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VW-Aufsichtsratssitzung: Kontrolleure entscheiden über Abberufung von Audi-Chef Stad

DPA Nach seiner Verhaftung wurde Rupert Stadler zunächst nur beurlaubt. Nun muss der Audi-Chef nach SPIEGEL-Informationen womöglich endgültig abtreten. Nachfolger könnte ein früherer Manager der Konkurrenz werden.
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#1 - 14.09.2018, 12:14 von C.Rainers

Wieso Entwicklung sauberer Dieselmotoren?

Hat VW noch keine?
Das sind doch alles Warmduscher und Heißluftgebläse. Ich glaube kein Top-Manager ist das halbe Geld wert,daß die meinen verdienen zu müssen. Der Stadler soll an ruhig ein wenig schmoren.
Komischerweise zerlegen sich diese ganzen Wunderkinder früher oder später selbst (siehe Finanzkrise),daher winke ich immer nur ab, wenn mir irgendjemand von so einem "Könner" erzählt

#2 - 14.09.2018, 12:23 von marcnu,

Immer wieder neue Namen, aber immer Manager aus dem gleichen Konzern.

Das Spiel geht so lange, bis herauskommt, dass auch der Neue an der Affaire beteiligt war.

#3 - 14.09.2018, 12:26 von Sixpack, Joe

Neue Dieselmotoren vorantreiben?

Ich dachte VW setzt voll auf Elektro-autos. Aber nein: die Dreckschleuder mit Traktorenlärm werden weiter entwickelt und beim ADAC Test auf Platz 1 gekauft.

#4 - 14.09.2018, 12:30 von hellmut1

Fluchtgefahr und Verdunklungsgefahr. Basiert das Ganze immer noch auf dem ominösen Telefongespräch oder hat die Staatsanwaltschaft neue Beweise? Wenn nicht kommt das einer Erpressung gleich, entweder du gestehst oder du bleibet in Haft. Egal wie man über diese Herrschaften von der Automobiiindustrie denkt, das sind mittelalterliche Methoden.

#5 - 14.09.2018, 12:37 von Spiegelleserin57

wer kritisiert muss es auch besser können!

Zitat von C.Rainers
Hat VW noch keine? Das sind doch alles Warmduscher und Heißluftgebläse. Ich glaube kein Top-Manager ist das halbe Geld wert,daß die meinen verdienen zu müssen. Der Stadler ....
nur kritisieren ohne Verbesserungen bringt keinen weiter.
Bringen es denn andere Leute zu besserer Arbeit?
Die Luft in diesen Etagen ist sehr dünn und dort herrschen enorme Machtkämpfe und der Druck der Aktionäre die ( reiche Bürger) die immer mehr Geld sehen wollen.
Ich möchte mit keinem Manager tauschen wollen, nicht um das dreifache Gehalt welches sie jetzt bekommen.
Ich kenne etwas die Szene dort und kann nur sagen, nein Danke.
Die Hintergründe die zu solchen Entscheidungen geführt haben werden nie veröffentlicht.
Abwinken kann man natürlich, sollte aber dann auch Vorschläge parat haben wie man Konzerne besser führt und den Wettbewerb sicher bestehen kann. Genau das vermisse ich! Wie wäre mit einem zweiten Kommentar der diese enthält?

#6 - 14.09.2018, 12:39 von elkemeis

Nieten in Nadelstreifen

Zitat von C.Rainers
Komischerweise zerlegen sich diese ganzen Wunderkinder früher oder später selbst (siehe Finanzkrise),daher winke ich immer nur ab, wenn mir irgendjemand von so einem "Könner" erzählt
Schon 1992 schrieb Günter Ogger "Nieten in Nadelstreifen". 1994 folgte vom selben Autor "Das Kartell der Kassierer". Ebenfalls lesenswert in diesem Zusammenhang ist "Stunde der Heuchler (Wie Manager und Politiker uns zum Narren halten)" des ehemaligen Vorstandvorsitzenden der Daimler-Benz AG Edzard Reuter, veröffentlicht 2010.
Was hat sich seitdem geändert? Nichts!
Solange gewisse Parteien und Politiker den zum Teil halbkriminellen Nieten in Industrie, Wirtschaft und Finanzwesen (Ackermann!) Narrenfreiheit und die Hoheit über Staat und Gesellschaft überlässt, ist in dieser Entwicklung auch kein Ende abzusehen.

#7 - 14.09.2018, 12:41 von nadennmallos

Pauschalisierung hilft nicht, aber Übermenschen sind 'se och nich' ..

Zitat von C.Rainers
Hat VW noch keine? Das sind doch alles Warmduscher und Heißluftgebläse. Ich glaube kein Top-Manager ist das halbe Geld wert,daß die meinen verdienen zu müssen. Der Stadler soll an.....
Die Jungs und auch Mädels machen in der Regel einen guten Job, der allerdings in nicht wenigen Fällen einfach zu hoch datiert ist. Und, das kommt hinzu, die Verantwortung wenn mal was daneben geht, kann in vielen Fällen abegschoben oder ausgesessen werden. Siehe Diesel-Skandal, siehe Bankenkrise. Bleibt zu hoffen, dass mit Herrn Stadler ein Zeichen gestzt wurde und für die Zukunft auch andere Zeitgenossen (ich denke da an BER) zur Verantwortung gezogen werden.

#8 - 14.09.2018, 12:44 von jak01

@C. Reiners #1

Pressemitteilungen wie "der neue Vorstandschef solle sich um saubere Diesel-Motoren kümmern" nehmen sowieso nur irgendwelche "Bleistiftspitzer" ernst, die keinerlei Ahnung über die Arbeitsaufteilung in Großfirmen haben. Man will ja schließlich nicht schreiben, dass für den Vorstandsvorsitz nur ein Neuer hermuss, der zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung (noch keinen) Dreck am Stecken hat bzw. der mit der VW-Abgasaffäre prinzipiell nichts zu tun haben kann, da er ja von einem anderen Konzern kommt. Zumindest mit der VW-Abgasaffäre hat der neue nichts zu tun. Ob er jedoch generell nichts mit der alle Hersteller mehr oder weniger betteffenden Abgasaffäre zu tun hat, werden wir wohl erst in ein paar Jahren erfahren. Vielleicht haben bis dahin dann alle deutschen Autokonzerne Vorstände aus fremden Branchen....;-)

#9 - 14.09.2018, 12:56 von ardbeg17

Zitat von marcnu,
Das Spiel geht so lange, bis herauskommt, dass auch der Neue an der Affaire beteiligt war.
der neue soll von BMW kommen. Gehören die auch zum VW-Konzern. Wusste ich noch gar nicht. Und BMW wohl auch nicht;-).

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