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Wirtschaft

Rückgang der Aktienkurse: Ist die Party an den Börsen jetzt vorbei?

AP Steigende Zinsen, Angst vor einem Handelskrieg und eine abflauende Konjunktur: Diese brisante Mischung lässt die Börsen erzittern. Droht nun das abrupte Ende des jahrelangen Booms?
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#1 - 11.10.2018, 14:15 von Regimekritisch

Kaffeesatzleserei

in schönen regelmäßigen Abständen die gleiche Panikmache. Nur weil Spekulanten nicht mehr Gewinne einfahren. Vor allem diese Meldungen sind doch nur dazu da irgendwelchen Shortsellern in die Karten zu spielen. Davon glaube ich schon mal gar nix mehr

#2 - 11.10.2018, 14:15 von stefan.martens.75

Vielleicht hat Trump recht :-)

Darf natürlich nicht sein.
Das Ereignis, das kurz bevor zu stehen scheint, ist aber eine Änderung der Machtverhältnisse im Sinne der Demokraten.
Könnte ja jetzt eingepreist werden in die Kurse.
Immerhin geht das Börsen-Beben von den USA aus.

#3 - 11.10.2018, 14:33 von Dr. Kilad

Der psychologische Faktor

ist leider beim Börsengeschehen sehr entscheidend. Deshalb sind objektivierbare Gründe nicht ausreichend anzugeben. So kam trotz Anzeichen der Einbruch 2008 für viele überraschend. Umgekehrt kann allein die Crash-Angst nach unten führen. Wichtig ist vermutlich, dass es zumindest wenigstens einige Faktoren gibt, die positiv stimmen. Ansonsten gilt wohl: Finanzmarktorientierung ersetzt keine funktionierende Marktwirtschaft, sondern kann dieser erheblich schädigen.

#4 - 11.10.2018, 14:43 von Allgemeinbetrachter

ein virtueller Markt...

ein Schreit "Oh Nein" Handelskrieg, Ölkrise, Imobilienblase, Finanzkriese, Einbruch des BIP usw. und schon wird überall Panik gemacht... . Das muss anscheinend so sein. Bad news good news oder wat. Hey Leuts... die Welt dreht sich weiter auch ohne euch Spekulanten. Eigentlich brauchen wir euch nicht. Am besten Weltweit den Mist schließen und gut is. Eure Prognosen sind ja eh immer falsch. Ich hab für sowas keinerlei Verständnis mehr.

#5 - 11.10.2018, 15:01 von Andraax

Zitat von stefan.martens.75
Darf natürlich nicht sein. Das Ereignis, das kurz bevor zu stehen scheint, ist aber eine Änderung der Machtverhältnisse im Sinne der Demokraten. Könnte ja jetzt eingepreist werden in die Kurse. Immerhin geht das Börsen-Beben von den USA aus.
Die Demokraten manipulieren die Presse, die Börse, das Klima, die Umlaufbahn der Erde und die Gravitationskonstante des Universums, weil sie die verlorene Wahl nicht verdauen können.
Welche anderen Verschwörungstheorien passen noch die Realität von Trumpisten?

#6 - 11.10.2018, 15:05 von blurps11

Zitat von stefan.martens.75
Darf natürlich nicht sein. Das Ereignis, das kurz bevor zu stehen scheint, ist aber eine Änderung der Machtverhältnisse im Sinne der Demokraten. Könnte ja jetzt eingepreist werden in die Kurse. Immerhin geht das Börsen-Beben von den USA aus.
Womit genau soll Trump denn recht haben ?

Einen Machtwechsel kann es im Übrigen durch die Midterms nicht geben, weil die meisten Sitze der Republikaner im Senat gar nicht zur Wahl stehen. Da sollten Sie sich vom Trubel um diesen Termin nicht in die Irre führen lassen.

