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Lehman Brothers und die Finanzkrise: Die Großmutter aller Probleme

AFP Ohne den Crash der Investmentbank Lehman vor zehn Jahren gäbe es keinen Aufstieg der AfD. Zeit für ein neues Glaubensmodell der Finanzwelt.
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#10 - 14.09.2018, 15:28 von raoul2

Daß die Lehman-Krise

der Ursprung des ultrarechten Populismus' ist, scheint mir klar zu sein - auch wenn's nicht der alleinige Grund für die AfD sein kann. Ohne den (immer vorhandenen) Bodensatz der Anhänger eines (abwegigen) Nationalismus mit Hang zur Gewalt wäre diese fiese "Bewegung" undenkbar. Zum Glück sind es vorwiegend tumb-dröge Verblendete, die sich an die Spitze dieser "Partei" gesetzt haben. Halten wir Demokraten dagegen (und drücken wir uns die Daumen, daß sich keine "helleren Köpfe" finden, die sich den Dummen anschließen).

#11 - 14.09.2018, 15:30 von pluuto

Wieder ein echter Fricke

Die Afd ist bestimmt auch für das Aussterben der Dinosaurier schuld.

#12 - 14.09.2018, 15:34 von Bernd.Brincken

Lücke

"Es spricht eine Menge dafür, dass es ohne Bankenkrise samt all der Vorgeschichten und Begleitdramen heute nur halb so viele Wutbürger und Populisten gäbe"
Ok, wie sieht denn nach Meinung des Autors der Hebel oder das System aus, welches Bankenkrise-Druck auf Wähler überträgt, sodass diese nun ihr Kreuz bei Rechtspopulisten machen? Zumal in Deutschland der Leidensdruck aus der 2008-Krise ja eher gering blieb.
Für diese steile These finde ich in dem Artikel auch beim Nachlesen keinen Hinweis.

#13 - 14.09.2018, 15:35 von omop

Was sollen die Nebelkerzen?

Der Abstieg oder die Unsicherheit der Mittelschicht hat schon lange vor der Finanzkrise 2008 eingesetzt. Der Aufstieg und Erfolg der AfD ist allein der ideologisch betriebenen Flüchtlingspolitik der Kanzlerin geschuldet.

#14 - 14.09.2018, 15:37 von muellerthomas

Zitat von pluuto
Die Afd ist bestimmt auch für das Aussterben der Dinosaurier schuld.
Haben Sie die Kolumne gelesen? Nicht der AfD wird die Schuld für Lehman gegeben, sondern umgekehrt.

#15 - 14.09.2018, 15:37 von latrodectus67

Vertrauen und Verantwortung

ich denke man sollte den Märkten nicht nur Vertrauen, sondern auch die notwendige Verantwortung geben. Also gesetzlich sicherstellen, dass zu keiner Zeit und zu keinen Umständen der Staat jemals wieder einer Firma oder Bank mit Garantien oder anderen Hilfen beispringt. Die sollen ihre Gewinne machen, kein Problem, aber sie sollen auch über die Klippe gehen, wenn sie Mist bauen. Und was die Kollateralschäden betrifft, wenn man auf Marktteilnehmer gebaut hat, die Mist bauen, ist das die Schuld des Marktes, oder eigene Dummheit? Dieses Zeter und Mordio "Untergang wenn man nicht retten würde" wird von denen erzählt die zum einen selber am meisten verlieren würden und die zum anderen die Probleme nicht vorher erkannt haben.

#16 - 14.09.2018, 15:37 von Freier.Buerger

...und ohne den Einschlag eines Meteoriten vor 65Mio Jahren gäbe es die Dinosaurier noch und die AfD nicht.

Wir werden auch in Zukunft keine Krisen verhindern können. Wir können aber unsere Gesellschaft so formen, dass sie leichter mit Veränderungen, auch plötzlichen fertig wird. Dann werden wir - jedenfalls die meisten - gestärkt aus jeder neuen Krise kommen.
Das Zauberwort dabei heißt Dezentralisierung, kleiner werden.

#17 - 14.09.2018, 15:42 von dont_think

interessante These des Autors: die AFD seien die Atome der Lehmann Brothers Bank? Lassen Sie mich Zweifel kundtun.

#18 - 14.09.2018, 15:42 von Kanalysiert

Folgen der verfehlten Politik

Vertrauen in die Politk kann man heutezutage eigentlich nur dann noch haben, wenn man grenzenlos naiv ist. Normalbürger - sprich die arbeitende Bevölkerung, die nicht zu den Großverdienern gehört, wurden mehr oder weniger enteignet und zwar durch multiple Maßnahmen. Gewinne privatisieren und Schulden zu vergemeinschaften ist die Wurzel allen Übels; Nullzinsen, über die man sich als Kleinsparer/-anleger ärgert; die Aufforderung, in Aktien zu investieren (Vertrauen in die Märkte? Schlechter Scherz! Zudem soll man nur mit Geld "spielen", das man sich leisten kann, zu verlieren und welcher Normalverdiener kann das schon?); die Kürzungen in vielen sozialen Belangen; überteuerte Städte, die zum Spielball der Investoren werden und damit die Bevölkerung gleich mit; beschämend geringer Mindestlohn; der größte Niedriglohnsektor Europas....diese Liste ist noch viel viel länger.
Kein Wunder, dass es da diese politischen Bauernfänger der Rechtsorientierten leicht haben - und dazu gehört leider nicht nur die AfD!

#19 - 14.09.2018, 15:44 von sonnemond

Schulden sind die Ur-Großmutter aller Probleme

Die Welt lebt seit Jahrzehnten auf Pump. Staatsschulden sind in den USA, Italien, Spanien, Griechenland, Deutschland, Japan, Argentinien, der Türkei, China etc. etc. nie wieder zurückzahlbar. 250 Billionen Dollar. Das reicht für eine Weltwirtschaftskrise hoch drei. Die Welt ist total pleite.

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