Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Wirtschaft

Verursacher, Krisenmanager, Profiteure: Die Gesichter der Finanzkrise - und was sie h

imago;Reuters;AFP Am 15. September 2008 erschütterte die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers das Weltfinanzsystem - der Beginn einer beispiellosen Krise. Wer waren die Protagonisten von damals? Was ist aus ihnen geworden?
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 3/9    
#20 - 14.09.2018, 10:43 von muellerthomas

Zitat von Newspeak
Am Besten finde ich den Banker, der CDOs betreut, erkennt, wie mies die sind, aber nichts dagegen unternimmt, sondern CDSs erfindet, um gegen sein eigenes Produkt zu wetten. Das ist auch psychisch interessant. Wie muss man sich das vorstellen? Man verkauft morgens einem Kunden ein Produkt und freut sich mittags darüber, dass es den Bach runtergehen wird? Jedenfalls ist die Galerie die reinste Freude. Fast schon wie FBIs Most Wanted. Entweder organisierte Kriminelle oder Manager, die ihr Gehalt nicht wert waren, weil sie noch dümmere Entscheidungen getroffen haben, als Affen das zufällig getan hätten. Nun ja, das ist auch eine besondere Fähigkeit.
Er hatte die Ahnung, dass die Preise zu hoch sind und hat daher eine Art Versicherung eingeführt. Inwiefenr finden Sie das so bemerkenswert? Oder finden Sie es auch seltsam, dass es KfZ-Versicherungen gibt, anstatt Autos komplett zu verbieten?

Sie halten alle Personen aus der Reihe für kriminell?

#21 - 14.09.2018, 10:43 von skeptikerin007

Opczinsky lesen

Gestern beim Lanz war der ehemalige WISO Mann. Was über die Banken und ihre Manager sagte, ist wie ein Albtraum.

#22 - 14.09.2018, 10:44 von Poli Tische

Da bin ich aber beruhigt,

dass es den meisten Verantwortlichen des weltweiten Banken-Zusammenbruchs auch weiterhin gut geht. Wie wurden und werden die Finanzhilfen der Steuerzahler zurückgezahlt?

#23 - 14.09.2018, 10:47 von demokratie-troll

Der Spekulant und die Reichen haben triumphiert

Merkel und Steinbrück wurden von der Krise überrascht. Deren Voraussicht war Null. Merkel wurde dafür sogar wiedergewählt und prompt versagte sie vorhersehbar bei der nächsten größeren Krise, der Masseneinwanderung aus den Gewalt- und Bürgerkriegszonen der Welt, für die sie die Grenze offen hielt.

Die Finanzkrise war für einige Spekulanten ein gutes Geschäft, für die anderen Spekulanten und Betrügerbanker sorgte der Staat, der reichlich Schulden machte für das Wohlergehen der Mächtigen in der Finanzbranche, die versagten und für den Erhalt der Macht der besitzenden Klasse über die arbeitende Bevölkerung. Mussten die Spekulanten in der Wirtschaftkrise von 1929 noch aus den Fenstern springen, weil sie Pleite waren, konnten sie sich diesmal stattdessen neue Luxusvillen kaufen. So triumphierte der Kapitalismus über die Menschheit und ging als Gewinner aus der von ihm selbst verursachten Krise hervor.

Die Zeche zahlten die, die schon immer ausgeplündert wurden, die kleinen Leute, denen man die Rücklage stielt, das sie sich als Altersvorsorge vom Munde abgespart haben.

#24 - 14.09.2018, 10:52 von mapcollect

Wo bleibt der #Aufschrei ???

Wo ist die mediale Hysterie wenn mal sie mal braucht ? Wo sind die Shitstorms in den Netzwerken ? Wo sind die Demos ? Ich meine hier wurden und werden Billionen verbrannt und die Akteure verdienen trotzdem noch 6 oder 7-stellig. Die Folgen haben wir alle zu spüren. Aber wehe, man macht einen Blondinenwitz. Auch wieder beispielhaft zu sehen, wie die Akteure aus der Politikerkaster später alle lukrative Jobs in der Wirtschaft übernommen haben.

#25 - 14.09.2018, 10:52 von archi47

Empathie und Moral, bei den meisten Fehlanzeige

Verantwortungsbewußtsein und Erkenntnis für eigenes fehlerhaftes Handeln wird bei den Wenigsten der hier Genannten zu finden sein.
Schon erschreckend, dass das Schaffen von Titeln/Handelspapieren/Wettscheinen zur Enteignung Unbeteiligter/Unschuldiger offensichtlich kein Straftatbestand ist und wohl auch nicht wird. Weder bei uns noch bei den Angelsachsen und in den USA.
Hierin besteht keinerlei Einsicht, sondern nur eine instrumentelle Begleitung von "Aufsichtsbehörden" steht in Aussicht. So werden solche Exzesse zu Lasten der Steuerzahler und Unbeteiligten wohl immer wiederkehren.

