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Wissenschaft

Netzausbau: Gigabatterien sollen Stromnetz entlasten

Liam West / Lightly Salted Neue Stromtrassen sind unbeliebt, deshalb soll das vorhandene Netz möglichst viel Energie transportieren. Die Betreiber wollen dazu milliardenteure Riesenbatterien erproben. Für die Versorgungssicherheit wäre das ein Paradigmenwechsel.
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#90 - 11.02.2019, 13:18 von fletcherfahrer

Keine Überschüsse!

Zitat von 471148
Warum kostet den privaten Verbraucher die kwh zur Zeit ca. 30 cent? Hingegen wird die kwh an der Strombörse mit ca. 5,1 cent gehandelt. Wohin fließen die Überschüße?
Ca. 76% des Strompreisen bestehen aus Netztentgelten, Umweltsteuer, EEG-Umlage, noch 'ne Steuer etc. Und auf das Ganze noch mal 19% MWST. Vielen Dank, lieber Staat!

#91 - 11.02.2019, 13:19 von archi47

Zmindest wäre der Trassenkörper da

Zitat von ovhaag
An ein paar Bahnstrecken in Nord-Süd-Richtung mit Oberleitung höhere Masten bauen und oberhalb der Oberleitung eine zweite Leitung ziehen. Gene mit anderer Spannung und Frequenz als das Bahnnetz. Und schon sind 80 % der Nord-Süd-Trasse ohne Bürgerprotest und anderem Piapppo fertig. Eigentlich fast zu einfach um wahr zu sein. Aber vielleicht habe ich ja was übersehen. P.S.: Wenn die Bahn dafür anständig Miete kassiert, ist sie auch gleich saniert.
Wenn nicht oberirdisch könnten Kabel ja auch im Trassenkörper vergraben sein. Der Erneuerungsbedarf ist ja groß.

#92 - 11.02.2019, 13:21 von rrippler

Teufel mit Beelzebub ausgetrieben

Wenn es so ein Batteriepark wie der von Tesla ist, dann werden es Lithium-Batterien sein. Jedem sollte bekannt sein, mit welchen mörderischen Opfern (sowohl an Umwelt wie an Mensch*innen) der Lithium-Abbau weltweit verbunden ist. Unsere Öko-Energie ist nur deshalb sauber, weil dafür anderswo auf dem Globus Umwelt zerstört wird. Aber Gott*innen sei Dank ist das eben anderswo, nicht bei uns.

#93 - 11.02.2019, 13:22 von Fuscipes

Zitat von greenfree
Sehr schön, dass über Alternativen zu Leitungen nachgedacht wird. Zur aktuellen Batterietechnologie gibt es für stationäre Speicher dieser Größe durchaus Alternativen, zB Redox-Flow-Batterien. Und die auch noch auf nachhaltiger Basis ohne Lithium, Kobalt und ähnliches (organisches Speichermedium), mit Google zB zu finden mit "Organic Redox Flow". Die wären sogar noch fast vollständig in Europa herstellbar...
Warum das giftige Zeug, stationär geht billiger und ungiftiger, zudem viel leichter zu beschaffen.

#94 - 11.02.2019, 13:22 von prophet46

Gescheitert

Hier kann es sich nur um eine kleine Probeinstallation handeln. Ein flächendeckender Eisatz um die verfügbare Grundlast zu erhöhen würde wohl hunderte Milliarden Euro kosten und den Strompreis in ungeahnte Höhen treiben. Machen wir uns nichts vor: die grüne Energiewende ist katastrophal gescheitert.
Dazu empfehle ich den Vortrag von Prod. Sinn unter uTube:

https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swounter uTube:

#95 - 11.02.2019, 13:23 von qijansha

Wo ist das Problem?

