Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Wirtschaft

Kohleausstieg: Umweltbundesamt reicht wohl Stilllegung von zehn Kraftwerken

DPA Die Jamaika-Koalitionäre in spe streiten über das Aus für Kohlekraftwerke. Die Grünen wollen für den Klimaschutz 20 Meiler stilllegen. Das Umweltbundesamt gibt sich offenbar mit weniger zufrieden.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/10   10  
#1 - 14.11.2017, 18:49 von dr.könig

Emissionsfreie Kraftwerke an Saar und Ruhr.

Die RAG hat Machbarkeitsstudien für z.B. Schachtanlage Prosper Haniel und Nordschacht Saar erstellt, um Pumpspeicherkraftwerke zu bauen. Keine Emissionen, Netzanschlüsse vorhanden, Infrastrukturen da, d.h.keine Anwohnerklagen. Was fehlt ist grünes Licht aus Berlin.
Das ist die Zukunft. Packen wir es an.

#2 - 14.11.2017, 18:59 von karl-felix

Nun ja

auf dem Weg zu einem EE-Anteil von mindestens 80% in 2050 ein wichtiger und richtiger Schritt. Jetzt die Stilllegung analog dem Atomausstieg pro Kraftwerk fest datieren .

In meinen Augen ist es nicht mehr zu vertreten , dass auch nur noch ein einziger Bürger seine Heimat des Braunkohlestromes wegen verliert . Dazu gibt es zu viele verschiedene Möglichkeiten Strom zu erzeugen . Also abschalten der Menschen und der Umwelt zuliebe und Stromeinsparen auf Teufel komm raus durch Effizienzsteigerungen . Macht die Autos kleiner und leichter, die Parkhäuser platzen aus allen Nähten . .

#3 - 14.11.2017, 19:03 von shechinah

Wasser

Zitat von dr.könig
Die RAG hat Machbarkeitsstudien für z.B. Schachtanlage Prosper Haniel und Nordschacht Saar erstellt, um Pumpspeicherkraftwerke zu bauen. Keine Emissionen, Netzanschlüsse vorhanden, Infrastrukturen da, d.h.keine Anwohnerklagen. Was fehlt ist grünes Licht aus Berlin. Das ist die Zukunft. Packen wir es an.
Und wo kommt das Wasser her? Leiten wir dann den Rhein für ne Woche um?

#4 - 14.11.2017, 19:03 von aschie

So einfach ist das

Da braucht das Bundesumweltamt ja nur noch dem Klima bescheid sagen.
Das hatte sich auf 20 eingestellt und muss jetzt etwas wenieger Warm werden.Was für eine Farce.
Also dann lassen wir das doch was soll`s mir wird es auch nach einer Klimaerwärmung gut gehen .
Ich hab auch kein Problem wenn demnächst noch 10 mio Klimaflüchtlinge hier auftauchen ob die Afd und andere Klimawandelleugner das auch so sehen bezweifle ich mal vorsichtig.

#5 - 14.11.2017, 19:06 von DrWimmer

Hoffentlich richten sich Wind und Sonne danach!

Heute wird immer argumentiert, dass auch bei Dunkelflaute (wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint) Deutschland noch einen leichten Strom-Überschuss hat und exportieren kann. Zum einen ist es in Sachen Energiesicherheit für ein Industrieland durchaus klug ein paar Überkapazitäten zu haben, wenn mal Kraftwerke in Wartung sind oder anderweitig ausfallen. Zum anderen werden da aktuell noch die AKW mit gerechnet, die 2022 vom Netz gehen müssen. Und dann? Es ist ja schön, dass man darüber feilscht was man politisch/ideologogisch alles gerne nicht mehr haben will. Aber um die Erneuerbaren zum Erfolg zu führen, braucht es Stromspeicher, Trassen, Konverter usw. Genau diese Anlagen werden seit 10 Jahren von den Umweltschützern bekämpft, die im Bund die Energiewende und den Atom- sowie Kohleausstieg am liebsten sofort haben wollen. Aber nur mit Ausstieg allein ist es nicht getan. Momentan wird alles einfach nur maximal teuer und wirkt auf die Welt total abschreckend. So das Australien seine Energiewende mal eben quasi rückabgewickelt hat und andere gar nicht erst daran denken dem deutschen Beispiel zu folgen. Da nutzen auch scheinbar kluge Hinweise auf China und zum dortigen Erneuerbaren-Ausbau nichts, wenn dort zur gleichen Zeit Kohle und Atom noch viel stärker ausgebaut werden. Die Politik muss weg von der ganzen teuren Idiotie und Ideologie! Und man muss mal weg vom ganzen "das geht nicht" in Deutschland. Wir diskutieren, demonstrieren und blockieren uns hier zu Tode. Wenn wir Trassen brauchen, brauchen wir Trassen. Keine 10 Jahre Diskussionen in denen nichts gebaut werden kann.

#6 - 14.11.2017, 19:07 von sdietze

Ost-West-Konflikt

Es ist doch ein Riesenunterschied zwischen Garzweiler, dessen Strom viel nach Belgien verkauft wird, um die Autobahnen zu beleuchten, oder dem Hagebau im Osten. Daher sollte das Ziel des kompletten Ausstiegs zwar gesetzt werden, aber dennoch sozialpolitisch doch starke Unterschiede berücksichtigt werden. Im Ruhrgebiet wurden die Steinkohlegruben auch nachhaltig geschlossen. Jetzt ist NRW trotz fehlendem Bergbau wirtschaftlich nicht am Boden. Manchmal muss man auch den Realitäten folgen , und frühzeitig nach Alternativen suchen. Wenn die Grünen 20 Kraftwerke stilllegen wollen, Lachgummi Lascher aber keins, dann verhandelt man so lange, bis man sich zwischen 8 und 12 trifft. Der Vorschlag vom UBA ist doch klasse.

#7 - 14.11.2017, 19:12 von joG

4.000 Volllastunden....

....ist zwar intéressant, da bin ich sicher. Aber wie gross ist der wirtschaftliche Schaden?

#8 - 14.11.2017, 19:13 von Poco Loco

Von wegen "vom Ende her denken".

Aus heutiger Sicht und schon länger absehbar ist wohl, dass der Ausstieg aus der Atomenergie völlig überhastet war. Was den CO2-Anstieg betrifft, ist der eigentlich das dringendere Problem, es hätten zu allererst die Kohlekraftwerke stillgelegt werden müssen und nicht zuerst die klimaneutralen AKW`s. Jetzt hat man keine Atomenergie mehr und muss die Lücken der Energiewende mit diesen fossilen Dinosauriern stützen. Reichlich kurzsichtig das ganze, typisch Angela Merkel, die seit über 12 Jahren nur auf Sicht fährt und eben nichts bis zuende denkt, wie ihr fälschlicher weise mal aus den eigenen Reihen unterstellt wurde.

#9 - 14.11.2017, 19:13 von sdietze

Noch was vergessen

Wir bekommen kein Atomstrom aus Belgien und keinen Kohlestrom aus Polen. Die Braunkohlekraftwerke und das AKW Koblenz wurden für den Stromexport gebaut!

    Seite 1/10   10