14.12.2017

Medellín in Kolumbien: Stadt der zwei Gesichter

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6810 Morde. In einem Jahr. 1991 galt Medellín als die gefährlichste Stadt der Welt. Die zweitgrößte Metropole Kolumbiens (nach der Hauptstadt Bogotá) war Schauplatz eines Banden- und Drogenkrieges, angezettelt unter anderem von einem der berüchtigsten Kokainkönige der Geschichte, Pablo Escobar. 1993 wurde Escobar in Medellín von Kugeln durchsiebt - und die Stadt zum "aufregendsten Resozialisierungsprojekt Südamerikas", wie der SPIEGEL schreibt.