Ein Politikversagen unseres Systems in allen Ländern, was uns immer noch als "Freiheit des Marktes" verkauft wird. obwohl es doch die Freiheit weniger ist, sich unberechtigt Werte, die andere geschaffen haben, anzueignen.
Der Michel glaubt es immer noch genauso, wie Marianne und Uncle Sam.

#26 - 14.09.2018, 10:56 von dosmundos

Zitat von Newspeak
Am Besten finde ich den Banker, der CDOs betreut, erkennt, wie mies die sind, aber nichts dagegen unternimmt, sondern CDSs erfindet, um gegen sein eigenes Produkt zu wetten. Das ist auch psychisch interessant. Wie muss man sich das vorstellen? Man verkauft morgens einem Kunden ein Produkt und freut sich mittags darüber, dass es den Bach runtergehen wird?
Ich empfehle den Film "The Big Short". Zugegeben, auch dieser so allgemein verständlich wie möglich gestaltete Film wird nicht jedem Laien erklären können, was genau an den Finanzmärkten ablief, aber um Ihren konkreten Punkt zu verstehen - dass da nämlich keinesfalls ein Banker gegen sein eigenes Produkt und seine Kunden gewettet hat -, sollte es reichen (Spoiler: er hat darauf gewettet, dass die Wetten seiner Kollegen sowie deren zahlreiche Counterparts in anderen Banken, und damit die Wetten von deren Kunden, nicht aufgehen).

Und, keine Sorge, es wird Ihre kroitische Einschätzung der Mitspieler in diesem Casino keinesfalls erschüttern :-) !

#27 - 14.09.2018, 10:56 von observerlbg

Wenn diese ehrenwerten Herren...

Japaner mit Ehre gewesen wären, hätte die Hälfte von ihnen Seppuku ausgeführt. Aber selbst die Tepco-Versager sind dazu nicht mehr in der Lage. Zumindest hätte man erwarten können, dass diese Herren an der Schadenregulierung aktiv beteiligt wären. Aber nicht mal das können die Nieten in Nadelstreifen. Zumindest wissen nun einige mehr, dass unser Finanzsystem auf tönernen Füßen steht. Seid vorbereitet!

#28 - 14.09.2018, 10:56 von daktaris

Sorry aber

Zitat von halihalo52
Das ist ja eine richtig schöne Galerie. Was man mit denen machen müsste, darf man ja hier nicht schreiben. Und die Politik hat auch total versagt. Statt diese Banken alle fallen zu lassen, hat man sie auf Kosten der Allgemeinheit gerettet mit dem Argument der Systemrelevanz und dass dann auch noch das Geld der kleinen Sparer verloren geht. Dabei wäre es ein einfaches für den Staat gewesen den kleinen Sparern ihr Geld zu garantieren und den Rest den Bach runter gehen zu lassen. Das System wäre mit Sicherheit nicht auseinandergefallen. Leider hat die Politik kein Interesse an den kleinen Leuten und diese sind dann noch so dumm immer wieder diese Politik bei den Wahlen zu stützen.
ihr Posting beweist, dass Sie die komplexen Zusammenhänge leider (noch immer) nicht verstanden haben. Als ob man exklusiv nur die Spareinlagen hätte retten können. Mit nichten. 1. Diese bewegen sich in Billionen Euo Höhe - wer sollte diese garantieren. 2. Wie hätten sie das bewerkstelligen wollen? technisch unmöglich. Der kolaps der Banken hätte unmittelbar den Kolaps aller Versicherungen und Pensionskassen nachsich gezogen. Das sind doh die größten Investoren gewesen. Ihre Private Krankenversicherung, ihre private Altersvorsorge, ihre Lebensversicherung wäre alle pleite und insolvent... Toller Vorschlag!

#29 - 14.09.2018, 11:00 von latrodectus67

Angela Merkel fehlt

Wer fehlt ist Angela Merkel und die Rettung der HypoRealEstate. Hätte sie die Rettung einen Tag früher unterschrieben wäre die Unicredit noch in Haftung gewesen und der Bund hätte Gelder von der Unicredit zurückfordern können. Was der Spass der Angela Merkel den Steuerzahler gekostet hat kann man nachlesen.

    Seite 3/9