Bei den Netztrassen?
Legt die Kabel über Bahntrassen, beste gelegenheit da auch mal konstant Internet und Mobilfunk zur verfügung zu stellen.
Das im Bundestag Drogen genommen werden ist hinlänglich bekannt, aber den ein oder anderen lichten moment wird es doch wohl noch geben.
Somit würde mit Steuergeld wenigstens mal etwas halbwegs Sinnvolles gemacht, Bahntrassen ausbau mit Netztrassen ausbau.......
Der Vorteil, Netz sowie Bahntrassen liegen wieder in der Hand des Staates bzw Volkes. Freie Marktwirtschaft hat lang genug GEMURKST auf Kosten der Steuerzahler, und bekommt ausser TEUER nix auf die Kette

#96 - 11.02.2019, 13:25 von hman2

Zitat von iman.kant
alle vier Jahre entsorgen. Machen wir dann das Gleiche mit diesen Gigabatterien? Woher kommen die Rohstoffe für diese Teile? Die Idee dahinter kann ich befürworten, die Umsetzung mit der Lithium Ionen Technik erscheint mir eher fragwürdig!
Das müssen Sie den Hersteller Ihres Pedelecs fragen, warum seine Ladetechnik so bescheiden ist.

Hybridautos machen es seit bald zwei Jahrzehnten vor: Man lädt nie weiter als bis 80% Ladegrad, und entlädt nie unter 20% SoC. Ja, damit verschenkt man 40% Kapazität. Aber der Akku gewinnt dabei das (fast) ewige Leben, weil Verschleiß fast nur bei ganz niedridgen und ganz hohen Ladegraden auftritt, weil da der Innenwiderstand ansteigt, sprich: Die Zellen werden warm.

Das kann man vermeiden, aber dem Hersteller Ihres Pedelec war ein intelligentes Akkumanagement wohl zu teuer, mutmaßlich, weil er am Verkauf neuer Akkus kräftig verdient.

In einem Hybridauto oder E-Auto hält die Traktionsbatterie üblicherweise weit länger als "nur" ein Jahrzehnt. Technisch gar kein Problem. Und danach kann man Zellen auch recyceln...

#97 - 11.02.2019, 13:28 von tempus fugit

Nachdem sich die....

Zitat von Aeon Noev
Wind- und Sonnenstrom + schnell reagierende Zwischenspeicher. Dank super zuverlässigem Fusions-Reaktor am Himmel die einzig sinnvolle Zukunftslösung. Auf kleinerer Ebene sollte zusätzlich möglichst viel in private und kleinst-kommerzielle Lösungen investiert werden.
...'Fachleute' der EVU vor nicht vielen Jahren eklatant täuschten (oder was vortäuschen zu wollen um nichts zu verändern...) sind aus den
"höchstens 4% EE-Strom, der in das deutsche Netz technisch einspeisbar ist!" inzwischen
das 10(zehn).fache geworden.
Ohne nennenswerten Netzausbau, der ja
litaneienhaft runtergeleiert wird aber sich nichts bewegt.
Bedeutet doch, dass die denzentralen, eher kleinteiligeren und diversifizierten EE-Anlagen
sich mehr als stabilisierend auf die Netzsicherheit und Versorgungssicherheit
ausgewirkt haben.
Weiter so - denn noch nie war die Stromvesorgung so sicher und stabil wie heute.

Dank EE - nicht Dank Atom- und und Kohlestinkern...

#98 - 11.02.2019, 13:28 von hman2

Zitat von r_saeckler
"Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet - so viel wie eine Kugel Eis." - Ex-BMU J. Trittin anno 2004. Jeder der WIRKLICH was von der Technik und der Energiewirtschaft verstand hat damals schon gewarnt (heißt natürlich: die SPIEGEL-ASchreiberlinge wußten's auch damals natürlich besser...); aber der treudeutsch-doofe Wähler (jederlei Geschlechts...) wollt das ja weder hören noch glauben!
FALSCH. Trittin hatte Recht! Nur leider wurde die Energiewende gar nicht so umgesetzt wie Trittin das geplant hat. Der hatte z.B. gar nicht vorgesehen, ausgerechnet die stromhungristen Industriebetriebe von der Umlage auszunehmen. Eine Idee von CDU/FDP. Und wenn einer weniger zahlt, müssen andere halt mehr zahlen, und das sind die Verbraucher.

#99 - 11.02.2019, 13:29 von archi47

Der Staat sind wir alle,

Zitat von fletcherfahrer
Ca. 76% des Strompreisen bestehen aus Netztentgelten, Umweltsteuer, EEG-Umlage, noch 'ne Steuer etc. Und auf das Ganze noch mal 19% MWST. Vielen Dank, lieber Staat!
dann ändern, denn das Bessere ist des Guten Feind.
Engagieren Sie sich, wenn Sie die Lösung haben ...

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