bloß nicht sofort. Die Steuerlast sollte insgesamt sinken und das Eingenommene verantwortungsvoller ausgegeben werden

#5 - 12.01.2018, 16:27 von max-mustermann

Bye Bye SPD

Das wars dann liebe Genossen, nach der nächsten BT Wahl gibt es ein einstelliges Ergebnis. Voll verdient

#6 - 12.01.2018, 16:45 von klausbrause

Zitat von Ehrlicher1
Heute haben wir den Anfang vom Ende der etablierten Parteien gesehen. Unfassbar, dass von den sprudelnden Steuereinnahmen nichts an die Bürger zurückgeht. Wirklich unfassbar!
Finde ich auch. Man sollte dem Bürger mehr zurückgeben-in Form von besseren Leistungen.
Man sollte aber auch die oberen 10 % angemessener, d.h. weitaus höher besteuern.
Dann könnte man mit Fug und Recht von einer sozialdemokratischen Politik der Frau Dr. Merkel sprechen.

#7 - 12.01.2018, 16:46 von Freidenker10

Bei diesen Ergebnissen würde ich meinen das sich die sPD selbst beerdigt hat. Fragen warum man in 4 Jahren bei 15% gelandet ist sollten sich erübrigen! Ich frage mich warum die sPD beim Thema Umverteilung eingeknickt ist, zumal es nun seit 30 Jahren von unten nach oben verteilt wurde! Es wäre wahrlich kein sozialistisches Teufelszeug wenn die Umverteilung mal eine Zeit lang andersherum laufen würde oder haben sich die Reichen schon zu sehr an die Geldvermehrung gewöhnt? Bei der Pflege darf man gespannt sein was den Ankündigungen real auch folgt. Ich könnte Wetten das hierbei wieder eine Billiglösung folgen wird, so nach dem Motto lasst uns den ostdeutschen Mindestlohn in der Pflege um 50 Cent erhöhen, dann haben nur wenige was davon und es wird billiger! Und 8000 neue Pflegekräfte sind auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein, wenn schon allein im Stuttgarter Großraum ca. 1000 fehlen! Ich jedenfalls messe die GroKo an ihren tatsächlichen Umsetzungen und bestimmt nicht mehr an deren Ankündigungen!

#8 - 12.01.2018, 16:49 von asdfjkkl

Zitat von vantast64
Renten werden auch nicht von % auf Festbeträge umgestellt,wer arm ist, bleibt arm. Für Parteien und Stiftungen gibt's immer noch Steuererleichterungen,für Mildtätiges nach Afrika gibt's nichts.. Man liebt die Reichen, Arme haben keine Lobby.
Warum sollten "Arme" auch eine Lobby haben. Sie leben dahin und machen sich über die wirklich Ursachen keine Gedanken. Sie sind manipulierbar und schon mit "einfachen" Sachen "bestechlich". Das war schon seit ewigen Zeiten so.
Das freut die "Reichen".

#9 - 12.01.2018, 16:51 von nexus32

Zukunft der SPD

Ein Blick in die Glaskugel: Diese Sondierungsergebnisse werden viele Genossen nicht vom Hocker hauen. Der Parteitag wird mit einem relativ schwachen Abstimmungsergebnis die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen beschließen, und die Parteibasis wird dann mehrheitlich dagegen stimmen. Egal wie es ausgeht wird die SPD sich leider selbst zerlegen. Entweder durch Annahme des Koalitionsvertrages (dann wird es massenhaft Austritte geben), oder durch Ablehnung des Vertrages und die folgenden Grabenkämpfe, die die Partei massiv schwächen und Ressourcen binden wird.

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