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Private Krankenversicherung: Ein Bund fürs Leben

picture alliance / dpa Bei der Krankenkasse haben Verbraucher die Wahl zwischen privater und gesetzlicher Versicherung. Die Entscheidung sollte reiflich überlegt sein, denn sie ist fast unveränderbar. Gute Gründe gibt es für beide.
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#1 - 18.03.2017, 08:07 von wolleb

Jeder der halbwegs bei Verstand ist, weis auf was er sich einlässt wenn er in die PKV wechselt. Darum sollte eine Rückkehr in die gesetzliche nicht möglich sein. Erst die Rosinen rauspicken, und wenn das Geld nicht mehr reicht wieder der Solidargemeinschaft auf der Pelle liegen. Die private Krankenversicherung in der jetzigen Form gehört abgeschafft.

#2 - 18.03.2017, 08:10 von fawlty

Und die Moral...

... Von der Geschicht: die PKV nimmst besser nicht! Die sollte denn auch abgeschafft bzw. auf Zusatzleistungen zur GKV beschraenkt werden.

#3 - 18.03.2017, 08:14 von marthaimschnee

das läßt sich dann aber sehr einfach zusammenkürzen

die PKV ist demnach nur was für Leute, die finanziell sorgenfrei sind, also die auch die komplette medizinische Behandlung aus eigener Tasche stemmen könnten. Nur für diese Gruppe ist das absolut risikofrei und gemessen an ihren Einkommen in der Regel noch dazu absurd billig, solange sie gesund sind zumindest. Hinzu kommt, daß sich die Frage für die Masse gar nicht stellt, denn die sind Angestellte und benötigen dafür ein Einkommen in Höhe des Durchschnittsverdienstes. Der Durchschnittsverdiener ist unter den Angestellten jedoch bereits ein Besserverdiener und residiert im oberen 7. Dezil, es verdienen demnach etwa 3/4 aller Angestellten schonmal gar nicht genug dafür. Und noch ein Punkt springt böse ins Gesicht: Was ist eigentlich mit der Solidität der Kasse? Wie wird es um diese in 30, 40 oder 50 Jahren bestellt sein, wenn ihr die Kosten aufgrund ausbleibender Neuabschlüsse schon heute über den Kopf wachsen? Was passiert mit dem Versicherten, wenn die pleite geht? Zu welchen Konditionen wird einen eine andere Kasse dann aufnehmen, der es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht besser geht? Wir kommen auch da wieder oben an, die PKV lohnt sich vor allem für die, die gar keine Versicherung bräuchten!

#4 - 18.03.2017, 08:18 von Worldwatch

Wahl zwischen privater und gesetzlicher Versicherung

Was, wer diese "Wahl" nicht hat? Insbesondere AN die fuer inlaendische Unternehen im aussereuropaeischen Ausland arbeiten (muessen), und dessen mitreisenden Familienmitglieder, muessen zwangslaeufig eine Privat-KV abschliessen.
Kommen diese AN dann eines Tages aus dem EU-Ausland nach Deutschland zurueck, verschliesst sich deren Rueckkehr in die allg. KV-Kassen?

#5 - 18.03.2017, 08:20 von sophica

Richtig ist: Die Verbraucher haben erst ab einer bestimmten Einkommenshöhe die Wahl!

Wenn schon in dem Titel eine Sache falsch dargestellt wird, warum sollte man dann überhaupt noch den Artikel lesen!
Arbeitnehmer, deren jährliches Einkommen unter 57.600 Euro brutto liegt (Stand 2017) sind in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert; für Rentner, Empfänger von Arbeitslosengeld unter diesem Einkommen gilt das ebenso.
Diese werden in der BRD immer noch die meisten Menschen sein; diese haben also nicht diw Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung; sie können allerdings Zusatzversicherungen abschließen.

#6 - 18.03.2017, 08:24 von kleinsteminderheit

Am Ende bleibt meist Verdruss und Überfotderung

Natürlich ist es schön, wenn man als junger Mensch mit einer PKV Geld sparen kann, schneller Arzttermine bekommt und beim Zahnarzt Sonderleistungen erhält. Aber das böse Erwachen kommt früher oder später. Das Einkommen steigt nicht so wie geplant, dafür steigen die Beiträge um so stärker, Eine Kur oder Reha wird fällig und man muss um jeden Tag feilschen, man braucht Hilfs- und Pflegemittel, die leider nicht bezahlt werden. Gerade, wenn es wirtschaftlich nicht gut läuft, wird die PKV zur Falle und zum Armutsrisiko. Wir haben in Deutschland Zehntausende Menschen ohne Krankenversicherung. Ursache? Aus der solidarischen gesetzlichen Versicherung in die PKV gewechselt und da rausgeflogen, so bald die Beiträge nicht gestemmt werden konnten.
Die Privaten leben in Deutschland so wie so nur durch die Beamte. Ein unglaublicher Unsinn. Warum sollen die zum 2,7fachen Berechnungssatz behandelt werden. Wenn die Beamten endlich in die gesetzliche eingegliedert werden, hat der Spuk ein Ende und die PKV wird endlich zu etwas Sinnvollem, nämlich zu einer Versicherung für Sonderwünsche und Extraleistungen.

#7 - 18.03.2017, 08:25 von larifaris

Schmarotzertum hoch 10...

... ich kenne einige Menschen die jetzt auch bei extrem hohen Einkommen die Wunder der privatärztlichen Medizin nutzen um dann später mit einigem Geschick in die gesetzliche Kasse Zurückzukehren in die sie aber fast nie einzahlten aber die restlichen teuren Jahrzehnte von der Allgemeinheit zahlen lassen...

#8 - 18.03.2017, 08:31 von Kater Bolle

Kalkulation der Tarife bewusst unseriös......

Die PKV lockt mit "Niedrigpreistarifen" im Wissen, wenn der Kunde "angebissen" hat, kann man dann mit ständigen teilweise nicht erklärbaren Preiserhöhungen den Tarif sanieren.
Ab 55 ist der "Kunde" der PKV asusgeliefert.
Die Preiserhöhungen werden von "Sachverständigen" natürlich immer gebilligt.
Das sind sicher Lobbyisten. Motto: Absegnen oder keine Aufträge mehr.
Das gesamte PKV-System sollte vom Gesetzgeber gekippt werden.
Wer will und kann sdollte sich über Zusatzversicherungen absichern.

#9 - 18.03.2017, 08:31 von snoook

Gehts bitte noch unkonkreter?

Schön in 15 Minuten runtergeschrieben, Herr Tenhagen!
Wie ist das z.B. mit der Beitragsbemessungsgrenze - vielleicht nicht ganz unwichtig beim Wechsel zur privaten Versicherung? Der Artikel reicht nicht mal Ansatzweise, um klären zu können, ob die private Versicherung in Frage kommt.

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