#7 - 11.10.2018, 15:12 von archi47

Ein Aspekt wird völlig vernachlässigt

solange das viele (überschüssige) Geld nicht aus dem Markt genommen wird, sind das doch alles Petitessen.
Wo soll der Geldüberhang denn sonst hin???
Alle anderen Alternativen bringen eine schlechtere Verzinsung, bis zur Geldvernichtung. Deshalb die vielen kapitalbasierten Sekundär- und Terziärschleifen an Derivaten und ähnlichen "Produkten". China geht mit seinen Dollarüberhängen überall rein, egal wie unsinnig das ist. Hauptsache es entsteht politische Macht und sie werden Dollars wieder los.
Wirkliches Eigentum an Firmen, Grund und Boden, Gewinnungsindustrie, etc. wird von der Geldschwemme doch nur positiv tangiert.
Für eine Trendwende sind die Kurse viel viel zu niedrig. Das ist nur Spekulantengeplapper, die damit eine Abwärtsrichtung für ihre Derivate herbeischreiben wollen. Ein richtiger Put funktioniert erst wieder, wenn die alten Höchstkurse um die inzwischen hinzugekommene produktiv nutzlose Dollarmenge überschritten ist . Eben beide Seiten einer Bilanz ...

#8 - 11.10.2018, 15:21 von muellerthomas

Zitat von archi47
solange das viele (überschüssige) Geld nicht aus dem Markt genommen wird, sind das doch alles Petitessen. Wo soll der Geldüberhang denn sonst hin??? Alle anderen Alternativen bringen eine schlechtere Verzinsung, bis zur Geldvernichtung. Deshalb die vielen kapitalbasierten Sekundär- und Terziärschleifen an Derivaten und ähnlichen "Produkten". China geht mit seinen Dollarüberhängen überall rein, egal wie unsinnig das ist. Hauptsache es entsteht politische Macht und sie werden Dollars wieder los. Wirkliches Eigentum an Firmen, Grund und Boden, Gewinnungsindustrie, etc. wird von der Geldschwemme doch nur positiv tangiert. Für eine Trendwende sind die Kurse viel viel zu niedrig. Das ist nur Spekulantengeplapper, die damit eine Abwärtsrichtung für ihre Derivate herbeischreiben wollen. Ein richtiger Put funktioniert erst wieder, wenn die alten Höchstkurse um die inzwischen hinzugekommene produktiv nutzlose Dollarmenge überschritten ist . Eben beide Seiten einer Bilanz ...
Wie hoch ist denn dieser "Geldüberhang" und wie haben Sie diesen ermittelt?

#9 - 11.10.2018, 15:25 von Drehmoment

Börse ist Teufelszeug!

Viele Skeptiker sehen sich jetzt wieder bestätigt, dass die Börse eine einzige Zockerbude ist und man als Privatanleger besser die Finger davon lassen sollte. Das Gegenteil ist aber der Fall. Wer LANGFRISTIG und BREIT GESTREUT anlegt, den lassen solche Zwischenbeben völlig kalt. Im Gegenteil, das ist eine gute Möglichkeit, nachzukaufen. Den Deutschen steckt noch immer der Dot-Com-Crash in den Knochen. Dabei war es schon damals falsch, geldgeil in nur ein Marktsegment zu investieren. Auch diese Telekom-Volksaktie-Aktion, die auch noch den letzten Rentner hat Aktien zeichnen lassen, war natürlich völliger Humbug. Denn das Invest in nur ein Unternehmen war (und ist es natürlich bis heute) viel zu risikoreich. Diese beiden Dinge haben sich aber eingebrannt, so dass viele Deutsche bis heute lieber die Finger von Aktien lassen. Wie gesagt, ein großer Fehler. Die Kurse gehen vielleicht jetzt mal wieder etwas zurück. Das gehört aber einfach dazu. Auf lange Sicht sind die Renditechancen von Aktien besser als bei vielen anderen Anlageklassen.

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