22.09.2017

Olympia-Sportstätten in Rio: Stadien des Verfalls

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AFP

In den vergangenen Jahren leistete sich Brasilien zwei Großereignisse: Die Fußball-WM 2014 und die Olympischen sowie Paralympischen Spiele 2016. Inzwischen wird deutlich, dass das von wirtschaftlicher und politischer Krise geplagte Land sein Geld vielleicht besser für andere Dinge ausgegeben hätte - zumal die Sportstätten gerade einmal ein halbes Jahr nach Ende der Paralympics in teilweise katastrophalem Zustand sind. Der Fotograf Mario Tama hat den Verfall von Stadien, Hallen und anderen Wettkampfstätten dokumentiert. Am Maracana-Stadion in Rio war zwischenzeitlich nicht nur der Rasen im Eimer. Laut "Guardian" wurden Fenster eingeschlagen, Kupferleitungen gestohlen und Sitzschalen herausgerissen. Inzwischen wird in der Arena aber wieder Fußball gespielt: Flamengo weihte die renovierte Spielstätte vor 53.000 Zuschauern mit einem Match gegen den argentinischen Klub San Lorenzo im Copa Libertadores ein.